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Initiative Schöpfung: Christen setzen sich für die Umwelt ein

Ein breites Netzwerk christlicher Organisationen, Kirchen und Werke setzt sich für Nachhaltigkeit und die Schöpfung ein – von der Evangelischen Allianz, EKD, midi, Bund FeG über Gnadau bis zur Micha Initiative.

„Als Netzwerk unterwegs für Gottes Schöpfung“ – unter diesem Slogan lädt die überkonfessionelle „Initiative Schöpfung“ engagierte Christinnen und Christen dazu ein, sich im Aktionszeitraum ab September dieses Jahres verstärkt für ökologische Themen einzusetzen und dafür zu vernetzen. Zum Netzwerk zählen bereits jetzt Kirchen und Bünde wie die EKD, der Bund Freier evangelischer Gemeinden (FeG), der Bund Evangelisch-freikirchlicher Gemeinden (BEFG), die Evangelisch-methodistische Kirche, der EC, die Evangelische Allianz, der Gnadauer Verband sowie Werke und Organisation wie midi, greenfaith, Micha Deutschland, der SCM Bundes-Verlag und die SCM Verlagsgruppe.

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Zu den Zielen der Initiative heißt es auf der Homepage: Die Initiative „entschleunigt, lässt Gottes Schöpfung ehrfürchtig und dankbar bestaunen und aufrichtig lieben.“ Man wolle „Experimentierräume für eine ganzheitliche christliche Schöpfungsspiritualität“ schaffen und „auf kreativen Wegen theologisch fundierte, attraktive und praxisnahe Materialien in den Alltag von Einzelnen und Gemeinden hineinbringen.“ Dabei solle die Dringlichkeit des Handelns „mutig“ benannt werden, ohne dabei von Ängsten getrieben zu sein. Gemeinsam wolle man darüber nachdenken, „wie ein gutes Leben für alle – auch die Mitschöpfung – aussehen kann.“ Die Initiative wolle helfen, „den besonderen Ton des christlichen Glaubens zu entdecken.“

Ideenheft als Initialzündung

Um im Vorfeld des Aktionszeitraums einen starken Impuls zu setzen, ist jetzt ein kostenloses Ideenheft erschienen. Im Magazin befinden sich Ideen für verschiedene Zielgruppen, zum Beispiel Kinder und Jugend, Gemeinden oder Kleingruppen. Außerdem enthält das Magazin einen Artikel zu den ökologischen Grundlagen sowie ein Interview mit Eckart von Hirschhausen und der Theologin Julia Enxing zum Thema: „Warum engagieren wir uns als Christinnen und Christen für die Schöpfung?“

Das 48-seitige Ideenheft ist kostenlos beim SCM Bundes-Verlag erhältlich. Es richtet sich sowohl an Einzelpersonen als auch an Gemeinden und Organisationen und soll inspirieren, sich selbst für die Umwelt zu engagieren. Die Heftmenge ist in Fünfer-Schritten bestellbar, größere Heftmengen können angefragt werden.

Breite Unterstützung

Zu den persönlichen Unterstützern der Initiative Schöpfung zählen unter anderen EKD-Oberkirchenrätin Anne Pappert, Frank Heinrich (Vorsitzender Evangelische Allianz), Klaus Göttler (EC), Steffen Kern (Gnadauer Präses), Kristina Kühnbaum-Schmidt (Landesbischöfin Nordkirche), Tabea Gutmann (Micha Deutschland), Walter Lechner (midi – Evangelisches Werk für Diakonie und Entwicklung), Jörg Dechert (ERF Medien), Sonja Jiménez (Erzbistum Freiburg), Anja Schäfer (Magazin andersLEBEN) Stefan Weiland (Evangelisch-methodistische Kirche).

Link zum Ideenheft

Transparenzhinweis: Jesus.de gehört zum SCM Bundes-Verlag, der zum Netzwerk der Initiative Schöpfung zählt.

8 Kommentare

  1. Das ist eine coole Initiative! Kann man der vielleicht auch einfach so beitreten?
    Ja, die winzige blaue Kugel im riesigen Weltall gehört Jesus! Und Unser Großer Vater hat sie wunderschön erschaffen. Schon alleine aus diesem Grund. Schon lange mache ich darauf – in meinem Status – aufmerksam. Auch darauf, was ich so alles im Garten finde. Ich habe noch kein UNkraut gefunden. Es sind alles Kräuter. Ich möchte echt mal wissen, wer DIESES UNWORT in die Welt setzte.
    Am Freitag kommt ein kleiner Bagger, der hilft Kirschlorbeerwurzeln und Grasnarbe zu entfernen -ok diese Beiden kann man evtl. zu UNkraut zählen! Dorthin kommen dann insektenfreundliche Pflanzen: Dorniger Hauhechel , Wilde Karde, Ysop, Heilziest, Muskatellersalbei, Rosenmalve, schwarze Nachkerze… Apothekerrose, …Wasserdost und Wildem Dost! – mach die Welt ein bisschen bunter 😀 – mit den Wilden! Alles wirst bunt Ich freue mich schon so. Viele habe ich im Herbst schon ausgesät ich freue mich überjedes Pflänzchen das aufging. und es ging viel mehr auf als ich erwartet habe (als ich gesät habe 😀 😀! Ich habe schon so viele verschenkt! Jede Pflanze zählt!!
    Ja, jeder kann was tun.

  2. „Gott ist nicht an Deinem geistlichen Leben interessiert, Er ist an Deinem Leben interessiert.“ Zitat von John Ortberg
    Gott/Jesus unterteilt nicht in säkular und sakral oder wie auch immer man es nennt, Gott ist GANZHEITLICH an uns interessiert, das schließ selbstverständlich Die Bewahrung Seiner Schöpfung mit ein, das heißt Natur- und Umweltschutz sind biblisch. Ich setze keine Prioritäten mehr mit Gott an der Spitze einer Pyramide, nein, mein dreiEINiger Gott ist im Zentrum meines Lebens-Mobiles und überhaupt der einzig ewig Anwesende im Mikro- und Makrokosmos, JesusSeiDank♡♡♡

  3. Nun, wenn ich verschiedene Gemeinden besuche (real oder im www) stelle ich fest, dass es vornehmlich nicht mehr um das Evangelium Jesu Christi und die Ausbreitung der frohen Botschaft geht, sondern um ein persönliches Wellness-Programm, am besten nach dem Vorbild der Welt um ja nichts zu versäumen. Korrektur: Fehlanzeige! Wir wollen wir solcher Kultur das Bewahren der Schöpfung und nachhaltiges Handeln beibringen?
    Für uns altmodische, einfältige und nicht dem Mainstream hinterherhechelnde Christen ist dies ein selbstverständliches Anliegen, das unseren Alltag in unserer Umgebung und die Erziehung unsere Kinder stets beeinflusst. Natürlich gehört dazu auch ein offenes Bewusstsein für stetige Weiterentwicklung.
    Die Grundhaltung wird für Christen allerdings am nachhaltigstens durch die intensive Beschäftigung mit Gott, dem Schöpfer gelegt. Darin sehe ich das Hauptproblem unserer Zeit, dass die Kirchen nicht mehr am puren Evangelium festhalten, sondern sich ein kraftloses Zeitgeistevangelium zurechtlegen um sich dem Menschen anzubiedern. Diese Ansinnen geht in die Hosen und damit natürlich auch die Welt in der wir leben.
    Also, warum dem Problem der Menschheit (Gottesferne) an die Wurzel gehen, wenn wir auch unser Gewissen mit Symtombehandlung beruhigen können?

    • Ich denke, das Problem liegt im Evangelium. Ständig liest man dort, Jesus hilft einem Bettler, kümmert sich um einen Kranken, kritisiert einen Reichen, sorgt sich um Rechte Verurteilter (und dann auch noch um eine Frau) und ganz schlimm: Er scheint teilweise das Leben auch noch zu genießen, feiert, umgibt sich mit Freunden, lässt sich bedienen.

      Vielleicht sollte man das Evangelium einfach aus der Bibel entfernen. Dann könnte man zu 100 % deine Vorstellungen umsetzen. Paulus kann ja in der Bibel bleiben, das passt besser.

  4. Jesu Aufgabe war es, das Reich Gottes bekannt zu machen. Auch seine Apostel sollten das tun – bis an die Enden der Erde. Natürlich sind sie auch sozial tätig gewesen, medizinisch, erzieherisch zum Guten der Menschheit und Schöpfung. Aber das Reich Gottes repräsentieren können eben nur Gotteskinder und das sollte ihr wichtigstes Anliegen sein: Menschen vor dem gerechten Zorn des heiligen Schöpfer-Gottes retten! Die Zukunft der Erde lesen wir in den biblischen Prophetien: JESUS behält die Kontrolle!!!

  5. Klimaveränderung ist die größte Menschheitskrise

    Chey schreibt: „Wer sich um die Schöpfung kümmert, kümmert sich damit auch um die Menschen. Denn wir leben darin. Erstaunlich, dass sich eine so einfache Botschaft noch nicht überall herumgesprochen hat“! Vollkommen richtig. Wenn unser Gott, der Liebe ist, diese seine Schöpfung kreierte, ein riesiges Universum erschuf. aber auch unseren kleinen Planeten: Dann ehren wir Gott, wenn wir mit seinem Eigentum auf Erden gut umgehen. Nun wird es immer auch unter Christinnen und Christen Leute geben, die hier für Mission und Evangelisation zu tun sich zuständig fühlen, andere sind allgemeine politische Fragen prädestiniert, manche für Diakonie – und dann auch für den Kampf gegen die Klimakrise. Man muss aber der Klimafrage eine ganz hohe Prioritäten einräumen, sonst sterben wir hier auf Erden aus. wie damals die Dinosaurier. Ich halte die Klimakrise für die gefahrvollste Menschheitskrise überhaupt und manche Leute haben leider nicht den Knall gehört. Unser Aussterben würde die Situation auf dem Planeten nicht dauerhaft vernichten und auch die Erlösung der ganzen Schöpfung wäre damit nicht infrage gestellt. Aber wir hätten aus Nachlässigkeit uns als Menschen auf dem wunderschönen bauen Planeten vor die Hunde gehen lassen. Vielleicht haben diese unguten Entwicklungen, die wir als Menschheit selbst verschuldeten, auch zu der indirekten Frage geführt, was Gott nun von uns erwartet. Da ich Gott pädagogische Fähigkeit zuschreibe, denke ich, dass die Antwort klar sein muss: „Ihr habt euch das eingebrockt, nun müsst ihr es auslöffeln – ihr müsst mehr tun, dann helfe ich auch“!! Oder? Die Prophetien der Zukunft könnten sein, dass wir die Schwerter zu Pflugscharen machen, den Krieg ächten und alle Recoursen in die Reparatur des Wetter investieren. Oder wir machen das Gegenteil, dann werden die Vorhersagen der Offenbarung des Johannes Wirklichkeit. Wir sind also gewarnt, denn diese Möglichkeitsebenen bestehen. Aber dies ist kein unbedingter Fahrplan des Himmels.

  6. Wozu die Frohe Botschaft von Jesus Christus treiben? Wozu um Menschen kuemmern?
    Engagieren Sie sich doch lieber bei der Initiative Schoepfung!

    Weniger Muehe, weniger komische, unangenehme Leute, trotzdem ein wohliges Gefuehl der Zusammengehoerigkeit Gleichgesinnter und vielleicht will das ja Gott auch von Ihnen – irgendwie?

    LG Joerg v NRW

    PS: wenn jemand einen pers. Auftrag von Gott hat (zB den Kameraden dort das Evangelum bringen 😊) … OK. Aber bedenke, man kann nicht alles machen, man muss im Leben Prioritaeten setzen. Welche setzt Du?

    • Wer dich um die Schöpfung kümmert, kümmert sich damit auch um die Menschen. Denn wir leben darin.

      Erstaunlich, dass sich eine so einfache Botschaft noch nicht überall herumgesprochen hat.

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