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Paulus „live“: 100 Kinder erzählen eine Geschichte voller Wunder

Am Nikolaustag bringen rund 100 Kinder das Musical „Paulus“ im Saalbau Witten auf die Bühne. Die Geschichte erzählt von Verwandlung – und großer Hoffnung.

Das neue Kindermusical der Creativen Kirche mit dem Titel „Paulus“ wird am Samstag, 6. Dezember, um 17 Uhr im Wittener Saalbau aufgeführt. Es geht um den späteren Apostel Paulus, der zunächst als brutaler Verfolger von Christen auftritt. „Paulus ist ein echt mieser Typ, der Menschen überfällt und bedroht“, heißt es in der Ankündigung. Doch auf seiner gefährlichen Mission begegnet er Gott – und wird selbst zum Gejagten. Eine Reise voller Spannung und Wunder beginnt.

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Seit September haben die Kinder im Alter von 6 bis 12 Jahren unter der Leitung von Miriam Schäfer geprobt. Neben den Chorproben gab es Workshops für Theater und Tanz. Einige Kinder übernehmen Soloparts. Die Creative Kirche verspricht „mitreißende Songs, packende Szenen und jede Menge Mitmach-Momente“.

Die Kindermusicals der Creativen Kirche sind seit Jahren ein Höhepunkt der Wittener Adventszeit und locken Eltern, Freunde und viele Besucher in den städtischen Theatersaal.

Weitere Informationen gibt es auf der Kindermusicals-Homepage der Creativen Kirche.

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1 Kommentar

  1. 100 Kinder erzählen moderne Wundergeschichte

    Am Nikolaustag brachten rund 100 Kinder das Musical „Paulus“ im Saalbau Witten auf die Bühne. Sie zeigt: Gott handelt völlig anders wie wir heute.
    Diese Geschichte von dem mörderischen und die junge Gemeinde der Christinnen und Christen verfolgenden Saulus, ist eine der wunderbarsten
    Erzählungen unseres Neuen Testamentes. Aus Saulus wird Paulus, als er vor Damaskus plötzlich ein großes Licht sieht, in ihm Gott begegnet und ähnlich wie in Nahtod-Erfahrungen vor dieser großen Liebe Gottes sofort kapituliert. Ich denke daher, dass auch diese große Bibelgeschichte dann Menschen in der Vergangenheit überhaupt erst auf Ideen brachte, die Resozialisierung von Verbrecher/innen zu fordern. Leider war dies völlig gut gedacht. Aber wenn es wirklich ernst gemeint wäre, dann darf man nicht die schlimmsten Menschen, mit der abscheulichsten Vita, zusammen einsperren, auch mit den weniger Kriminellen. Oder irrsinnig hoffen, alle würden sich hierdurch bessern. Ein mir gut bekannter Richter, wirklich definitiv konservativ, der seinen Leben lang Menschen zu Knast verurteilte, hatte von Anfang an nie geglaubt, dass dort in der Regel jemand besser würde. Er erlebte und durchlitt diese Realität sein ganzes Berufsleben und hat das Erleben mit der Tätigkeit zu scheitern, mit ins Grab genommen.

    Dies hat nur zwei wichtige Gründe, die aber aufgrund des menschlichen Bedürfnisses nach Rache, wohl für alle Zeiten bestehen bleibt: Man schafft ein Ghetto des Bösen, wo das Destruktive sich verschlimmert (wie wenn Infektiöse zusammen gesperrt werden). Aber zweitens gibt es im Knast nur ein Minimum von Sozialer Arbeit und kaum nennenswerte Resozialisierung. Einer meiner alter Pfarrer aus der Heimat, den sonst gerne jeder predigen hörte (er hatte was zu sagen) hatte damals gemeint, statt Einsperren sollten Kriminelle nur noch in Soziale Heilanstalten, denn sie seien ja letztlich an ihrer Seele erkrankt. So weit wollte keiner denken und fanden es eigentlich schon unanständig. Denn auch des Volkes Stimme möchte gerne, dass auf jeden groben Glotz kraftvoll ein grober Keil geschlagen wird. Wer wird in kommenden Sintfluten der Klimakrise deftigst bestraft???

    Aber Gott scheint daher wohl auf der Seite jener Menschen zu stehen, die fest davon überzeugt sind, dass Menschen sogar kräftig lieblosen Art, sogar Gottes Liebe von ihren falschen Wegen (sofort) umkehren lässt. Gott war es, der einen wirklichen (oder potentiellen) Totschläger oder Mörder als seinen Apostel beauftragte. Er hatte ihm einfach nur vergeben, so wie es Jesus am Kreuz mit jedem Menschen mit jeder Menschin macht. Es ist dann wirklich jedem stets vergeben und mag es dem zornigen Mitmensch noch so ärgern. So wundert es mich nicht, dass er den Christenverfolger Saulus zum Paulus machte. So wirkt seine göttliche Liebe. Offensichtlich ist sie oft anwendungsleicht. Die Rassentrennung in Südafrika haben nur dortige Versöhnungsgruppen mit bewerkstelligt. Es gibt keine Liebe ohne Versöhnung und ohne Versöhnung ist Vergebung oft auch völlig sinnlos.

    Ein höherer SS-Mann erhielt im Nachbarland den Befehl, ein Dorf zu schreddern und vom Baby bis zum Rentner alle zu erschießen. Er weigerte sich spontan. In diesen letzten Tagen des Zweiten Weltkrieges wurde er dann sofort zum Tode verurteilt und gerade als das Tötungskommando die Waffen anlegte ertönte der Ruf, der Krieg sei zu Ende. Außer dem Pfarrer haben alle das Umfeld der Untat sofort fluchtartig verlassen. Aus diesem Verbrecher wurde dann ein dankbarer Ein-Mann-Theater-Spieler Gottes, in vielen evangelischen und katholischen Kirchen. Es gibt immer nicht nur eine zweite Chance, sondern wie wir es sollten, vergibt Gott uns 70×7 mal, also immer. Nur niemand sollte lange warten. Heute ist immer der Tag, möglichst auch umzukehren. Wie sagte Jesus: Die Reaktion auf seine Vergebung sollte unsere Dankbarkeit sein, den Willen Gottes gerne zu tun.

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