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100. Jahreslosung gewählt: „Du bist von Gott geliebt“

Die Ökumenische Arbeitsgemeinschaft für Bibellesen hat die Jahreslosung für 2029 bestimmt. Erstmals ist es ein Vers aus dem Buch Daniel.

Die Jahreslosung für 2029 lautet: „Du bist von Gott geliebt. (Daniel 9, 23). Dies hat die Ökumenische Arbeitsgemeinschaft für Bibellesen (ÖAB) bekannt gegeben. Inhaltlich knüpft der Vers an das Jahr 2028 an, in dem ebenfalls die Liebe thematisiert wird (1. Korinther 13, 13).

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Die Tradition der Jahreslosung wurde im Jahr 1930 vom schwäbischen Pfarrer Otto Riethmüller begründet. Er wollte dem aufkeimenden Nationalsozialismus christliche Inhalte entgegensetzen. Die erste Jahreslosung im Jahr 1930 lautete: „Ich schäme mich des Evangeliums von Christus nicht“ (Röm 1,16). Mit den viel älteren Losungen der Herrnhuter Brüdergemeine hat die Jahreslosung nichts zu tun. Der Vers wird von der ÖAB ausgewählt. Ursprünglich war es eine rein „evangelische Angelegenheit“. Seit Ende der 60-er Jahre beteiligt sich jedoch auch die katholische Kirche an der Textauswahl.

„Gerade weil die Jahreslosungen einen langen Zeitraum betreffen, bleiben sie in schnelllebigen Zeiten wichtig“, sagte Oberkirchenrat Jörg Schneider. „Sie werden das Jahr über immer wieder herangezogen und in Überlegungen einbezogen und stellen somit einen hilfreichen Prüfstein dar.“

Die Ökumenische Arbeitsgemeinschaft Bibellese bestimmt die Jahreslosung in einem Wahlverfahren. 23 Werke aus Deutschland und Nachbarländern wie Polen und der Schweiz engtdenden Delegierte, die jeweils zwei Bibelworte einreichen können, die seit mindestens fünf Jahren nicht mehr als Monatsspruch nominiert waren. In mehreren Sitzungen schließt die ÖAB immer mehr Verse aus, bis die Jahreslosung feststeht.

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1 Kommentar

  1. Gott ist Liebe und Barmherzigkeit

    Die Jahreslosung für 2029 lautet: „Du bist von Gott geliebt. (Daniel 9, 23). Ich glaube, dies nicht für alle zu hoffen, wäre übergriffig.
    Jede und jeder ist von Gott geliebt, denn der Himmel liebt jeden Menschen, der je seinen Fuß auf diese Erde setzt/e. Bestimmte Leute vergessen dies sehr rasant. Denn immerhin ist alles was existiert nur deshalb vorhanden, weil Gott am Anfang sprach und dann aus dem Nichts das Sein wurde. Wir alle und damit alle Menschen, sind Geschöpfe eines Himmlischen Vaters, der zugleich auch eine himmlisch liebevolle Mutter bleibt. Gleichermaßen ist wichtig, dass außer Glaube (als großes Gottvertrauen) und auch jede Hoffnung, diese Dritte als die LIEBE völlig über allem steht. Ohne Liebe ist alles leider nichts wert, selbst wenn ich mich hier aufopfere, aber keine Liebe in mir hätte. Daher fasst Jesus den Glauben nicht wie eine Glaubenslehre zusammen, die dann stets widerspruchsfrei alles zu erklären versucht, sondern in Kürze damit: Gott zu lieben und den Nächsten wie sich selbst. Nicht mein Glaube habe ich mir erarbeitet, sondern alles was ich tue (und tun kann) ist nur deshalb überhaupt erst möglich, weil Gott immer Ursache und zugleich Wirkung aller Dinge ist. Gott ist in allen Dingen und alle Dinge sind in Gott. Wer hier völlig bereit wäre, sich Gott so auszuliefern und gegebenenfalls auch in seine Arme zu werfen, der wird wirklich ganz frei. Ganz in Jesus Christus zu sein muss so auch bedeuten: Das Reich Gottes in die real wirklich an erste Stelle setzen. Für mich ganz persönlich ist wichtig, dass der Glaube als großes Vertrauen in Gott alles sein muss, dass mich hier angeht, was mir wirklich existenziell erscheint. Beispielsweise so jeder Mensch, der im Mittelmeer ertrinkt, so ist , als wenn wir Jesus umkommen lassen. Kain hatte seinen Bruder Abel nur aus jener Lieblosigkeit auf dem Acker erschlagen. Der Turmbau zu Babel, als Abschluss der Schöpfungsgeschichte, beschreibt sehr bildhaft eine menschlich-tyrannische Herrschaft der Menschen über Menschen, die erste unmenschliche Tyrannenherrschaft im Schöpfungsbericht, der in Wirklichkeit ein Antikes Glaubensbekenntnis und Schöpfungshymnus sein soll. Am Ende aber bricht dieser Turm an jener totalen menschlichen Überheblichkeit in sich zusammen und die sich nicht mehr verstehenden Menschen müssen, wie unsere Migranten, leider fliehen und damit auch ihr Leben retten. Hatte Moses mit Gottes Hilfe die Menschen aus der ägyptischen Versklavung gerettet, so rettet Jesus unsere stets innerste Gottferne. Er heilt auch beständig meine reale hiesige Lieblosigkeit. Leider sind wir alle, ich zuförderst, wie die Israeliten auf dem Weg nun ins Gelobte Land. Der neue Himmel und die Neue Erde kommen und damit ein Ewiges Leben nur im Licht Gottes und seiner großen Liebe. Jesus kommt um alle zu erlösen und nicht zu richten. Dies steht (leider) so in meiner Bibel. Daher wäre es Unsinn zu glauben, dass Gottes Erlösungsplan scheitert
    Damit glaube ich, dass es ohne Jesus Christus nicht geht erlöst zu sein oder zu werden. Denn er vergisst kein verlorenes Schaf.

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