- Werbung -

Petra – Hope

Offiziell hatte sich die legendäre christliche Rockband Petra am 1. Januar 2006 aufgelöst – nach vier Grammys, mehr als zehn Millionen verkauften Alben und über 30 Jahren „on stage“. Wirklich Schluss war allerdings nicht: Nach einzelnen Gigs ging die Band 2022 zu ihrem 50-jährigen Jubiläum wieder auf Tour. Und jetzt die Überraschung: ein neues Album! Hope ist die erste Produktion seit Farewell aus dem Jahr 2005.

Für alle Rock und Metal-Fans ist bei diesem Album auf jeden Fall etwas dabei. Doch ich möchte auch alle ermutigen, die sich nicht so sehr für Rock oder Metal interessieren, hier einmal reinzuhören. Da sich die meisten anderen Metalbands durch antichristliche Botschaften und hoffnungslose Texte auszeichnen, ergibt sich hier eine der wenigen Gelegenheiten für Christen, auch mal eine unkonventionelle Art des Gottlobs kennenzulernen: Es geht um Musik, die wachrüttelt, motiviert und bei der man nicht anders kann, als laut im Auto mitzusingen. Ich muss allerdings zugeben, dass man sich an den Gesang gewöhnen muss. Er erinnert teilweise an AC/DC Leadsänger Brian Johnson und fällt vergleichsweise hoch und laut aus, ohne aber einen Ton zu verfehlen.

„Songs machen süchtig“

Das Album besteht leider nur aus 10 Songs, was ich wirklich bedauert habe – denn sie machen süchtig. Ein Grund dafür ist das außergewöhnliche Maß an Abwechslung: Mal gibt es coolen Background-Gesang, mal Keyboard Melodien, die an 80er Jahre Glam Rock erinnern. In manchen Songs taucht plötzlich eine Geige auf, die mit zackigen Melodien das Lied beendet. In „Oxygen“ erwartet uns dann urplötzlich eine Reggea-Melodie mit einem Xylophon-Outro. Petra probiert auch nach über 50 Jahren immer noch Neues aus!

Das einzige, woran es mangelt, sind etwas ruhigere Lieder. „There will still be a dawn“ ist noch der „entspannteste“ Song des Albums und erinnert an einen dynamischen Happy-End-Soundtrack kurz vor dem Abspann eines Films.

Anspruchsvolle Texte

Die Texte von Bandleader Bob Hartman und seinem Bruder Jeff Hartman sind lyrisch anspruchsvoll und reimen sich. Es werden sprachliche Bilder benutzt, wie in „Thorns“: In the garden of my heart, I find the weeds have grown. Tangled up in false desire, I can’t do this alone (Ich finde den Garten meines Herzens voll Unkraut wieder. Verstrickt in falsche Sehnsüchte, kann ich das nicht alleine schaffen). Auch drastische Aufforderungen zur Umkehr sind enthalten, wie in „Filthy lucre“: Blinded by their endless greed, but the riches of this world, cannot save a dying soul (Geblendet von endloser Gier – aber die Reichtümer der Erde können eine sterbende Seele nicht retten).

Mein Fazit: Ein sehr hörenswertes Album – abwechslungsreich, dynamisch, energiegeladen und perfekt für alle christlichen Rockfans.

reingehört_Lina Ellert

Hier klicken, um den Inhalt von Spotify anzuzeigen.
Erfahre mehr in der Datenschutzerklärung von Spotify.

Weiterlesen:

Weitere Musiktipps

Junge Frau hört Musik und tanzt

Noch viel mehr Musiktipps, dazu Interviews, NEWS und Geschichten rund um das Thema christliche Musik findest du in unserem Musikmagazin.

NEWSLETTER

BLICKPUNKT – unser Tagesrückblick
täglich von Mo. bis Fr.
Wir liefern dir die interessantesten NEWS,
Interviews und Geschichten aus der christlichen Welt.
Kompakt, relevant, inspirierend.

Wie wir Deine persönlichen Daten schützen, erfährst du in unserer Datenschutzerklärung.
Abmeldung im NL selbst oder per Mail an info@jesus.de

WAS KANNST DU ZUM GESPRÄCH BEITRAGEN?

Bitte gib hier deinen Kommentar ein
Bitte gib hier deinen Namen ein

Offiziell hatte sich die legendäre christliche Rockband Petra am 1. Januar 2006 aufgelöst – nach vier Grammys, mehr als zehn Millionen verkauften Alben und über 30 Jahren "on stage". Wirklich Schluss war allerdings nicht: Nach einzelnen Gigs ging die Band 2022 zu ihrem 50-jährigen...Petra – Hope