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Flutopfer: Bedürftige für 20.000 Kleidungsstücke gesucht

Ein Bündnis von Organisationen will mindestens 1.000 Familien in Not mit neuer Kleidung unterstützen. Auch der SCM Bundes-Verlag ist als Logistikpartner dabei.

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Viele Menschen haben in den Fluten der vergangenen Wochen alles verloren. Ihnen will eines der weltweit führenden Unternehmen für Sportartikel nun helfen – und stellt dafür etwa 20.000 neue und verpackte Kleidungsstücke und Schuhe in fast allen Größen zur Verfügung. In Zusammenarbeit mit der „Kirche an der Sieg“, der Stiftung „Stars4kids“ und der Hilfsorganisation „Humedica“ sollen die Hilfsmittel nun an die Bedürftigen verteilt werden. Der Wittener SCM Bundes-Verlag, zu dem auch Jesus.de gehört, ist ebenfalls an Bord – denn hier findet die Logistik des Projekts statt.

Kleider statt Magazine

Üblicherweise finden sich im Versandlager Magazine und andere Produkte des Verlags. Doch zugunsten der Flutopfer werden die Verlagshallen vorübergehend zum Kleiderhort. „Die Idee ist sehr kurzfristig entstanden. Glücklicherweise haben wir den Platz und die Manpower, die wir gerne zur Verfügung stellen“, sagt Eckhard Stolz, der das Außenlager leitet. Auch auf den Versand verstehe sich das Team. Die Pakete verschickt der Verlag direkt an die Bedürftigen. Die Versandkosten werden durch Spenden gedeckt. Um diesen Kraftakt stemmen zu können, engagieren sich mehrere Mitarbeitende zusätzlich ehrenamtlich außerhalb ihrer Arbeitszeit.

Verlag erfährt selbst Solidarität

Prokurist Marc Brocksieper freut sich über die Aktion: „Wir sind froh, den Opfern der Flut so etwas Gutes tun zu können.“ Auch der SCM Bundes-Verlag selbst hat vor wenigen Wochen viel Solidarität erfahren, als der Regen den Keller des Altbaus flutete und den Estrich dort zerstörte. Innerhalb weniger Tage kamen genug Spenden zusammen, um die Selbstbeteiligung bei der Sanierung stemmen zu können. „Nun von der Dankbarkeit etwas weitergeben zu können, ist klasse“, sagt Brocksieper.

Bedürftige gesucht

Derzeit sammelt die Kirche an der Sieg in Hennef noch die Kontaktdaten derer, die der Soforthilfe bedürfen. Benötigt werden die Namen, Adressen und Kleider- bzw. Schuhgrößen. Wichtig ist nur die tatsächliche Bedürftigkeit nach der Katastrophe und die Zustimmung der Menschen. Wer Flutopfer kennt, die für das Angebot dankbar sind, kann sich unter hochwasserhilfe2021@kircheandersieg.de melden.

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