In Massachusetts polarisiert eine Weihnachtskrippe die Gemeinde: Maria, Josef und Jesus fehlen – als Protest gegen die Abschiebepraxis der US-Regierung.
Die katholische Kirche St. Susanna in Dedham (Massachusetts) hat ihre traditionelle Weihnachtskrippe in diesem Jahr anders gestaltet: Maria, Josef und das Jesuskind fehlen. Stattdessen hängt dort ein Schild mit der Aufschrift „ICE war hier“ – ein Hinweis auf die US-Immigrationsbehörde. Damit protestiert die Gemeinde gegen die Abschiebepolitik der Trump-Regierung, berichtet das Portal ref.ch.
Die Aktion sorgt landesweit für heftige Diskussionen. CJ Doyle von der Catholic Action League wirft Pfarrer Steve Josoma vor, Weihnachten zu politisieren: „Er nutzt die heilige Familie aus, um seine linke Ideologie zu verbreiten.“ Pfarrer Josoma verteidigt die Krippe: „Wir dachten, das sei ein guter Weg, um zu zeigen, welche Dynamik heute in der Welt herrscht.“ Auch in früheren Jahren hat der Geistliche laut ref.ch die Krippenszene schon mehrmals umgestaltet. Er thematisierte Waffengewalt, Klimawandel und die Trennung von Familien an der US-Grenze. 2018 platzierte Josoma das Jesuskind in einem Käfig – als Kritik an der damaligen Einwanderungspolitik.
Die „New York Times“ berichtet (Paywall) von weiteren ähnlichen Aktionen in anderen Orten der USA: In Illinois wurde ein Jesuskind mit Kabelbindern gefesselt dargestellt, in einer Gemeinde nahe Chicago fehlen Maria, Josef und Jesus, weil sie sich laut einem Schild vor ICE-Beamten verstecken müssten.

Antwort an Adrian
IHRE KRITIK: Die Gebote Gottes und die Bergpredigt sind nicht unser Rettungsweg, sondern Gottes Gesetz. Das Gesetz hat zuerst die Aufgabe, uns unsere Sünde aufzudecken und jede Selbstrechtfertigung zu zerstören. ANTWORT: Ich bin leider ein Vielschreiber und habe oftmals geschrieben wie wichtig es ist aus der Vergebung zu leben, dass überhaupt das Kreuz Jesu die Antwort für alle Menschen und auch der irdische Heilsweg ist.
IHRE KRITIK: Wenn wir die Bergpredigt wirklich ernst nehmen, dann zeigt sie uns gerade, dass wir sie nicht erfüllen können…..ANTWORT: Jesus hat die Bergpredigt sicher nicht gehalten, damit sie niemand einhalten kann und sie ist nicht völlig unerfüllbar. Ich habe immer betont, auch in ganz anderen Zusammenhängen, dass ich mich nur meinen eigenen Idealen annähern kann. Ich verwerfe zutiefst die Absicht, es gäbe perfekte Christen
die dann des Arztes nicht bedürfen bzw. der Erlösung. Für die Erlösung gilt immer, dass sich niemand am eigenen Schopf aus den Sumpf zieht.
Zudem ist für mich das Sinnbild hilfreich, dass ich mir den eigenen Balken zuerst aus dem Augen ziehen muss. Selbstgerechtigkeit ist sehr ungut.
IHRE KRITIK: Die Sintflut und Sodom & Gormorrah sind kein Witz – Jesus macht das überdeutlich. MEINE ANTWORT: Ich bin kein Theologe, aber auch kein Dummkopf. Wenn die Bibel am Neuen Testament und an der Person und am Werk Jesu ausgelegt wird, dann gibt Gott Moses am Fuß des Berges Sinai nicht den Befehl 2000 Israeliten zu töten, nachdem er ihm vorher die 10 Gebote überreichte. Dann ist Gott der gleiche Gott wie Jesus Christus, der seine Feinde liebt, sich an ein Kreuz schlagen lässt und von Anfang der Schöpfung an nur mit den Mitteln der Liebe regiert. Sie machen Gott, was ein unerträglicher Gedanke ist, eigentlich zum Massenvernichter von Menschen auf der ganzen Welt, wo doch nur Noah und seine Familie überlebt haben. Aber den (wahrscheinlichen) Asteroideneinschlag vor 9000 Jahren haben viele überlebt und schildern weltweit jene Flut. Dass die Menschen früher keine Menschen mit einer anderen Sexualität akzeptierten, Todsünder waren, ist aber kein Grund einen von Gott mit dieser Biologie und Seelenlage erschaffenen Menschen als Sünder zu sehen. Dies ist extrem zynisch, weil Sexualität Teil jeder Persönlichkeit ist. Sie verletzen damit, was gedanklich noch nicht strafbar ist, das Grundgesetz, die Menschenrechte und verlassen alle Empathie und Nächstenliebe.
Ich habe behauptet, dass unsere von Gott geschenkter Freier Wille sogar soweit geht, dass er uns bei Bösartigkeit, Destruktivität – also ein Handeln auch gegen ihn selbst – nicht in die Hände fällt. Deshalb ist die Welt böse und wir haben die Hölle geschaffen. Daher haben wir Verantwortung für das was wir tun, oder nicht tun. Und von daher glaube ich dass wir im Gehorsam Gottes einst die Schwerter zu Pflugscharen machen, jeden Krieg ächten und Ninive genauso wie wir umkehren können und werden. Aber wir tun es freiwillig, weil Gottes Liebe und der Heilige Geist so siegen. Ich kann wie ganz viele fromme Christen nicht glauben, dass es Ewige Verdammnis gibt, weil Jesu versprach nicht zum Gericht, sondern zur Erlösung zu kommen. Es werden sich alle Menschen freiwillig für Gott entscheiden. Sonst wäre Jesus umsonst gestorben und der Himmel fast leer, auch Gott wäre mit seiner Erlösung quasi gescheitert. wie wir mit unseren irdischen Friedensprozessen. VORSCHLAG: Lassen Sie doch allen die Freiheit über Gott, die Welt und das Universum nachzudenken. Denn dies ist erlaubt, denn – so glaube ich – haben wir gerade dafür ein Großhirn erhalten.
SCHLUSSBEMERKUNG: Ich glaube zutiefst nicht auch nur im Geringsten an Werkgerechtigkeit. Dies beweist bereits unsere irdische Politik.
Ich muss feststellen, dass wir schlichtweg nicht an denselben Gott glauben.
Der von Ihnen beschriebene Gott ist ein ausschließlich bestätigender, nicht richtender Gott. In diesem Bild erkenne ich jedoch nicht den heiligen Gott Israels, wie ihn die Schrift bezeugt – den Gott, der Sünde richtet und der gerade deshalb in Jesus Christus selbst für unsere Sünden am Kreuz gestorben ist.
Wo Gottesfurcht fehlt, wird Sünde relativiert, wird Gnade billig und das Kreuz entleert. Ein Christus ohne Gericht, ohne Umkehr und ohne Heiligkeit ist nicht der Christus der Bibel. „Denn unser Gott ist ein verzehrendes Feuer“ (Hebr. 12,29). In einem handzahmen „Jesulein“ kann ich den gekreuzigten und auferstandenen Herrn nicht erkennen.
Ich glaube an den Heiligen Gott der Liebe
Ich weiß nicht was sie unter Gericht verstehen? Oder was das Kreuz (theologisch im Glauben) bedeutet ? Doch dass Jesus die Sünde der Welt auf sich genommen hat und damit alle Menschen wirklich bereits mit Gott versöhnte. Selbstverständlich glaube ich auch an den gleichen Gott und dass Jesus alle Menschen rettet. Daher werden sich alle Menschen in Zeit (und Ewigkeit) mit Gott freiwillig versöhnen.
Für mich hatte dies keinerlei Zeit und ich habe es getan. Allerdings in meinen Leben verspüre ich Gott. Da brauche ich nicht Ihren Segen.
Sich völlig freiwillig mit Gott versöhnen ist wichtig. Dabei beginnt unsere Menschheit nach heutigen Erkenntnissen fast vor 2 Millionen Jahren: So groß ist keine Hölle und könnte keine Strafe sein. Ich fürchte nicht Gott, aber ich bin wie alle Menschen immer ein Sünder und versuche jeden Tag aus der Vergebung zu leben. An eine Ewige Verdammnis zu glauben vermögen nach meiner Vermutung die ganz große Mehrheit ebenso der Theologen nicht, denn sie umgehen dieses Thema in fast jeder Predigt geschickt und sicher nicht nur aus purer Angst vor ihrer Gemeinde. Jesus ist kein handzahmes Jesuslein, sondern der Friedefürst und er hat selbst gesagt, er sei ein milder Herrscher. Aber dass Sie mir meinen Glauben absprechen, gewissermaßen die Freiheit des Denkens traumatisieren wollen, dies ist schon ein sehr großes Weihnachtsgeschenk. Dass Sie dann auch noch Menschen die Unumkehrbarkeit testieren, kann was dann Nächstenliebe betrifft, nicht getoppt werden. Immerhin hatte Jesus das Verlorene Schaf ohne Gardinenpredigt wortlos auf seine Schultern gelegt und es heimgetragen. Es wurde (sinnbildlich) auch ohne eigenes Zutun erlöst. Der Verlorene Sohn musste nur einfach wieder umkehren. Ich werde nie glauben können, dass Gott Menschen herstellt wie Brötchen und wenn von 100 davon 99 anbrennen, dann wirft er sie einfach weg. Schöne himmlische gnädige Liebe wäre das. Da Sie mein Gottesbild schreddern wollen, erscheint mir das Ihre eher sehr irritierend.
Aber ich glaube nicht an Adrian oder andere Theologen, nicht an jeden Bibeltext wörtlich, aber eine meine große Gottesbegegnung. Wer solches erlebt, wird vor dem Sterben kaum noch Angst haben müssen, auch nicht vor einem Gott der uns einfach nur abschalten könnte.
Ich glaube an den heiligen Gott der Liebe und der Gerechtigkeit
Lieber Herr Hehner,
Sie werden nicht müde, anderen Kommentatoren mit großer Hartnäckigkeit zu widersprechen und dabei Ihr eigenes Evangeliumsverständnis zu zementieren. Das von Ihnen vertretene „Hehnersche Evangelium“ halte ich für theologisch gefährlich, weil es Umkehr und Buße letztlich nicht mehr kennt, sondern sie durch eine universale Versöhnung ohne bindende Konsequenz ersetzt. Sie argumentieren nicht vom Wort Gottes her, sondern relativieren und desavouieren die Heilige Schrift immer wieder dort, wo sie Ihrem theologischen Ansatz widerspricht. Umso befremdlicher erscheint mir Ihre Dünnhäutigkeit, sobald Ihnen aus eben dieser Schrift widersprochen wird.
Meine Irritation richtet sich nicht gegen Ihre Betonung der Liebe Gottes, sondern gegen die Folgerungen, die Sie daraus ziehen. Die Bibel kennt keinen Gegensatz zwischen Gottes Liebe und seiner Gerechtigkeit – vielmehr gehören beide untrennbar zusammen. Gerade das Kreuz bezeugt nicht nur Versöhnung, sondern zugleich das ernste Gericht über die Sünde. Wo Gericht geleugnet wird, verliert das Kreuz seinen inneren Ernst und seine Notwendigkeit.
Dass Jesus die Sünde der Welt trägt, bedeutet nach neutestamentlichem Zeugnis nicht automatisch die Erlösung aller Menschen unabhängig von Umkehr und Glauben. Die Schrift spricht wiederholt von Warnung, Gericht und Verlorenheit – vor allem aus dem Mund Jesu selbst. Diese Aussagen lassen sich nicht schlicht als vorübergehende pädagogische Bilder auflösen, ohne dem biblischen Zeugnis Gewalt anzutun.
Den Vorwurf, ich würde Menschen eine „Unumkehrbarkeit“ zusprechen, weise ich entschieden zurück. Das Gegenteil ist der Fall: Ich glaube, dass Gott jeden Menschen jederzeit zur Umkehr rufen und bekehren kann. Gerade deshalb ist Umkehr kein überholtes Konzept, sondern ein zentraler Bestandteil des Evangeliums.
Sie sprechen viel von Freiheit des Denkens. Diese Freiheit nehme ich mir ebenso – allerdings unter der Bindung an die Heilige Schrift als maßgebliche Offenbarung Gottes. Persönliche Gotteserfahrungen sind wertvoll, sie ersetzen jedoch nicht das biblische Zeugnis und stehen nicht über ihm.
Dass Sie meine Kritik als persönlichen Angriff oder als Mangel an Nächstenliebe deuten, bedaure ich. Sie ist so nicht gemeint. Theologische Differenz ist kein persönlicher Affront, sondern notwendiger Bestandteil eines ehrlichen Diskurses.
In diesem Sinn bleibe ich dabei: Wir vertreten nicht zwei Nuancen desselben Glaubens, sondern zwei unterschiedliche Verständnisse von Evangelium, Gerechtigkeit und Erlösung. Das festzustellen ist kein Urteil über Ihr Herz – wohl aber eine sachliche theologische Grenzziehung und Feststellung.
Gott ist das absolut Gute
Wenn das Jesuskind, Maria und Josef in US-Krippen fehlen, ist dies vor den Hintergrund der biblischen Geschichte auch mit seinem menschlichem Inhalt, für mich vollkommen verständlich. Die Menschwerdung Gottes im Menschensohn Jesus beginnt bekanntlich völlig überrascht in jenem kleinen hilfsbedürftigen Baby in einer Notunterkunft (einem unbedachten Innenhof), nach der Geburt in einer Futterkrippe. Der Mann am Kreuz genauso wie das Baby sagen uns deutlich, wie fragil unsere menschliche Existenz ist, wohin der Schöpfer aller Dinge bis in den Morast von Hass und Gewalt hinuntergestiegen ist. Wohlgemerkt ist es damals/heute unsere Art von Lebenspraxis, auch und vor allem jene der Herrscher und auch Eliten – nicht aber Gottes Werk. Es gibt keine „Dunkle Seite der Macht“ in unserer Welt, wie es ein bekanntes Weltraummärchen, wohl als Rückgriff auf religiöse Vorstellungen, hier in den Raum stellt. Gott ist diese helle unendliche Liebe, die auch der Grund sein dürfte, dass wir in dieser von Gott geschaffenen riesigen Welt des Universums leben dürfen. Nicht Gott wollte, dass wir Jesus an Kreuz schlagen, es war jener menschlicher Wille allein, womit sich das menschliche Herrschaftssystem, vor allem jenes der damaligen Römer, auch enttarnte. Es sind die damals Mächtigen, die das Jesuskind am liebsten umbringen möchten und mit Jesus fliehen seine Eltern nach Ägypten und werden damit zu den verhassten Asylanten, die heute Donald Trump, obwohl sie zumeist arbeiten, Steuern zahlen und dem Land dienen, einfach von den Straßen kehren lässt, einsperrt und dann abschiebt. Väter oder Mütter werden von Kindern getrennt und ich kann Kirchenvertreter bzw. Christinnen und Christen nicht verstehen, die den Donald gut finden und dann auch noch fromm. Nicht Gott wird uns in die Hände fallen, um unser Unrecht zu beenden, er wird keine der Kriege verhindern, oder das Morden verbieten. Denn wir haben als großes Geschenk einen Freien Willen erhalten, den wir für das Reich Gottes, die Liebe und Zuwendung für Arme Menschen, die Mitmenschen und den darbenden Nachbarn einsetzen sollen.
Gott vernichtete nicht Ninive, nicht die gottlosen Römer mit ihren scharfen Schwertern, es werden keine weiteren Plagen der Offenbarung vom Himmel über uns ausgeschüttet, wenn wir Gottes Gebote und die Bergpredigt ernst nehmen. Wir sind oft Verderben für diesen schönen Blauen Planeten. Wenn wir uns von Gottes Geist leiten lassen, dann werden einst die Schwerter zu Pflugscharen und ein himmlischer Frieden einkehren, sogar die Kriege sind dann von uns Menschen selbst eingestellt worden. Wenn uns der Ungeist leitet, dann geschieht nicht was Gott will. Die Frage ist nur, ob wir Menschen uns gegen die Macht Gottes durchsetzen können. Nein, sagt da die Bibel. Denn dies konnte schon der Christenverfolger Saulus nicht, der in einem großen Licht vor Damaskus Christus begegnete und von sich gerne von der Liebe Gottes übermannen ließ. So wurde Saulus ein Paulus. Krippe und Kreuz laden dazu ein, denn Gott arbeitet ganz unten in den ethischen Kloaken dieser Welt. Jesus ist hinabgestiegen in das Reich der Toten, um (bildlich gesehen) auch ihnen zu predigen. Er hat die Schlüssel zu den menschlichen seelischen Gefängnissen.
Die Gebote Gottes und die Bergpredigt sind nicht unser Rettungsweg, sondern Gottes Gesetz. Das Gesetz hat zuerst die Aufgabe, uns unsere Sünde aufzudecken und jede Selbstrechtfertigung zu zerstören.
Wenn wir die Bergpredigt wirklich ernst nehmen, dann zeigt sie uns gerade, dass wir sie nicht erfüllen können. Jesus verschärft das Gesetz bis ins Herz hinein, sodass niemand vor Gott bestehen kann. Darum treibt uns das Gesetz nicht in moralischen Optimismus, sondern zu Christus, der allein rettet.
Diese Linie findet sich exemplarisch in Lk. 17. In Lk. 17,10 sagt Jesus: „Wenn ihr alles getan habt, was euch befohlen ist, sollt ihr sagen: Wir sind unnütze Knechte.“ Das ist keine Einladung zur Selbstzufriedenheit, sondern eine radikale Absage an jedes religiöse Leistungsdenken.
Ebenso deutlich spricht Jesus ab Lk. 17,22ff. von den Tagen des Menschensohnes. Sein Kommen ist kein Ergebnis menschlicher Ethik oder gelungener Nächstenliebe, sondern – Vers 24 – ein göttliches Ereignis, „wie der Blitz“. Der Vergleich mit den Tagen Noahs und Lots (V. 26–30) macht klar: Gottes Gericht ist real! Die Sintflut und Sodom & Gormorrah sind kein Witz – Jesus macht das überdeutlich.
Ninive wurde gerettet, weil es umkehrte – in Sack und Asche. Umkehr: sich selbst aufgeben und allein auf Gottes Gnade hoffen.
Sie entwerfen ein Gottesbild, das sich mehr an einer selbst konstruierten Theologie orientiert als am biblischen Zeugnis. In biblischer Sprache gesprochen: Es entsteht der Eindruck eines goldenen Kalbes – eines Gottes nach menschlichen Vorstellungen.
Krippe und Kreuz sind Zeichen göttlicher Barmherzigkeit. Sie verweisen auf Auferstehung und Wiederkunft Christi. Nicht wir vollenden das Reich Gottes – Gott tut es. Das ist keine Entlastung von Verantwortung, sondern die eigentliche Befreiung zum Dienst am Nächsten.
Nahezu alle der heutigen Christen sind nichtjüdischer Herkunft.
Das Gesetz galt und gilt aber nur für Juden. Die 10 Gebote wurden den Israeliten gegeben, nicht der ganzen Welt. Die 613 Weisungen eh. Für Nichtjuden gelten nur 7 Weisungen, auch schon zu Jesus Zeiten (siehe z.b. Diskussion bei der Apostelkonferenz)
Wie also können Christen vom Gesetz befreit werden, dass nie für sie galt?