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Indien: Beten und Fasten gegen antichristliche Gewalt

Christliche Gemeinden der verschiedenen Konfessionen laden am heutigen 2. Oktober in ganz Indien zu einem Tag des Betens und Fastens ein, mit dem sie "um Gewaltlosigkeit und den Segen des Herrn für unser Land" bitten wollen.

Wie einheimische Gemeinden und Verbände dem Fidesdienst berichtet haben, wollen die Christen mit ihrer Aktion die eigene Ablehnung gegen jede Art der Gewalt zum Ausdruck bringen und fordern "Wahrheit, Gerechtigkeit und Transparenz, eine ethisch motivierte und ehrliche Regierung, unabhängige Richter, die Achtung der Prinzipien des Rechtsstaats und der Rechte der Frauen, Entwicklungsprogramme für Arme und die Aussöhnung zwischen Glaubensgemeinschaften und Katen".

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 In einer Verlautbarung der "Evangelical Fellowship of India" wird daran erinnert, dass indische Christen nach den jüngsten Episoden der Gewalt erschüttert sind. In den vergangenen Tagen hatten hinduistische Extremisten verschiedene Anschläge auf Christen in Uttar Pradesh verübt, die sie der Praxis der Zwangsbekehrung beschuldigten. Am 24. September lösten in Krutamgarh (Kandhamal, Orissa) 12 extremistische Hindus ein Gebetstreffen auf und schlugen den Pastor zusammen, der schwer verletzt wurde.

(Quelle: fides.org)

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