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Knobloch will Zentralrat für «deutsche Juden»

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Präsidentin Charlotte Knobloch vom Zentralrat der Juden in Deutschland will ihre Organsiation in «Zentralrat der deutschen Juden» umbenennen.

«Dafür will ich mich auch bei meinen Nachfolgern sehr einsetzen», sagte Knobloch am Dienstagabend bei einer Veranstaltung im Württembergischen Landesmuseum in Stuttgart. Noch seien nicht alle 120.000 Juden in Deutschland deutsche Staatsbürger, viele müssten erst noch eingebürgert werden.

  Bis heute würden Juden immer wieder gefragt, ob es nicht besser gewesen wäre auszuwandern, sagte Knobloch. «Alle wollten weg», erinnerte die Zentralrats-Präsidentin. Diejenigen, die nach 1945 in Deutschland geblieben sind, hätten jahrzehntelang ein Ghettoleben geführt. «Juden wurden als dritt- oder viertklassig betrachtet», sagte Knobloch, die auch Vorsitzende der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern ist. Heute gebe es aber neues jüdisches Leben.

  Hermann Simon, Direktor der Stiftung Neue Synagoge Berlin – Centrum Judaicum, sagte über die Zukunftsperspektiven der jüdischen Gemeinden: «Wir müssen die Menschen weiter an uns binden.» Die Juden in Deutschland seien auf einem guten Weg, aber die gegenwärtige und die folgende Generation müssten für die Religion gewonnen werden. 

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(Quelle: epd)

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