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Iran: Polizei lässt Kirche schließen

Die Kirche der „Versammlung Gottes“ in Teheran, die größte kirchliche persischsprachige Glaubensgemeinschaft im Iran, ist von iranischen Sicherheitskräften geschlossen worden. Zuvor war bereits ihr Pastor Robert Asseriyan festgenommen worden.

Nach Angaben einheimischer Beobachter waren Forderungen nach einer Schließung der Kirche bereits seit Monaten laut geworden. Die Polizei hatte angekündigt, man werde jeden festnehmen, der versuche das Kirchengebäude zu betreten. Laut Gläubigen vor Ort soll der Hauptgrund für die Schließung die Forderung der Regierung sein, Gottesdienste künftig nicht mehr in persischer Sprache sondern nur auf Armenisch zuzulassen.

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In einer in den Vereinigten Staaten veröffentlichten Verlautbarung äußert sich Pastor George O. Wood, Vorsitzender des Generalrats der „Versammlungen Gottes“, besorgt und bittet die iranischen Behörden um die Achtung der Kultfreiheit. Nach Einschätzung des Pastors könnten bald alle christlichen Kirchen mit persischsprachigen Gottesdiensten im Iran geschlossen werden.

Die iranischen Ministerien für Staatssicherheit und Islamische Führung beobachten seit Jahren die Aktivitäten der christlichen Kirchen verschiedener Konfessionen in der Absicht, die Verbreitung von Gottesdiensten und Bibelstudien in persischer Sprache zu verhindern. Zu diesem Zweck haben sie Namenslisten aller iranischen Gottesdienstteilnehmer verlangt. Bereits in der Vergangenheit hatte die protestantische „Emmanuel“-Gemeinschaft Anweisung erhalten, auf liturgische Feiern in persischer Sprache zu verzichten.

(Quelle: fides.org)

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