Verlag: SCM Hänssler
Seitenzahl: 256
ISBN: 9783775161565

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Michael Herbst und Felix Eiffler: Mündig! Lebendiges Christsein voller Klarheit

Mehrgenerationenhäuser sind seit einiger Zeit im Trend. Mehrgenerationenbücher inzwischen auch. So auch das im Dunstkreis des Greifswalder Gemeindeprojekts „GreifBar“ entstandene Werk von Michael Herbst (1955) und Felix Eiffler (1984). Zum einen der durch das Institut für Evangelisation und natürliche Gemeindeentwicklung an der Universität Greifswald bekannt gewordene und seit kurzem emeritierte Theologieprofessor, zum anderen der inzwischen stellvertretende Direktor dieses Instituts, der ebenfalls reichlich Erfahrung aus innovativen Gemeindeprojekten mitbringt.

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Beide Autoren geben sich in ihrem Buch abwechselnd die Klinke in die Hand, nicht stur nach jedem Kapitel, aber regelmäßig. Wer die einzelnen Passagen verfasst hat, ist nicht im Inhaltsverzeichnis, sondern lediglich an den Namenskürzeln am Ende festzustellen. Ein guter Ansatz, wie ich finde. Wenn man auf diese Kürzel nicht so genau achtet, wird man merken, dass zwischen die beiden eigentlich kein Blatt Papier passt. Das erinnert an das Beispiel von Paulus und Timotheus im Neuen Testament – auch diese zwei Persönlichkeiten der ersten Christenheit waren etwa eine Generation auseinander.

Inhaltlich erinnert das Buch teilweise an einen Glaubenskurs oder einen modernen Katechismus und ist in drei Teile gegliedert. Im ersten Teil geht es um das Wesen Gottes in der Bibel, Gottes Alleinstellungsmerkmal der Vergebung, der Sendung von Jesus in diese Welt, der Berufung von Menschen in seine Nachfolge und das Wirken des Heiligen Geistes.

Teil 2 dient der Selbstbetrachtung: Was bedeutet die christliche Taufe? Was ist der Unterschied zwischen dem christlichen Glauben und einer Religion? Wie ist meine Selbsteinschätzung als Christ? Was bedeutet Gottes Wort für mich? Der dritte Teil ist dann letztlich der am meisten praxisbezogene: Wie kann ich als Christ klar glauben und mündig leben? Hier finden sich je ein Kapitel über das Gebet, ein interessanter Exkurs über das Buch des Predigers im AT und Einblicke in die Jerusalemer Urgemeinde.

Dieser letzte Abschnitt schließt mit der christlichen Hoffnung auf die Wiederkunft von Jesus. Alle, Themen, gerade auch dieses, werden, wie es auch der Untertitel des Buchs besagt, mit biblischer Klarheit angegangen, ohne mit beklemmenden Bildern den doppelten Ausgang des jüngsten Gerichts allzu stark auszumalen.Mehrgenerationenhäuser sind seit einiger Zeit im Trend. Mehrgenerationenbücher inzwischen auch. So auch das im Dunstkreis des Greifswalder Gemeindeprojekts „GreifBar“ entstandene Werk von Michael Herbst (1955) und Felix Eiffler (1984). Zum einen der durch das Institut für Evangelisation und natürliche Gemeindeentwicklung an der Universität Greifswald bekannt gewordene und seit kurzem emeritierte Theologieprofessor, zum anderen der inzwischen stellvertretende Direktor dieses Instituts, der ebenfalls reichlich Erfahrung aus innovativen Gemeindeprojekten mitbringt.

Beide Autoren geben sich in ihrem Buch abwechselnd die Klinke in die Hand, nicht stur nach jedem Kapitel, aber regelmäßig. Wer die einzelnen Passagen verfasst hat, ist nicht im Inhaltsverzeichnis, sondern lediglich an den Namenskürzeln am Ende festzustellen. Ein guter Ansatz, wie ich finde. Wenn man auf diese Kürzel nicht so genau achtet, wird man merken, dass zwischen die beiden eigentlich kein Blatt Papier passt. Das erinnert an das Beispiel von Paulus und Timotheus im Neuen Testament – auch diese zwei Persönlichkeiten der ersten Christenheit waren etwa eine Generation auseinander.

Inhaltlich erinnert das Buch teilweise an einen Glaubenskurs oder einen modernen Katechismus und ist in drei Teile gegliedert. Im ersten Teil geht es um das Wesen Gottes in der Bibel, Gottes Alleinstellungsmerkmal der Vergebung, der Sendung von Jesus in diese Welt, der Berufung von Menschen in seine Nachfolge und das Wirken des Heiligen Geistes.

Teil 2 dient der Selbstbetrachtung: Was bedeutet die christliche Taufe? Was ist der Unterschied zwischen dem christlichen Glauben und einer Religion? Wie ist meine Selbsteinschätzung als Christ? Was bedeutet Gottes Wort für mich? Der dritte Teil ist dann letztlich der am meisten praxisbezogene: Wie kann ich als Christ klar glauben und mündig leben? Hier finden sich je ein Kapitel über das Gebet, ein interessanter Exkurs über das Buch des Predigers im AT und Einblicke in die Jerusalemer Urgemeinde.

Dieser letzte Abschnitt schließt mit der christlichen Hoffnung auf die Wiederkunft von Jesus. Alle, Themen, gerade auch dieses, werden, wie es auch der Untertitel des Buchs besagt, mit biblischer Klarheit angegangen, ohne mit beklemmenden Bildern den doppelten Ausgang des jüngsten Gerichts allzu stark auszumalen.

Von Johannes Renz

Leseprobe (PDF)

ZUSAMMENFASSUNG

Der Grundtenor des Buches ist klar, aber nicht abschreckend. Es ist vor allem an evangelisch-landeskirchliche Christinnen und Christen (und solche, die es werden wollen) gerichtet. Vor allem beim Thema Taufe wird dies deutlich. Trotzdem kann es auch für Schafe aus anderen Ställen empfehlenswert sein. Auch für solche, die sich bereits für mündig halten.
Michael Herbst und Felix Eiffler: Mündig! Lebendiges Christsein voller KlarheitDer Grundtenor des Buches ist klar, aber nicht abschreckend. Es ist vor allem an evangelisch-landeskirchliche Christinnen und Christen (und solche, die es werden wollen) gerichtet. Vor allem beim Thema Taufe wird dies deutlich. Trotzdem kann es auch für Schafe aus anderen Ställen empfehlenswert sein. Auch für solche, die sich bereits für mündig halten.