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70.Jahrestag des Kriegsbeginns: Rheinischer Präses würdigt Versöhnungsarbeit nach dem Krieg

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Mit einem Gottesdienst in der Düsseldorfer Johanneskirche hat die Aktion Sühnezeichen Friedensdienste am Dienstag an den Beginn des Zweiten Weltkriegs vor 70 Jahren erinnert.

Mit dem Überfall auf Polen habe Deutschland damals die Welt in Brand gesetzt, sagte der Präses der Evangelischen Kirche im Rheinland, Nikolaus Schneider, in seiner Predigt. «Ideologische Taubheit und Stummheit, rassistischer Größenwahn und menschliche Verblendung haben zu Leid, Verwüstung und Tod geführt.»

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 Schneider würdigte die Versöhnungs- und Friedensarbeit nach dem Krieg. Dem mutigen Einsatz vieler einzelner Menschen, die vielfach aus ihrem Glauben heraus handelten, sei es zu verdanken, dass Taubheit und Stummheit überwunden wurden. Versöhnung brauche einen langen Atem, unterstrich der 61-jährige leitende Theologe der zweitgrößten deutschen Landeskirche. Dazu trage auch eine Organisation wie die Aktion Sühnezeichen bei, die sich über das Engagement Einzelner hinaus der Friedensarbeit widme.

 Die 1958 gegründete Aktion Sühnezeichen Friedensdienste versteht ihre Arbeit als Versöhnungswerk für Opfer der NS-Verbrechen. Sie entsendet jedes Jahr rund 150 junge Freiwillige zu Friedensdiensten ins Ausland. Die Männer und Frauen unterstützen in derzeit 13 Ländern Überlebende des Holocaust und arbeiten in Gedenkstätten mit, unter anderem in Polen und Israel. Andere Einsatzmöglichkeiten sind die Betreuung behinderter oder sozial benachteiligter Menschen, die Begleitung von Flüchtlingen und die Unterstützung von Antirassismusprojekten. 

(Quelle: epd)

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