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4.000 Besucher bei Tauffest in Bonn

Beim ersten großen Tauffest der evangelischen Kirchen in Bonn und der Region sind am Samstag 260 Kinder, Jugendliche und Erwachsene getauft worden.

Der Gottesdienst mit mehr 4.000 Besucherinnen und Besuchern und 260 Täuflingen wurde auf einer großen Wiese des Festivalgeländes KunstRasen in der Bonner Rheinaue gefeiert, wie der evangelische Kirchenkreis Bonn mitteilte. Mehr als 60 Pfarrerinnen und Pfarrer, Vikare, Prädikantinnen und Diakone waren an 38 „Taufinseln“ im Einsatz. Das Angebot einer spontanen Taufe an einer mobilen Taufstation hätten drei Kurzentschlossene genutzt, hieß es.

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Auch der Präses der Evangelischen Kirche im Rheinland, Thorsten Latzel, beteiligte sich den Angaben zufolge und taufte ein Kind und zwei Erwachsene, die aus dem Iran stammen. Er lobte das Tauffest in Bonn: „Wir brauchen eine Kirche, die nicht auf die Menschen wartet, sondern zu ihnen hingeht.“

Die drei veranstaltenden evangelischen Kirchenkreise Bonn, Bad Godesberg-Voreifel sowie an Sieg und Rhein werteten den Tag ebenfalls als vollen Erfolg. „Der große Zuspruch so vieler Familien ermutigt uns, auch in Zukunft gemeinsam mehr dieser für so viele Menschen offenen und attraktiven Feiern anzubieten“, erklärten die Superintendentinnen Claudia Müller-Bück und Almut van Niekerk sowie Superintendent Dietmar Pistorius.

Bilder vom Tauffest gibt es hier.

Quelleepd

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8 Kommentare

  1. Was micht interessiert ist, ob die Getauften auch dadurch automatisch Mitglied in der EKD geworden sind?

    Ein bekannter Iraner wollte sich letztens in einer evangelischen Kirche taufen lassen, aber da er kein Asylant ist und noch regelmäßig in den Iran reist, sollte es nur die Zeromonie sein, also ohne etwas amtliches.

    Die Pastorin hat ihm die reine Tauf verweigert und gesagt, dass sie das nur mit dem Beitritt in die Kirche machen könne, da es gesetzlich so vorgesehen wäre. Ihr war auch klar, dass das ein härte Fall war und für meinen Bekannten so nicht in Frage kam. Er musste letztlich woanders sein Glück suchen.

    • Wenn sich jemand in Deutschland in einer landeskirchlichen Gemeinde taufen lässt, dann wird die Person Mitglied der entsprechenden Landeskirche. In der Regel auch der Gemeinde vor Ort – aber das hängt vom Wohnsitz ab und kann geändert werden. Das beruht auf dem Modell Taufe – Mitgliedschaft – Kirchensteuer. In diesem speziellen Fall finde auch ich als Landeskirchler das unglücklich bis unsäglich. VG, Daniel vom Jesus.de-Team

      • Die Taufe in der evangelischen Kirche hängt halt doch nicht so sehr von der „bedingungslosen Gnade und Liebe Gottes“ ab, wie es immer wieder behauptet wird!!!
        Oder ist dieser Iraner nicht von Gott geliebt, weil er nicht zu den von Menschen gemachten Regeln passt?!

        Bislang muss z.B. bei einer „Baby-Taufe“ die „christliche Erziehung“ gewährleistet sein. Deshalb muss mindestens ein Erziehungsberechtigter Mitglied einer anerkannten christlichen Kirche sein. Die „bedingungslose Gnade und Liebe Gottes“ ist also abhängig von der Formalität einer offiziellen Kirchenmitgliedschaft, weitgehend unabhängig vom tatsächlichen Glauben der Beteiligten!!!
        Die Taufpraxis dieser Kirchen hat sehr viel mit Heuchelei und antichristlichen Lügen zu tun!!!

        Liebe Grüße
        Saint Peter

        • Von bedingungsloser Liebe steht nichts in der Bibel!
          Gott möchte das die Menschen Jesus Christus akzeptieren und umkehren.

          • Das heißt, er liebt uns nur, wenn wir glauben? Wobei der Glaube ja ein Geschenk ist. Das halte ich theologisch aber für sehr gewagt. Heißt es nicht: „So sehr hat Gott die Welt geliebt …“

    • @Sven

      toll, dass dein Bekannter Jesus nachfolgen will und sich taufen liess!

      und wo hat er „sein Glueck“ schliesslich gefunden?

      LG Joerg

      • Er ist dann zu einer etwas weiter entfernen Freichkirche gegangen, vermittelt durch Bekannte, da hat man es ohne Komplikationen in Anbetracht der persönlichen Umstände gemacht. Leider ist diese Kirche in einer ca. 600 km entfernen Stadt, sodass er dort nicht regelmäßig hingehen kann. Die EKD-Kirche in seiner Gegend ist für ihn erstmal nicht mehr intressesant.

  2. Einerseits ein interessanter Artikel WIE WERDE ICH CHRIST? in dem richtigerweise darauf hingewiesen wird, dass es nicht durch die (Baby)Taufe geschieht, dann andererseits der Artikel vom tollen Tauffest in Bonn…. etwas widersprüchlich… ich kenne Taufe nur als selbstbestimmter symbolischer Akt von Menschen, die JohannesEinsVersZwölf vollzogen haben und dies vor der sichtbaren und unsichtbaren Welt bezeugen. Alles andere ist TOTE Religion

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