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Köln: Papst persönlich interessiert an Frage der Meisner-Nachfolge

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Papst Franziskus ist nach den Worten des Kölner Dompropstes Norbert Feldhoff "persönlich sehr interessiert", wer neuer Erzbischof von Köln wird.

Das Erzbistum habe für die katholische Kirche "eine besondere Bedeutung in Deutschland, aber auch weltweit", sagte Feldhoff am Samstag im WDR-Radio. Franziskus habe angekündigt, die Ortskirche ernster zu nehmen, als das bisher der Fall gewesen sei. "Da hat er jetzt eine gute Möglichkeit, wenn das Domkapitel Vorschläge macht, dass er die ernst nimmt."

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 Feldhoff leitet das Domkapitel – ein Kollegium von 16 Priestern -, das am Ende eines komplizierten Auswahlprozesses den neuen Erzbischof unter drei Kandidaten wählt. Bei der Wahl des am Freitag in den Ruhestand versetzten Kardinals Joachim Meisner vor gut 25 Jahren hatte sich der damalige Papst Johannes Paul II. entgegen den Gepflogenheiten über die Vorschläge des Domkapitels hinweggesetzt und Meisner auf die Dreierliste gesetzt. Um seine Wahl zum Kölner Erzbischof zu ermöglichen, änderte der Papst seinerzeit zudem das Wahlprozedere.

 Als Nachfolger des umstrittenen Meisner wünscht sich Feldhoff einen Bischof, «der dialogfähig ist, der nah bei den Menschen ist und der selbstverständlich auch ein treuer Sohn der Kirche ist». Zu den Herausforderungen des künftigen Erzbischofs gehöre die Entwicklung neuer Pastoral- und Personalpläne. "Es muss eine geistliche Bewegung stattfinden, damit nicht Resignation, sondern Hoffnung da ist", sagte der Dompropst. Das Erzbistum Köln ist mit knapp 2,1 Millionen Katholiken das größte und reichste Bistum in Deutschland.

(Quelle: epd)

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