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20 Jahre Bibel TV: Von der Hotelzimmerbibel zum Fernsehsender

Bis zu 700.000 Menschen schauen täglich Bibel TV. Alles begann damit, dass der Unternehmer Norman Rentrop in einem Hotel eine „Gideonbibel“ las.

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Das christliche-ökumenische Medienhaus Bibel TV feiert am Samstag (1. Oktober) sein 20-jähriges Bestehen. Der Unternehmer und Verleger Norman Rentrop gründete den Sender im Jahr 2002 gemeinsam mit 16 christlichen Gesellschaftern – unter anderem waren die katholische und die evangelische Kirche sowie die Deutsche Bibelgesellschaft dabei.

Norman Rentrop ist Inhaber des Verlags für die Deutsche Wirtschaft. Anfang 30 las er in einem Hotelzimmer in einer „Gideonbibel“ (kostenlos vom Gideonbund verteilte kleine Bibeln; Anm. d. Red.) und merkte, wie er in einem Vortrag auf YouTube erzählt: „Da bin ja ich gemeint.“ Von da an wollte er laut Pressemitteilung mithelfen, dass die Bibel für alle im Fernsehen zugänglich wird. Für die Gründung von Bibel TV stiftete er sieben Millionen Euro. Langfristig sollten jedoch Spenden der Zuschauerinnen und Zuschauer den Sender finanzieren. Das gelang nach Angaben von Bibel TV bereits nach drei Jahren.

700.000 Zuschauer schalten täglich ein

Der Pfarrerssohn und frühere Fernsehdirektor des MDR, Henning Röhl, führte den Sender auf die Erfolgsspur, bevor er die Leitung 2013 an Matthias Brender abgab. Seit der Gründung wachsen die Zuschauerzahlen und Spendeneinnahmen stetig. Aktuell verfolgen laut Sender bis zu 700.000 Menschen täglich das Programm. Rund 7,5 Millionen Euro an Spenden kamen 2010 zusammen. 2020 waren es knapp zehn Millionen. Die Zahl der Spenderinnen und Spender erhöhte sich von 36.000 (2010) auf 70.000 (2022).

Auf Bibel TV laufen neben Talkshows, Dokus und Gottesdiensten auch Serien und Spielfilme. Am Programm beteiligen sich verschiedene christliche Initiativen, die ihre Inhalte häufig kostenlos zur Verfügung stellen. Das Medienhaus synchronisiert auch regelmäßig Serien für den deutschen Markt. Neben einer Mediathek gibt es eine kostenlose Bibel-TV-App und eine eigene „Kids App“ mit „werteorientiert-christlichem“ Kinderprogramm.

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Bibel TV feiert das 20-jährige Jubiläum mit einem ökumenischen Dankesgottesdienst am Samstag, 1. Oktober, von 12 bis 13.40 Uhr im Kölner Dom. Die Veranstaltung wird im Fernsehen und online übertragen.

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5 Kommentare

  1. Ein bizarrer Sender beglückt die Republik mit kruden Botschaften. Das Programm von Bibel-TV ständig anzuschauen, ist kaum zumutbar.

    • Es gibt natürlich auch genug weltliche bizarre Sender, die die Republik mit kruden Botschaften beglücken. Deren Programm anzuschauen, ist genausowenig zumutbar, und man fragt sich, wer zu deren Finanzierung das Geld verschwendet.
      Dass es im „christlichen“ Bereich manchmal irre zugeht, heißt ja nicht, dass es in unserer säkular-humanistischen Welt nicht noch viel irrer zuginge.
      Es bestätigt aber, dass es im „Christlichen“ manches gibt, das vom Wesen her gottlos ist, also ins Säkulare gehört.

      • Das ist richtig. Es wird viel Schrott abgeladen. Tag für Tag. Das kleinere Übel, sind die öffentlich rechtlichen Sender.

    • Es wird ja auch keiner gezwungen, sich das anzuschauen oder auch nur auf seinem TV zu installieren. Und es ist spendenfinanziert, kostet Dich also nichts.

      Da finde ich christliche Sendungen im öffentlich-rechtlichen, die ja von zwangsweise erhobenen Gebühren (wogegen ich nichts habe, ich bin ein Befürworter des öffentlich.rechtlichen) finanziert werden, viel eher bedenklich. Wieso wird dort rein zu Werbezwecken Fernsehzeit kostenfrei zur Verfügung gestellt? Das hat dann auch mit Journalismus nichts zu tun.

  2. Das dünne „christliche“ Süppchen, das den Zuschauern auf Bibel-TV verabreicht wird, ist eine gigantische Verschwendung von Spendengeldern.
    Gemessen an den Ansprüchen der neutestamentlichen Botschaft …

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