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USA im Glaubens-Check: Abwärtstrend gestoppt

Nach Jahrzehnten des Rückgangs zeigt eine Studie: Der Anteil religiöser Menschen in den USA ist seit 2020 stabil. Ein „Revival“ des Glaubens bei jungen Erwachsenen lässt sich an den Zahlen jedoch nicht ablesen.

Die Religiosität in den USA zeigt seit 2020 keine großen Veränderungen. Dies ist das Ergebnis einer aktuellen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts PEW. Demnach bleiben zentrale Kennzahlen wie religiöse Zugehörigkeit, Gebetshäufigkeit und Gottesdienstbesuch stabil – nach Jahrzehnten des Rückgangs. Etwa 70 Prozent der US-Amerikaner identifizieren sich mit einer Religion. 62 Prozent bezeichnen sich als Christen. Auch die Anteile derjenigen, die täglich beten oder Religion als „sehr wichtig“ einstufen, haben sich seit fünf Jahren kaum verändert.

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Allerdings zeigt sich ein deutlicher Generationenunterschied. Nur 56 Prozent der 18- bis 24-Jährigen gaben an, einer Religion anzugehören – ein deutlicher Rückgang gegenüber 74 Prozent im Jahr 2007 und 63  Prozent im Jahr 2014. Auch beim Gottesdienstbesuch spielt das Alter eine Rolle. Während 43 Prozent der ältesten Erwachsenen mindestens monatlich teilnehmen, sind es bei den 18- bis 30-Jährigen rund 31 Prozent. Signifikante Unterschiede gibt es auch beim Gebet. 59 Prozent der über 71-Jährigen gaben an, täglich zu beten. Unter den 18- bis 30-Jährigen tun dies nur 32 Prozent.

Die Studie widerlegt Berichte über ein „Revival“ des Glaubens unter jungen Männern. Zwar sei die Geschlechterlücke kleiner geworden, doch das liege an sinkender Religiosität bei Frauen – nicht an einem Anstieg bei Männern.

Die Studie stützt sich auf eine PEW-Befragung von 36.908 US-Amerikanern von Juli 2023 bis März 2024.

Die komplette Studie in Englisch.

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7 Kommentare

  1. Über das böse Schaulaufen eines Antichristen

    Zum Thema USA und Glaube ist mir noch eingefallen, dass es in den Niederlanden noch einen dortigen Richter des Weltgerichtshofes wohnt, der gegen den israelischen Ministerpräsidenten ermittelt und gegen diesen einen Haftbefehl erlassen hatte. Nun sind alle Bank- und Kreditkarten des Richters gesperrt, er kann (eigentlich) sein Gehalt nicht abheben, keinen Flug buchen sowie antreten, dem praktisch jede unserer Banken auch das Konto sperrt, oder kein neues für ihn einrichten kann. Er ist, wie dies in der Geschichte des Brudermörders Kain beschrieben, vogelfrei und hier ist das Einzige was niemand darf, ihn zu ermorden. Auch weil der AfD-Oberbürgermeister einer deutschen Stadt sein Amt nicht antreten durfte, bzw. seine Wahl nicht gültig ist, was der Wahlausschuss nach rechtsstaatlichen Mitteln bewirkte , bekam der sofort bei Donald Trump einen Termin. Es darf vermuten werden, dass hier bei uns weitere ebenso Leute vogelfrei erklärt werden. Ein Donald Trump, der unsere Regierung kräftig bekämpft, dem die rechtsradikale Opposition Politiker/innen benennt, die unter Kuratel gestellt werden, mit dem kann kein Staat zusammenarbeiten, ohne die eigenen Bürger/innen zu verkaufen. Nur leider sind wir wegen der fast immer in Amerika befindlichen Server, selbst der Satelitenverbindungen, absolut abhängig von dem bösen Bruder in den Vereinigten Staaten. Es ist nicht nur Theorie, sondern ohne Probleme möglich, hier dann jederman vom öffentlichen Leben abzuschneiden. Leider ist dies niemals Übertreibung, sondern der Terror eines einzigen Menschen, der seinen Staat zur Bananenrepublik macht, ihn mit seinem Konzern vereinigt und dessen Politik allein darin besteht, sich als der größte Mensch aller Zeiten alles zu kaufen, vor allem die Macht für seine Seilschaften. Journalistinnen, die im Flugzeug kritische Fragen stellen, werden nicht nur niemals mehr in seine Nähe gelassen, sondern mit den bösartigen Worten, bewusst extrem frauenfeindlich und pornografisch abgekanzelt. Insofern ist der Donald aus Amerika mit Alleinstellungsmerkmalen versehen, die ihm eine absolute Machtfülle ermöglichen. Nun hat selbst dies mit jener fragwürdigen Form der seltsamen Evangelikalen in den USA direkt nichts zu tun, aber dies ineinander übergehen von Glaube und Ideologie ist leider furchtbar. Dahinter steht leider diese sehr menschenverachtende These, nur der Starke in dieser Welt habe das Recht, den Schwachen umzustoßen, weil er dazu Macht besitzt. Dies wäre ein Sozialdarwinismus in der schlimmsten Form. Es geht hier personell um sehr krankhafte Egomanie, aber leider fühlt sich das Rechtssystem in den USA wohl nicht in der Lage, einen seelischen kranken Menschen in den Ruhestand zu bringen. Donald Trump ist kein Wolf im Schafspelz, sondern er zeigt seinen wahren Charakter mit dem was er täglich tut und leider auch in seiner Körpersprache. Darüber gibt es auch einige Literatur, aber sie an sonnenreichen Tagen zu genießen, wird leider trotzdem zum Horrortripp. Gerne würde ich behaupten dies sei niemals wahr, oder nur bösartige Übertreibung, aber leider ist die Realität leider schlimmer als die Befürchtungen beim noch recht harmlosen Trump eins.

    Ein böser Nebeneffekt ist, dass Trump bei den Friedensverhandlungen mit seinem angeblichen Freund Putin, wie mit einem Ring in der Nase durch die Manege gezogen wird. Denn ein Herr Putin braucht zum politischen Überleben seinen Krieg als stete Spezialoperation. Herr Putin ist direkter, er lässt Unbotmäßige ermorden. Trump arbeitet nachhaltig und leider ist es immer möglich, Menschen so in die Verzweiflung zu treiben, dass sie ihr Leben auspusten. Ich glaube auch nicht, dass die Geheimakten des brutalen Kindesmissbrauches, an dem er wohl Anteil hatte, jemals veröffentlicht werden. Es gibt genug unterwürfige Lakeien, die solche Unterlagen verschwinden lassen und Daten plötzlich löschen können. Oder man schwärzt 80% der Texte, denn es geht um Kinder und Jugendliche und dann ist dies formalrechtlich geboten. Eine beliebte Methode, auch Parlamentarier an der Nase herum zu führen, weil Geheimhaltung dies ist, was sie beabsichtigt, dass niemand etwas erfährt. Ob Betreffende besser schlafen? Denn es gibt Mächte und Gewalten, die über uns die Thronwacht halten, deren Sicht auch ein Amerikanischer Diktator nicht die Sicht versperren kann. Bei all dem unerfreulichen liebe ich dann fast das Kasperletheater unserer Demokraten in Berlin, des bleibt sehr menschlich.

  2. Nur der Glaube an den lebendigen Gott der Bibel reicht aber nicht aus:

    Wir werden durch unseren Glauben an Jesus Christus und Seine Gnade gerecht von Verfehlungen, ohne dass
    wir dafür eine Leistung erbringen müssen (Römer 3, 22-24; Epheser 2, 8-10).

    Aber zwischen gerecht werden (aus Gnade) und gerecht bleiben (durch Taten) besteht ein großer Unterschied!
    Bitte lesen Sie dazu die folgenden Bibelaussagen:

    – laue Christen wird Jesus aus seinem Mund ausspucken (Offenbarung 3, 14-22) und
    – wer keine reiche Frucht bringt, wird von Jesus getrennt (Johannes 15,1-8) und
    damit Faulpelze und Taugenichtse (Matthäus 25,14-30).

    Bitte lesen Sie auch Jakobus 2,24; Matthäus 6,19 + 20 und Matthäus 19,30.

    Wie können Sie sich also tatkräftig für Jesus Christus engagieren?
    Gott hat alles, was wir tun sollen, vorbereitet; an uns ist es nun, das Vorbereitete auszuführen (Epheser 2,10).
    Bitten Sie IHN um Erkenntnis (Jakobus 1,5-8).

    Jesus spricht in Matthäus 25,31-46 „Was ihr einem meiner geringsten Brüder getan habt, das habt ihr für mich getan“ und erläutert das.
    Und ER will, dass alle Menschen die Wahrheit erkennen (1.Timotheus 2,4). Auch Sie können die Evangelisation unterstützen, allerdings nur ein volles Evangelium und kein Wohlstands-bzw. Wohlfühlevangelium (Galater 1,7).

    • Deine Sichtweise wird von vielen evangelischen Christen (insbesondere wenn es in die evangelikale Richtung geht) nicht geteilt. Da geht es dann nur noch um den Glauben, Taten sind ohne Relevanz und werden gern als böse Werkgerechtigkeit geschmäht.

      Im Katholischen werden die Taten deutlich mehr betont, auch wenn da der Fokus auf notwendige Riten liegt.

      Auch wenn ich ein Ex-Christ bin, kann ich Deiner Interpretation nur zustimmen, als Noachide sehe ich das sogar ausschließlich von den Taten abhängig (dem wirst Du als Christ widersprechen, das ist okay).

      Für mich ist die Abkehr von der Notwendigkeit guter Taten mit die größte Fehlentwicklung der Reformation. Zumal man zu dieser Interpretation fast die halben Evangelien rausreißen müsste. Jesus betont öfter die Notwendigkeit von Taten, genauso wie (auch nicht gern in diesen Kreisen gelesen) das Verhängnis von Reichtum. Ein Wohlstandsevangelium wird da lieber reininterpretiert, auch wenn es dafür keine Grundlage gibt.

      So ist das eben: Jede Gruppe dreht die Bibel so, wie sie ihr passt. Auch die sog. Bibeltreuen.

    • Ich möchte noch auf die Gemeinsame Erklärung (GE) zur Rechtfertigungslehre des Lutherischen Weltbundes und der Katholischen Kirche hinweisen.
      Im Internet kann diese nachgelesen werden.

    • Antwort für Claus F. Dieterle: Ich glaube die Bibel ist keine fertig gedruckte und eine aus dem Himmel kommende sowie präzise von den Engeln geschriebene Handlungsanweisung. Die Bibel ist kein Gesetzbuch. Man kann hier eine Reihe von demagogisch klingenden Bibelsprüchen dann zusammenfügen, etwa: Laue Christen wird Jesus aus seinem Mund ausspucken (Offenbarung 3, 14-22) und – wer keine reiche Frucht bringt, wird von Jesus getrennt (Johannes 15,1-8). So wird Gott nicht als Liebe beschreiben. Aber damit wird man weder Jesus gerecht, noch einer Auslegung am ganzen Neuen Testament sowie an Werk und Person von Jesus. Der selbst sich als mild, gnädig und sanftmütig beschreibt und als kleines Kind auf einem unbedachten Innenhof nur in einer Viehkrippe zur Welt kommt. Seine Mutter ist die unverheiratete Freundin eines Josef, der deshalb große Angst hat aufzufallen. Jesus hat jede Gewalt abgelehnt, obwohl er sich von Gott auf die Welt geschickt fühlt, zuerst dachte nur als Bote an die Juden, dann doch für alle Welt zu sein. Am Kreuz hilft ihm kein bewaffnetes Engelheer und Jesus wehrt sich nicht -und wird brutal ermordet. Die ersten Christen waren wohl auch Römische Soldaten und ich halte es für glaubwürdig, dass manche die Schwerter wegwarfen, denn Gewalt lehrte er niemals. Aber dass die Starken und Mächtigen immer recht haben, lässt sich mit dem Gott, der als schwacher Jesus kommt, so nicht übereinbringen. Gotteswort ist immer Gotteswort durch Menschenwort – aber damit ist es anfällig auch für Fehldeutungen, ungerechtfertigte Rhetorik, Irrtum und sogar Lüge. Jesus hat aramäisch gesprochen, dann wurde sein Wort übersetzt ins griechische und am Ende wieder rückübersetzt ins aramäische. Manches wird viel freundlicher, wenn man es in aramäischer Tonart liest. Zu Chey: Ich glaube allerdings auch nicht, dass jeder die Bibel nie nach Gutdünken so auslegt wie er will. Sie richtig auszulegen ist daher notwendig. Aber dann muss man sie strikt immer im Zusammenhang lesen. Nur Menschen haben die Gottes- und Glaubenserfahrung aus mehr als 3.000 Jahren überliefert. Sie machen leider auch sehr grobe Fehler dabei. Und in jeder Predigt am Sonntag ist auch nicht die buchstäblich einzig richtige Glaubenslehre, bis hinein in Komma und Doppelpunkt: Auch die Worte eines Pfarrers, Prediger und Priestern kann immer eigene Meinung und sich selbst enthalten.

      • > Sie richtig auszulegen ist daher notwendig

        Und die richtige Auslegung ist Deine?

        Du siehst das Problem? Jeder sieht natürlich seine eigene Auslegung als richtig an, sonst hätte er sie ja nicht.

        Im Judentum heißt es, dass jede Generation die Tora neu entdeckt, sprich sie anders versteht.

        Das meint nicht ‚beliebig‘, nur eben in Teilen anders.

  3. Christlicher Glaube ist großes Gottvertrauen

    Ich habe leider große Zweifel, ob die (vergleichsweise hohen) Zahlen die positive Frömmigkeit der US-Menschen betreffend, realistisch sind. Die um 20% deutsche Christen sind jene Menschen, die 1-3mal in Jahr Gottesdienste an Feiertagen besuchen (ehestens Heiligabend, Karfreitag und Ostern, vielleicht auch alternativ Pfingsten) und die im Leben vorkommende Kasualien annehmen, (Taufe, Konfirmation, Heirat, Beerdigung, manchmal auch Jubiläen u. a. bei Ehen). Selbstangaben sind, dass davon maximal 3% ihren Glauben dann gerne exemplarisch leben. Diese einstellige Zahl beschreibt die Kerngemeinde, also Gottesdienstbesucher/innen, Gruppenteilnehmer, Chormitglieder, Gewählte in gemeindliche Ämter. Im letzten Jahrhundert war die Kirche mit damals noch 90% Kirchenmitgliedschaft stabil von der Wiege bis zur Bahre, in den letzten Jahrzehnten ist die Zahl deutscher Christen aller Konfessionen noch zwischen 50-60% der Einwohnerzahl, die treten oft aus mit Volljährigkeit zur Kirchensteuervermeidung. Die USA-Zahlen lassen mich bezweifeln, wie man Gebet als doch sehr individuelle und innerliche Angelegenheit zählen kann, es sei denn man vertraut gewissermaßen blind auf die Angaben. Außerdem darf man nie, um der Ehrlichkeit willen Betroffenen gegenüber, die sich nicht einfach vereinnahmen lassen, auch die Anzahl der Kirchenmitglieder mit der Anzahl der Gläubigen lückenlos übereinbringen. Wie Religiosität objektiv messen wird, geht nicht wie man Stromkunden zählt, oder die Zuseher an Fernsehsendungen. Es dürfte auch statistisch nicht wirklich erfassbare Bereiche in USA geben. Dass die Bürger/innen dort wirklich frömmer sind, rein nach den Zahlen, fehlt mit der Glaube. Auch die Köpfe etwas der Menschen, die während dem Dritten Reich in Gottesdiensten waren, kann keine Messzahl für echte Frömmigkeit sein, wenn die Meisten den Antichrist Hitler nach Kräften verehrten, hier lässt Hannah Ahrendt mit der Banalität des Bösen grüßen. Die dem Glauben eigentlich immanente Gottesbeziehung lässt sich schon überhaupt nicht messen. Auch christlich zu handeln dürfte eine sehr gute Sache sein, aber ist nicht immer und richtigerweise auch eine Gottesbeziehungen. Damit will ich das christliche Tun nicht schlechtreden oder schlechterstellen. Nur muss man bei den Begriffen Religiösität auch ganz genau definieren, was eigentlich gemeint sein soll.

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