Drei US-Kardinäle kritisieren in seltener Einigkeit die Außenpolitik von Donald Trump und fordern eine Rückkehr zu moralischen Prinzipien. Sie berufen sich auf den Papst.
Drei US-amerikanische Kardinäle haben die Außenpolitik von Donald Trump scharf kritisiert. Dies berichtet die Online-Plattform domradio. In einer gemeinsamen Erklärung fordern Blase Cupich (Chicago), Joseph Tobin (Newark) und Robert McElroy (Washington) eine „wahrhaft moralische Außenpolitik“. Militärische Gewalt dürfe „nur als letztes Mittel in Extremsituationen“ eingesetzt werden, nicht als „normales Instrument nationaler Politik“.
Die Kardinäle beklagen, dass die Debatte in den USA „von Polarisierung, Parteigängertum sowie engen wirtschaftlichen und sozialen Interessen geprägt“ sei. Die moralische Rolle der Vereinigten Staaten beim Schutz von Menschenwürde und Religionsfreiheit stehe auf dem Prüfstand. Angesichts weltweiter Krisen erscheine das Völkerrecht „allzu fragil“. Die Kardinäle verweisen auf eine Grundsatzrede des Papstes vor dem diplomatischen Korps im Vatikan. Dort habe er einen „dauerhaften ethischen Kompass“ für die internationale Politik skizziert. Die Kardinäle warnen außerdem vor Kürzungen humanitärer Hilfen durch wohlhabende Nationen.

Es ist für mich schwer nachvollziehbar, dass relativ viele Christen diesen mutmaßlichen Narzissten Trump gewählt haben!
Liebe Grüße
Aku
Ich halte Trump für einen Antichristen
Auch liebe Grüße an Aku. Auch für mich ist nicht nachvollziehbar, dass (viele !!!) Christinnen und Christen den Narzissten Trump gewählt haben. Aber es könnte eine Eigenart (beileibe nicht von allen) Evangelikalen sein, Aussagen in der Bibel wortwörtlich zu nehmen, auch gegen ihren Sinn und den Gesamtzusammenhang der Heiligen Schrift. Dass Gott ein Mensch wird, in einer Notunterkunft auf die Welt kommt und von Menschen brutal zum Tode verurteilt wird, beweist den absolute Verzicht des Himmels auf Gewalt. Gott herrscht nach meiner festen Überzeugung im fast unendliche Universum und auf dieser kleinen Erde nur mit den Mitteln der Liebe. Wir sollen unseren Feinden 70x7mal vergeben, also über keinen endgültig den Stab brechen und sogar unsere Feinde lieben. Keine kriegerischen Engel (die es nicht gibt) haben Jesu freiwilligen Tod am Kreuz verhindert und er ist für die Schuld der Sünde unserer ganzen Welt, auch jener die ihn zu Tode brachten, ans Kreuz gegangen. Friedlicher geht es nicht. Gott ist völlige Liebe. Man kann mit jenen speziellen Fundamentalisten meist nicht reden, sie haben absoluteste Wahrheiten. Dass sich jener Trumpismus, mit der irregeleiteten Ethik mancher Evangelikaler und auch der Magabewegung vermischt, hat vermutlich mehrere Gründe. Einmal ist ein dort faktisches 2-Parteien-System, welches schon lange nicht mit ausreichenden Kompromissen arbeitete, zugespitzt zu einer gefährlichen Lage geworden, zu Feindbildern. Auch der Rassismus scheint hier kaum überwunden zu sein. Es gibt wenige Öffentlich Rechtliche Medien, wie ein unabhängiges Fernsehen und mehr unabhängige Zeitungen. Dazu kommt der Mensch Trump, den ich schlicht (aber nicht als einziger) als realer Antichrist sehe. Dieser Begriff ist nicht irgendwie geschützt, die ersten Christen hielten den Kaiser von Rom wegen seinem Gewaltsystem für reines Gegenprogramm gegen alles was Jesus sagte. Natürlich kann man unter jener biblischen Kathegorie noch besser Putin oder andere einordnen.
Ich denke für mich als Christ ist es wichtig, auch politisch zu denken, im Sinne der Bergpredigt, der 10 Gebote, der von Christen lange formulierten Menschenrechten und weil die Demokratie nicht biblisch, aber die beste der möglichen Herrschaftsformen ist. Gute Woche für dich.
Wenn Sie die Bibel wirklich wörtlich nehmen, könnten Sie Trump nicht wählen. Man nehme allein mal das Thema Ehebruch.
Daran kann es also nicht liegen.
Trump wäre für mich unwählbar
Richtig Chey: Ein Mensch wie Trump wäre für MICH nicht wählbar. Aber die Evangelikalen hier der speziellen US-Art denken so weit niemals, auch wenn sie die Bibel wörtlich nehmen, Adam und Eva historische Personen für sie sind, oder Gott auf die Idee gekommen ist in der Sintflut alle zu töten und nur Noah und seine Familie übrig zu lassen (was nicht stimmt, über die große Flut vor 9000 Jahren berichten sogar die Indianer als Zeugen und alle großen Kulturen weltweit). Diese Evangelikalen glauben, mehr oder weniger, dass Donald Trump nur Werkzeug Gottes wäre, allerdings muss ein Werkzeug es gar nicht wissen ein Werkzeug zu sein. Dies stimmt aber bei Trump auch nicht, denn der weiß sehr genau (meint es zu wissen) der größte Mensch aller Zeiten zu sein. Donald Trump war nie Christ, er wird es nie sein und er hat null Kenntnis über den Glauben. Sein Gottesbild untermauert nur seine angeblich gigantische Größe, die ein Gott an seiner Seite nur bestätigt (eher in diesem Sinne gesandt zu sein, dort die verbrecherischen Demokraten in den Knast zu bringen und unsterblich zu sein). Der verfehlte Pistolenschuss beweist es ihm.