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Iran: Revolutionsgarde droht Kirche mit Beschlagnahmung

Die iranische Revolutionsgarde will eine evangelische Kirche in Teheran beschlagnahmen – und droht den Gemeindemitgliedern mit Verhaftungen.

Die Menschenrechtsorganisation Open Doors berichtet, dass die iranische Revolutionsgarde (IRGC) angekündigt hat, die evangelisch-presbyterianische St.-Peter-Kirche in Teheran zu beschlagnahmen. Gemeindeleitern zufolge sollen rund 20 Familien, die auf dem Grundstück leben, das Gelände innerhalb von drei Wochen verlassen. Anderenfalls drohe ihnen die Verhaftung.

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Nach Angaben der Gemeinde wurde eine neue Besitzurkunde auf die Revolutionsgarde ausgestellt. Damit werde das Eigentum willkürlich beansprucht und das Gemeindeleben faktisch beendet. Bewohner des Geländes würden zu „Hausfriedensbrechern“ erklärt. Die St.-Peter-Kirche sei kein Einzelfall, heißt es. Bereits im Juni wurde demnach ein evangelisches Kirchengebäude in Maschhad zerstört. Beobachter sehen einen Zusammenhang mit politischen Entwicklungen, die den internationalen Druck auf den Iran verringern könnten. In einem Hilferuf betont die betroffene Gemeinde: „Es ist offensichtlich, dass wir ohne eine rasche Reaktion […] unsere letzten verbliebenen Kirchenzentren im Land verlieren könnten.“

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