- Werbung -

Evangelische Verantwortung:

Charlie Kirk und der Kulturkampf

Der Tod von Charlie Kirk entfachte eine maximal empörte Debatte über Glaube, Politik und Kulturkampf. Wo bleiben Demut, Differenzierung und Dialogbereitschaft?

Ein Kommentar von Dr. Jörg Dechert und Uwe Heimowski

- Werbung -

Ein junger Mann wird erschossen. 31 Jahre alt, Familienvater, politischer Aktivist, gläubiger Christ. Die Nachricht verbreitet sich wie ein Lauffeuer – nicht nur in den USA, sondern auch in Deutschland. Die Rede ist von Charlie Kirk, Gründer der konservativen Bewegung „Turning Point USA“. Sein Tod wird zum Fanal, zur Projektionsfläche für politische Lager, religiöse Deutungen und mediale Erregung. Was folgt, ist ein Lehrstück über die Vermischung von Religion und Politik, aber auch über den Zustand unserer Diskurskultur – und über einen Kulturkampf, der längst nicht mehr nur jenseits des Atlantiks tobt.

Charlie Kirk war in Deutschland eigentlich nur Insidern der frommen Szene in den USA wirklich bekannt. Selbst politisch gut vernetzte Beobachter hatten ihn vor der Nachricht seines gewaltsamen Todes kaum wahrgenommen. Doch mit einem Mal war er überall: in den sozialen Medien, in christlichen Magazinen, in politischen Kommentaren. Die Reaktionen reichten von ehrlicher Bestürzung (auch aus dem gegnerischen politischen Lager, wie die Äußerungen von Bill Clinton oder Barak Obama zeigten) über zynische Häme bis hin zu ideologischer Vereinnahmung.

Turning Point USA, die von Kirk gegründete Organisation, ist eine konservative Jugendbewegung mit bewusst politischem Ansatz und starkem politischen Einfluss, die die Republikaner und insbesondere Donald Trump unterstützt. TPUSA steht für eine Mischung aus selbstbewusstem christlichem Glauben, wirtschaftlichem Liberalismus und scharfer Rhetorik. Mit einem Jahresbudget von rund 80 Millionen Dollar ist sie längst kein Nischenprojekt mehr, sondern ein politischer Machtfaktor – vor allem unter jungen, weißen Konservativen.

- Werbung -

Ein Märtyrer-Moment?

Der Mord an Kirk ist eine menschliche Tragödie. Seine Frau Erika verliert ihren Ehemann, zwei kleine Kinder ihren Vater. Ein solches Ereignis sollte eigentlich Anlass sein, die erbitterte Debatte zwischen den politischen Lagern für eine angemessene Zeit zugunsten der Trauer zurückzustellen. Doch diese Chance wird vertan. Statt innezuhalten, wird der Tod des Aktivisten sofort politisch aufgeladen. Zu günstig erscheint offensichtlich die Gelegenheit, vor dem eigenen Publikum einen moralischen Punkt gegen die andere Seite zu machen und aus dem Mord einen Märtyrer-Moment zu erschaffen.

Dabei setzt die Witwe Erika Kirk zunächst ein beeindruckenden Zeichen. In ihrer bewegenden Rede bei der Trauerfeier spricht sie von Vergebung. Unter Tränen sagt sie, sie wolle dem Attentäter vergeben, so wie Christus vergeben habe. „Man darf Hass nicht mit Hass vergelten. Ich vergebe dem Mörder, so wie Christus ihm vergeben hat. Das ist im Geiste meines Ehemannes.“ Ein Gänsehautmonent, ein Moment der Gnade inmitten eines aufgeladenen politischen Spektakels.

Andere Redner sind weniger auf Gnade aus. Stephen Miller, der Vize-Stabschef des US-Präsidenten, droht allen politischen Gegnern: “We are the storm” – “Wir sind der Sturm”. Und auch Donald Trump selbst, der bei der Trauerfeier direkt auf die Worte von Erika Kirk Bezug nimmt, reagiert auf ihre Worte mit einem deutlichen Widerspruch: „Da stimme ich mit Charlie Kirk nicht überein. Ich hasse meine Gegner. Ich will nicht das Beste für sie“ In einem ersten Statement hatte er erklärt: „Die Kugel zielte auf uns alle.“ Gemeint ist: auf die konservative Bewegung, auf das „wahre“ Amerika. Eine rhetorische Vereinnahmung, die kaum Raum für Trauer lässt. Trump suchte die Schuld bei „den Linken“ noch bevor tatsächlich etwas über den Täter bekannt wurde (der tatsächlich zwar mit einer Transperson zusammenlebte, aber ein Wähler der Republikaner war).

Erika Kirks Worte blieben auch hierzulande nicht unkommentiert. Einige feierten sie als Heldin des Glaubens, andere warfen ihr vor, den Tod ihres Mannes für politische Zwecke zu instrumentalisieren, da sie Trump und anderen Vertretern der Republikaner bei der Trauerfeier eine Bühne bot.

Halbwahrheiten und moralische Empörung

Was sich in den Tagen nach dem Attentat abspielte, ist ein Paradebeispiel für die Dynamik moderner Mediengesellschaften. Kaum ist die Nachricht in der Welt, überschlagen sich die Reaktionen. Kaum jemand nimmt sich die Zeit, gründlich zu recherchieren und zu reflektieren, kaum jemand traut sich zu trauern ohne „aber“. Stattdessen wird gepostet, geteilt, kommentiert – oft mit Halbwahrheiten, aus dem Zusammenhang gerissenen Zitaten und moralischer Empörung. In Deutschland war es etwa der Journalist Elmar Theveßen, der die unrichtige Unterstellungen verbreitete, Kirk habe zur Steinigung Homosexueller aufgerufen. Immerhin: Theveßen besaß den Mut, sich einige Tage später öffentlich für seine schlechte Recherche zu entschuldigen.

Dazu kommt, dass sich Charlie Kirk aufgrund der Vielschichtigkeit und Widersprüchlichkeit seines politischen und christlichen Engagements als Projektionsfläche für eigene Anliegen und Botschaften zu eignen scheint. Eine evangelikale Zeitschrift titelt „Tod eines Evangelikalen“ zu einem Foto von Kirk, ein christlicher Autor und Redner postet Bilder von Kirks Familie mit dem Kommentar „Er starb, weil er seine Meinung sagte“. Manche stilisieren Kirk zum Märtyrer des Glaubens, andere zum Hassprediger. Solches Framing sagt vermutlich mehr über seine Absender als über Charlie Kirk, und die Wahrheit liegt – wie so oft – irgendwo dazwischen.

Differenzierte Stimmen haben es schwer. Neutralität wird als Schwäche ausgelegt, Nachdenklichkeit als Verrat.

Doch differenzierte Stimmen haben es schwer. Wer nicht eindeutig Position bezieht, gerät schnell unter Verdacht einer mangelnder Überzeugung. Neutralität wird als Schwäche ausgelegt, Nachdenklichkeit als Verrat. In jedem Fall wird sie weniger geklickt, wird von den Algorithmen sozialer Netzwerke zurückgestuft.

Was sich hier zeigt, ist mehr als ein tragischer Einzelfall. Es ist Ausdruck eines Kulturkampfes, der längst nicht mehr nur in den USA tobt. Auch in Deutschland erleben wir eine zunehmende Polarisierung. Links gegen rechts, konservativ gegen progressiv, religiös gegen säkular – die Fronten verhärten sich. Und mit ihnen schwindet der Raum für Zwischentöne.

Soziale Medien als Brandbeschleuniger

Ein nicht zu unterschätzender Brandbeschleuniger in diesem Kulturkampf sind die sozialen und algorithmischen Medien. Diese Aufmerksamkeitsmaschinen belohnen Empörung, Zuspitzung und Polarisierung. Wer differenziert, verliert. Wer provoziert, gewinnt Reichweite. In dieser Logik gedeiht der Kulturkampf prächtig – und mit ihm die Radikalisierung der Gesellschaft.

Insbesondere klassische Medien mit ihrer redaktionellen Sorgfaltspflicht tragen für die Meinungsbildung eine besondere Verantwortung. Wo immer Medienschaffende nicht frei sind von persönlichen ideologischen Prägungen oder ökonomischem Druck, sind journalistische Standards besonders gefordert um der Versuchung zu widerstehen, aus einer Tragödie wie dem Tod Charlie Kirks eine Schlagzeile zu machen.

Besonders brisant wird es, wenn sich Christen in diesen Kulturkampf hineinziehen lassen oder ihn gar suchen. In den USA ist das längst Realität. Große Teile der weißen evangelikalen Bewegung haben sich mit der politischen Rechten verbündet. Sie sehen in Trump einen „König Kyros unserer Zeit“ (so zum Beispiel der Bonhoeffer-Biograf Eric Metaxas), einen unvollkommenen, aber von Gott berufenen Führer, der das „Volk Gottes“ in die Freiheit führt. Kritik an Trump wird somit automatisch zum Angriff auf den Glauben und auch so gewertet. Und es wird als religiöse Pflicht gesehen, Trump und seine Politik zu verteidigen.

Kultur- oder Glaubenskampf?

Dabei spielt sich eher ein Kultur- als ein Glaubenskampf ab. Längst scheinen die traditionellen „single issues“, die Signalthemen wie Gendern, Homosexualität und die Debatte zwischen „Pro life“ und „Pro Choice“ um Schwangerschaftsabbrüche aufgegangen zu sein in einem grundsätzlichen Kampf um kulturelle Dominanz, um die Verteidigung einer Gesellschaftsordnung unter dem Vorzeichen eines christlichen, konservativen, starken und oft weißen Amerikas – „Make America Great Again“.

Viele evangelikale Unterstützter von Trump – darunter Charlie Kirk und TPUSA – sehen sich selbst als Kulturkämpfer in dieser Auseinandersetzung. Andere Anliegen der – ebenfalls evangelikalen – „Social Gospel“ Bewegung, die sich gegen Rassismus und Diskriminierung, aber für sozial Schwache oder Geflüchtete einsetzt, treten dagegen in der Hintergrund.

Auch in Deutschland gibt es ähnliche Tendenzen. Konservative christliche Gruppen fühlen sich zunehmend an den Rand gedrängt – durch säkulare Medien, durch linke Identitätspolitik, durch eine als ablehnend empfundene Mehrheitsgesellschaft. Die Versuchung ist groß, sich mit vermeintlichen Verteidigern traditioneller Werte in den USA in einer Reihe zu positionieren – selbst wenn diese selbst mit christlichen Werten wenig am Hut haben. Ähnliches gilt hierzulande für das Verhältnis mancher christlicher Kreise zur AfD, wo diese auf der Klaviatur eines vermeintlichen gemeinsamen Kulturkampfes spielt.

Da wird von Meinungsfreiheit gesprochen – aber nur für die eigene Meinung. Da wird Religionsfreiheit behauptet – aber der Islam abgewertet. Da wird von christlichen Werten geredet – aber Hass und Ausgrenzung in Kauf genommen. Da wird über Verfolgung geklagt – während man selbst andere diffamiert.

Dieser Kulturkampf kommt oft im Gewand christlicher Moral daher. Da wird von Meinungsfreiheit gesprochen – aber nur für die eigene Meinung. Da wird Religionsfreiheit behauptet – aber der Islam abgewertet. Da wird von christlichen Werten geredet – aber Hass und Ausgrenzung in Kauf genommen. Da wird über Verfolgung geklagt – während man selbst andere diffamiert.

Diese moralische Selbsttäuschung ist gefährlich. Sie untergräbt die Glaubwürdigkeit des christlichen Zeugnisses. Wer das Evangelium der Liebe predigt, aber politische Feinde hasst, verrät seine Botschaft. Wer sich auf Jesus beruft, aber Andersdenkende bekämpft, hat ihn nicht verstanden. Diese Selbsttäuschung führt letztlich zu einer Anfälligkeit für Populismus und einfache Antworten.

Der christliche Glaube aber – das haben uns Martin Luther oder Dietrich Bonhoeffer gelehrt – ist immer auch eine machtkritische und prophetische Stimme, die sich am Wohlergehen „Witwen und Waisen“ und der „Fremden“ orientiert (so die Begriffe im Alten Testament, der die Schutzlosen und Schwachen bezeichnet). Es geht nie um die eigene Überlegenheit, sondern um Solidarität und Toleranz.

Evangelium oder Macht

Die entscheidende Frage ist: Vertreten Christen die übergeordneten Werte des Evangeliums, kämpfen sie um die Freiheit, die allen Menschen und Meinungen gilt, auch die Andersdenkender (nach Rosa Luxemburg) – oder für die Dominanz über vermeintliche politische oder religiöse Gegner? Geht es um das Evangelium – oder um Macht? Um Versöhnung – oder um Sieg und Vergeltung? Was aber bleibt vom Evangelium, was bleibt von der Botschaft Jesu, wenn sie zur politischen Waffe wird? Wenn sie nicht mehr zur Versöhnung aufruft, sondern zur Mobilmachung?

Die Antwort liegt vielleicht in den leisen Tönen. In der Stimme einer jungen Witwe, die zur Vergebung aufruft. In der Haltung derer, die sich dem Sog der Polarisierung entziehen. In der Bereitschaft, zuzuhören, zu differenzieren, zu trauern – bevor man urteilt. Im christlichen Menschenbild, das dem politischen Gegner das gleiche Recht auf eine Meinung zubilligt, und das mit dem Fehler im eigenen Urteil rechnet, statt auf Polemik und Hybris zu setzen.

Wir brauchen mehr Demut, mehr Differenzierung, mehr Dialog.

Der Tod von Charlie Kirk ist eine Tragödie. Doch wie wir damit umgehen, ist unsere Verantwortung. Ob wir ihn zum Märtyrer stilisieren oder zum Feindbild machen – beides wird ihm nicht gerecht. Er war ein Mensch mit Überzeugungen, mit Fehlern, mit Familie, mit einer Frau und Kindern, denen unsere tiefe Anteilnahem gehört. Und er wurde Opfer eines Hasses, der längst außer Kontrolle geraten ist. Wenn wir aus seiner Geschichte etwas lernen wollen, dann dies: Wir brauchen mehr Demut, mehr Differenzierung, mehr Dialog. Wir brauchen Christen, die nicht mit dem Strom der Empörung schwimmen, sondern Brücken bauen – zwischen den Lagern, zwischen den Welten, zwischen den Menschen. Christen, die an Werten orientiert sind, und die dabei sorgsam darauf achten, ihren Glauben nicht für parteipolitische Interessen zu Instrumentalisieren.

Christen sind nicht berufen, einen Kulturkampf zu gewinnen. Sie sind nicht berufen, sich vereinnahmen zu lassen oder Dominanz zu suchen im Namen der vermeintlich „guten Sache“. Christen sind berufen, Kulturkampf zu überwinden. Dafür braucht es eine neue Kultur des Diskurses, auch in christlichen Kreisen. Eine Kultur, die Freiheit nicht nur für sich selbst fordert, sondern auch für den Andersdenkenden. Eine Kultur, die nicht auf Dominanz setzt, sondern auf Dialog. Christen sind Bauleute einer Kultur, die das Evangelium nicht als Waffe missbraucht, sondern als Einladung zur Versöhnung versteht.

Diesen Kommentar haben Jörg Dechert und Uwe Heimowski für das Magazin Evangelische Verantwortung geschrieben. Die Veröffentlichung auf Jesus.de erfolgt mit freundlicher Genehmigung des Evangelischen Arbeitskreises der CDU/CSU.

Dr. Jörg Dechert ist Theologe, Autor und war Vorstandsvorsitzender des christlichen Medienwerks ERF. Heute ist er Gesellschafter der sinnkubator gGmbH. Uwe Heimowski ist evangelischer Theologe und Publizist und war Politikbeauftragter der Deutschen Evangelischen Allianz.



Weiterlesen:

Ein „apokalyptisches“ Ereignis – Der Mord an Charlie Kirk und seine Resonanz in Deutschland (Martin Fritz, Evangelische Zentralstelle für Weltanschauungsfragen)

NEWSLETTER

BLICKPUNKT - unser Tagesrückblick
täglich von Mo. bis Fr.

Wie wir Deine persönlichen Daten schützen, erfährst du in unserer Datenschutzerklärung.
Abmeldung im NL selbst oder per Mail an info@jesus.de

15 Kommentare

  1. Bei alledem möchte ich zu bedenken geben, was ich im Nachgang dieses Mordes mitbekommen habe, besonders bei der von > 80.000 Leuten besuchten Trauerfeier
    – Bereits über zwei Stunden vor der Veranstaltung war das ganze Stadion mit non-stop Lobpreis gefüllt. Der Fokus war damit ganz klar auf Jesus.
    – Erika Kirk hat den Mördern öffentlich vergeben und betont, dass Jesus genau so gehandelt hat.
    – J.D. Vance und ein weiterer Spitzenpolitiker haben öffentlich auf Jesus hingewiesen, dass Er wiederkommt
    – Trumps Rede habe ich übersprungen
    – Ich konnte Videos von Leuten aus dem demokratischen Lager sehen, die über ihre Erfahrungen bei ebendieser Veranstaltung berichtet haben: Sie waren erstaunt, dass sie vom republikanischen Lager so akzeptiert worden seien, als Andersdenkende, ohne Abweisung, die Trumprede fanden sie viel zu lang.
    = Mein Fazit war, dass ein großer Schritt in Richtung Versöhnung passiert ist zwischen den Lagern, und ich bete, dass dies auch in Deutschland passiert. Wir brauchen Versöhnung, wieder miteinander reden, Brandmauern müssen fallen, Extremisten aller Richtungen – auch aber nicht nur rechte – müssen klare Grenzen gesetzt bekommen.
    = Mit der geforderten Demut und Differenzierung können die Verfasser ja gerne bei sich selbst auch ansetzen, u.a. wenn sie amerikanisch und deutschen Konservativen recht pauschal die Inkaufnahme von Hass und Ausgrenzung unterstellen, um nur ein Beispiel zu nennen. Wenn man aus einer linken Position heraus Konservative gewinnen will, ist das ungeeignet. Differenzierung geht anders.

    – Beispiel Dunja Hayali, ZDF: Dem Ermordeten posthum Extremismus und Menschenverachtung vorzuwerfen, ist 1. unwahr und erscheint 2. eine Form der verbalen Leichenschändung dar. Diese Frau hat weder Demut noch Differenzierung noch Versöhnung praktiziert, sondern Hass und Hetze, die sie zu bekämpfen vorgibt. (ich verurteile ausdrücklich auch die Hassbotschaften, die Einzelne gegen sie abgesondert haben).
    – Beispiel Linksextremisten, die Charlie Kirks Tod feiern.
    Beide Beispiele sind scheußlich

    • Keine Toleranz für Intolerante

      Dem Sebastian würde ich grundsätzlich recht geben. doch lassen wir es einmal dahingestellt sein, dass Kirk (vielleicht ???) nur ein sehr friedliches Lamm war und nicht eines, unter dessen weißem Fell doch ein Wolf lauert. Aber die Brandmauern bei uns einzureißen, würde ich schwer warnen. Die Brandmauer zur AfD ist gerechtfertigt aufgrund von deren nicht geringen Rechtsextremismus und man höre sich dabei die Reden der AfD an, die von jeder Plenarsitzung und den Ausschüssen vom Bundestagsfernsehen übertragen werden. Da wird Wahrheit immer ins völlige Gegenteil verkehrt, Hass und Hetze sowie Populismus gegen jederman und gegen den Staat sowie die Demokratie angewendet. Absurd wäre eine Toleranz gegen Intolerante, wobei diese Partei die Demokratie wie einst Adolf Hitler mit den Mitteln der Demokratie abschaffen will. Damals sah kaum einer die Gefahr kommen. Es hatte auch niemand groß gestört, dass der Adolf aus Braunau so gut wie die ganze Opposition verhaften ließ und dann die absolute Macht übernahm. Weiterhin war es sehr öffentlich, dass Hitler bei der „Nacht der langen Messer“ persönlich mit am Werk war, den SA-Führer und einhundert seiner Männer nachts brutal zu erschießen. Die SS-Soldaten haben dann kriegsunterstützend bereits im Vormarsch nach Russland mitgewirkt, überall jüdische Menschen einschließlich Frauen und kleine Kinder zu erschießen. Die Kleinkinder bzw. Babys wurden gegen die Wand geworfen, weil für sie die Patrone zu teuer war. Angeblich so friedliche Extremisten aller Arten und Formen sind bis zu einem gewissen Grad durchaus fähig zum Dialog – aber tiefer gebohrt trifft – trifft hart auf Stahlbeton Die Grundüberzeugungen sind dort absolute Wahrheiten und Gott möge mich davor behüten, absolute Wahrheit zu verkünden. Unsere menschliche Wahrheit gilt immer unter dem Vorbehalt eines immer möglichen Irrtums. Nur Gott ist Wahrheit und zugleich große Liebe, vor allem in der Person von Jesus Christus. Auch in den USA sind auch nicht alle Katzen grau und daher die Demokraten nicht über alle Zweifel erhaben. Aber die dicken Bretter, sowie auch der Versuch, die Demokratie der USA zu schreddern, betreibt vor allem Herr Trump mit seinen Republikanern. Eine Versöhnung mit Menschen ist nur möglich, wenn dort auch wenigstens ein Funke Versöhnlichkeit vorhanden ist. Die Abschaffung und endgültige Eindämmung damals der Rassentrennung in Südafrika wäre niemals möglich geworden ohne die vielen Versöhnungskommissionen. Es wäre schon im Voraus dem Internationalen Recht gegenüber wirkliche Schandtat, wäre man später mit Herrn Putin wieder versöhnt bis zum nächsten Überfall auf ein Nachbarland. Dann glaubt irgendwann niemals mehr an unsere Europäischen Werte und an jedwede Rechtstaatlichkeit.

  2. Echte Dialogbereitschaft jederzeit, ohne Vorbehalte, ist entscheident ob wir persönlich und weltweit besser klar kommen …

  3. Ich finde, dass man ruhig polarisierende Meinungen haben kann. Das gab es immer.

    Mich hat in den letzten Monaten ein anderes Beispiel beeindruckt. Im TV war eine sehr harte Diskussion einen palästinensischen Journalisten und einem israelstämmigen. Sie verkörperte in Bezug auf Gaza und Israel schon extreme Sichtweisen. Das besondere: Sie haben zusammen ein Buch heraus gegeben. Und in der Diskussion widersprechen sie sich scharf, aber sie ließen den anderen ausreden und sie machten klar, dass sie den anderen als Mensch bei aller unterschiedlicher Meinung, bei dem es ja um Menschenleben geht, respektieren.

    Man ermordet keinen Menschen wie Kirk und man kann das auch niemals gutheißen. Aber seine Ansichten darf man scharf kritisieren.

    Wir haben verlernt, scharf zu streiten und dabei dennoch das Gegenüber zu achten.

    • Toleranz ist sehr christlich

      Hallo Chey: Ich finde deine Worte wirklich gut: „Wir haben verlernt, scharf zu streiten und dennoch das Gegenüber zu achten“! Da wird von einer Meinungsfreiheit gesprochen – aber nur für die eigene Meinung. Da wird Religionsfreiheit behauptet – aber der Islam abgewertet. Da wird von den christlichen Werten geredet – aber Hass und Ausgrenzung in Kauf genommen. Da wird über Verfolgung geklagt – während man andere diffamiert.

      Die Fähigkeit in den USA ist bei der Null-Toleranz angekommen, wo sich politisch rechts und politisch links begegnen, die sich sodann wie Feuer und Wasser unterscheiden und infrage stellen. Aber so ist das politische System nicht mehr angelegt und in der Lage, Kompromisse zu schließen. Während es hier nur zwei große Lager sind, ist dagegen das israelische politische System eben durch seine über 30 Parteien in der Knesset ebenso brandgefährlich und wird vor allem von den Ultrarechten der Politik vor sich hergetrieben. Ich denke, was wir als Christinnen und Christen zu tun vermögen, auch hier auf jesus.de, einen wirklich herzhaften aber friedlichen Diskurs zu betreiben. Ich muss Werte zunächst auch an mich anlegen.

      Es ist leider nicht sinnvoll, die Komplexität der Wirklichkeit auf banale Einseitigkeit herab zu brechen. Denn die Aussagen mancher Mitchristen hier auch in jesus.de sind auch dergestalt gestrickt oft populistisch, oder Narrative (Geschichten die so vereinfacht nicht stimmen) und falsche Irrtümer Auch was die biblisch/theologischen Angelegenheiten betrifft, wissen viele leider nicht, dass auch unsere Bibel mit ganz vielen Sinnbildern arbeitet, die schon vor 2000 und 3000 Jahren so gemeint waren und so auch zu verstehen sind, denn auch dort waren die Menschen nicht dümmlich. Die Begegnung Moses mit Gott auf den Sinai kann man schlicht nur als eine ganz große innere seelische Begegnung verstehen, denn Gott hätte dort niemals mit dem Presslufthammer gestanden und die Tafeln der Gebote angefertigt. Selbst heutige Rabbiner beschreiben auch die geschichtliche Realität, dass die Gebote auch im Umfeld der Israeliten so oder ähnlich ethische Grundregeln waren und nach Ansicht der Rabbiner (nach Gottes Meinung) die Israeliten die 10 Gebote aber besser zur Kenntnis genommen hätten. Niemand darf einen Menschen ermorden, selbst wenn Kirk die Meinung vertreten hätte, Homosexualität (sei wenigstens früher) zurecht mit dem Tode bestraft worden. Die Menschen, die Meinung als absolute Wahrheit sehr holzschnitzartig vertreten, dann genauso holzschnitzartige Entgegnungen hören, sind dann nicht weit weg von Gewalt sind. Der Totschlag des Kain am Abel war religiöse Gewalt, Kain fühlte sich in dieser psychologisch sehr interessanten Geschichte auch vom Himmel nicht genug geliebt, sein Rauch stieg nicht wie bei Abel auf und da gab es Hass auf den Bruder. Leider erzeugt Religion und Glaube viel Pulver für Hass. Das Wort Toleranz kennt die Bibel nicht, aber sie ist dennoch ungemein biblisch. Allerdings wurde Toleranz in 2000 Jahren oft mit Füßen getreten. Unsere Seligpreisungen der Bibel bzw. die Bergpredigt sind Toleranz plus und zeitlos modern. Dass US-Evangelikale dort fremdeln, ist schade.

      • Deuteronomium 34, 10-12
        Und es stand in Israel kein Prophet mehr auf wie Mose, den der HERR gekannt hätte von ANGESICHT zu ANGESICHT, 11 mit all den Zeichen und Wundern, mit denen der HERR ihn gesandt hatte, ⟨sie⟩ im Land Ägypten, am Pharao und an all seinen Knechten und an seinem ganzen Land zu tun, 12 und mit all der starken Macht und mit all dem Großen und Furchtbaren, das Mose vor den Augen von ganz Israel getan hat. 

        • Ich verstehe das Zitat als ein Statement für das Fürwahrhalten biblischer „Geschichte(n)“.
          Will man alles wundersame, von der Schöpfung, über die Patriarchen zu Mose und Jesus nur allegorisch deuten, bleibt eigentlich nichts mehr übrig was Substanz hätte und wir sind wieder in der Bastelstunde des Pseudoreligiösen angekommen, was sich zum Basteln eignet wird verwendet, das andere entsorgt.
          Dieses „Aussortieren“ wird seltsamerweise als intellektuelle Leistung empfunden, diese Leute halten sich für besonders klug, vermutlich klüger als Gott selbst. Ich jedenfalls freu mich über die, die an einen großen allmächtigen Gott glauben dem nichts unmöglich ist !

          • StammtischBRUDER AMEN

            Hebräer 4, 12 & 13:
            12 Denn das Wort Gottes ist lebendig und wirksam und schärfer als jedes zweischneidige Schwert und durchdringend bis zur Scheidung von Seele und Geist, sowohl der Gelenke als auch des Markes, und ein Richter der Gedanken und Gesinnungen des Herzens;
            13 und kein Geschöpf ist vor ihm unsichtbar, sondern alles bloß und aufgedeckt vor den Augen dessen, mit dem wir es zu tun haben.

          • AMEN
            Hebräer 4, 12 & 13:
            12 Denn das Wort Gottes ist lebendig und wirksam und schärfer als jedes zweischneidige Schwert und durchdringend bis zur Scheidung von Seele und Geist, sowohl der Gelenke als auch des Markes, und ein Richter der Gedanken und Gesinnungen des Herzens; 13 und kein Geschöpf ist vor ihm unsichtbar, sondern alles bloß und aufgedeckt vor den Augen dessen, mit dem wir es zu tun haben. 

  4. So gesehen war der Memorial-Event ein Zeichen für die Gegensätzlichkeit innerhalb des konservativ, religiös, politischen Lagers.
    Die Witwe Kirks die Vergebung ausspricht und Trump der nach Rache schreit. Oder vertritt die Eine das persönliche verantwortungsvolle Handeln vor Gott und der Andere die staatliche Gewalt, die Verbrechen selbstverständlich ahnden muss? Vermutlich hat auch hier schon eine Vermischung von Religion und Politik stattgefunden ein gewachsenes Phänomen der USA.
    Erwähnen muss man aber auch eine Außenminister Rubio der nach einem wertschätzenden Rücklick auf Charly Kirk, ein klares Evangelium verkündet hat und Christen wie Nichtchristen berührt hat. Ich habe Stimmen aus eher unpolitischen evangelikalen Kreisen der USA gehört, die dem Ganzen einen hohen Stellenwert beimessen und auf einen geistlichen Aufbruch Amerikas hoffen.
    Da gibt es offensichtlich überzeugte, bekennende Christen in der US- Administration und ich verstehe nicht warum man dagegen Sturm läuft.
    Übrigens ist eine „Abwertung“ des Islam kein Widerspruch zur Religionsfreiheit, der Islam ist von Beginn an, eine kriegerische, menschenverachtende Bewegung gewesen, warum sollte man das nicht sagen dürfen?
    Ich befürchte da wird der Toleranzbegriff wieder überfrachtet und man traut sich nicht die Exlusivität des christlichen Glaubens zu bezeugen.
    Jesus jedenfalls hat verkündet „ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben, niemand kommt zum Vater, denn durch mich“!
    Dass sich der Kulturkampf hier und jenseits des Atlantiks auch an ethisch/moralischen Fragen entzündet ist gewissermaßen logisch.
    Der Glaube ist ja nicht nur ein theoretisches Fürwahrhalten irgendwelcher Glaubensgrundsätze und auch mehr als ein kindliches „Gott hat uns alle lieb“, sondern muss hineinwirken in das tägliche Leben und da ist Sexualität ganz oben angesiedelt, ich denke das deckt sich mit dem Evangelium und der Lehre der Apostel, nur zur Erinnerung, das sind die Männer, die mit dem Rabbi durch Israel marschiert sind.
    Also Trennung von Kirche und Staat ist eine gute Sache und wir sollten daran festhalten, aber nicht nur die vermeintlich politisch motivierten konservativen Christen sollten das beherzigen, sondern auch eine EKD , der ständig empfohlen wird sich auf ihr Kerngeschäft zu fokussieren, bislang aber leider ohne Erfolg !

  5. Nun, wer Hass sät, kommt oft durch Hass um. Der Satz stimmt natürlich nur bedingt, denn wir haben eine Reihe weltbekannter Hasser – ob sie nur in Moskau, Washington oder Tel Aviv hassen -, die sich noch immer bester Gesundheit erfreuen.

  6. 1) Schade, dass die Autoren den Artikel nicht mit Empathie beginnen. Es war ein Verbrechen (Mord). Es gibt Hinterbliebene (Familie, Frau, kleine Kinder).
    Erst im zweiten Absatz mit ungluecklicher Ueberschrift (Maertyrer-Moment) gibt es etwas Empathie und dann weiter unten. Empathie gehoert aber
    IMMER an die erste Stelle!?

    2) Dagegen wird gleich (im ersten Absatz) gegen das politische Agieren geschossen: „Mit einem Jahresbudget von rund 80 Millionen Dollar ist sie längst kein Nischenprojekt mehr, sondern ein politischer Machtfaktor – vor allem unter jungen, weißen Konservativen.“ (Geld ist boese, Macht ist boese, Weiss-Sein ist verdaechtig, Konservative sind rueckstaendig)
    Ich finde, das gehoert getrennt! Politisches Engagement von Christen ist nicht per se gut oder schlecht, sondern es geht um einzelne/konkrete Inhalte! Die kann man dann gerne substanzhaltig kritisieren (s.w.u.).

    3) Die Autoren sind „eher links“ und gehoeren zum Establishment. Redewendungen wie: „Theveßen besaß den Mut, sich einige Tage später öffentlich für seine schlechte Recherche zu entschuldigen.“ zeigen das klar.
    Die Wahrheit: Theveßen wurde der Luege ueberfuehrt und hat sich auf Druck entschuldigt. Das er gelogen hatte, war schon Minuten nach seinem Statement evident (auf X). Nur, weil andere Luegner sich bisher nicht entschuldigt haben (und es bei Eliten immer seltener wird), scheint es als Glanzleistung von Theveßen (neuer Anker). Das ganze System OeRR gehoert mE abgeschafft und minimal neu aufgesetzt.

    4) Im Absatz „Kultur- oder Glaubenskampf“
    Wird versucht in Bewegungen zu kategorisieren, aber letztendlich lenkt es von einzelnen Sachthemen und Loesungsversuchen fuer diese ab. Nicht Gruppen-Zugehoerigkeiten (AfD, Linke, TPUSA, etc) sind das Problem, sondern die Probleme von Individuen: Kulturkampf ist stets Folge von Missverhaeltnissen, nicht Selbstzweck (uebersteigerte Bevorzugung von Minderheiten, zu viele Subventionen fuer bestimmte Gruppen, leistungslose Alimentierung auf Kosten der Almende, Abgehobenheiten/Luegen/Korruption von Eliten; bei Stagnation oder Wohlstandsverlusten fuer groessere Bevoelkerungsteile explodiert es).

    5) Hierbei stimme ich gerne ein:
    „Christen sind berufen, Kulturkampf zu überwinden. Dafür braucht es eine neue Kultur des Diskurses, auch in christlichen Kreisen. Eine Kultur, die Freiheit nicht nur für sich selbst fordert, sondern auch für den Andersdenkenden.“
    „Wir brauchen mehr Demut, mehr Differenzierung, mehr Dialog.“
    Gibt’s ja hier im Kommentarbereich (Daumen hoch).

    Nur, in Fachfragen gibt es halt oft ein „richtig“ ODER „falsch“.
    Wir haben momentan eine Demokratie. Die Staerke ist: wenn die Mehrheit erkennt, dass ihre fruehere Wahl falsch gewesen ist (Blockparteien), sollte man auch eine Richtungsaenderung akzeptieren, oder Hr. Dechert / Hr. Heimowski?

    Hier meine Thesen fuer „worueber es sich wirklich lohnt zu diskutieren [aka Fachfragen]“:

    Was erschwert gesellschaftlichen Zusammenhalt in D?

    – zuviel Einwanderung (andere Werte, Religion) ueberfordert Integration
    -> Einwanderung drosseln/steuern; Remigration von Betruegern, Kriminellen und Integrationsunwilligen, bzw geschl. Aufbewahrung bis Remigration moeglich?

    – unausgewogene Zwangsmedien (unbestellte Erziehung, Haltungsjournalismus)
    -> OeRR eindampfen auf Info/Reportagen-Anteil, Besetzung nach Parteien/Gruppen? Massnahmen fuer Meinungsvielfalt? Evtl nicht reformierbar: abschaffen, neu aufsetzen.

    – Bevorzugung von Minderheiten (Josef-Effekt, Neid, Eifersucht)
    -> Ungerechtigkeiten beseitigen, aber uebersteigerte Bevorzugung verhindern (Frauen-, Behinderten-, LBGTQ+-, Ethno-Quote, etc)

    – schlechte Bildung / schwindende Median-Intelligenz (Manipulationsanfaelligkeit, keine Diskursfaehigkeit) / Akademisierung der Profanen
    -> Leistungsvergleiche foerdern, Elitenfoerderung (Eliten Bezahlen „den Laden“), Handy-Verbot/Einschraenkung an Schulen (Stoersender)?

    – schlechte Vorbilder/Leitung (gesellschaftliche Peers schauen auf eigenen Vorteil, Korruption, Luegen, Fehlverhalten wird nicht geahndet)
    -> mehr Haftung einfuehren (% Reduktion von Pensionen bei Vergehen); Verantwortlichkeiten belohnen (Bonus)

    – asymmetrische Justiz („Brave haengt man, Kapitalverbrecher duerfen weitermachen“; asymmetrische Bestrafung, siehe Sexualdelikte Auslaender vs §188-Schwachkopf-Verfolgung)
    -> polit. unabhaengige Staatsanwaelte, basisdemokratische Richterwahlen (Neutralitaetsgebot, keine Ex-Parteigroessen)?

    – Wohlstandsverlust (zB wegen Energiekosten) fuehrt zu Verteilungskaempfen
    -> Abkehr von der falschen Energiepolitik, Wirtschaftsfoerderung, Streichung von Buerokratie/Regelungen, Reformen

    Was vergessen?

    LG Joerg

    • > Was vergessen?

      Auf alle Fälle den wachsenden Rechtsextremismus, der ja mit der AfD jetzt schon in die Parlamente gezogen ist.

      Damit verbunden, dass Rassismus wieder gesellschaftsfähig geworden zu sein scheint.

      Um nur 2 Punkte zu nennen.

      • Moin Chey,
        da habe ich gute Nachrichten fuer Dich: Du kannst sofort aktiv mithelfen, die haben ehrenamtliche und ggfs Minijobs zu vergeben:
        „Hier sind fünf wichtige NGOs in Deutschland, bei denen man Hass und Hetze im Internet melden kann:
        #Ichbinhier – Ehrenamtliche melden Hassrede und fördern respektvolle Diskussionen online.
        http://www.ichbinhier.eu
        Jugendschutz.net – Prüft Inhalte, die gegen den Jugendmedienschutz verstoßen.
        http://www.jugendschutz.net
        Amadeu Antonio Stiftung – Setzt sich gegen Rechtsextremismus und Hass im Netz ein.
        http://www.amadeu-antonio-stiftung.de
        NetzgegenHass – Unterstützt bei der Meldung von Hasskommentaren und bietet Beratung.
        http://www.netzgegenrechts.de
        HateAid – Bietet rechtliche Unterstützung für Opfer von Online-Hass.
        http://www.hateaid.org
        Diese Organisationen helfen, Hass und Hetze im Internet zu bekämpfen.“
        LG und viel Erfolg!
        Joerg

        • Das sind gute Ansätze. Leider sind die rechtlichen Hürden, damit wirklich was passiert, enorm hoch. Ich habe bei einem dieser Portale schon mal was gemeldet (keine Sorge, war nichts von hier sondern aus einem atheistischen Forum und kam von links. Ich mache bei Menschenverachtung keine Unterschiede)

          Ergänzen würde ich deine Liste noch um die demokratischen Abgeordneten des Bundestags, um diese aufzufordern, dass z b. Politiker rechtsextremer Parteien aus dem öffentlichen Dienst entfernt werden.

WAS KANNST DU ZUM GESPRÄCH BEITRAGEN?

Bitte gib hier deinen Kommentar ein
Bitte gib hier deinen Namen ein

Weitere NEWS

Konnten wir dich inspirieren?

Jesus.de ist gemeinnützig und spendenfinanziert – christlicher, positiver Journalismus für Menschen, die aus dem Glauben leben wollen. Magst du uns helfen, das Angebot finanziell mitzutragen?