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Globaler Gesundheitsfonds: 70 Millionen Leben gerettet

Der Globale Fonds zur Bekämpfung von AIDS, Tuberkulose und Malaria meldet in seinem Jahresbericht den Meilenstein von 70 Millionen geretteten Menschenleben. Große Sorge macht allerdings die weitere Finanzierung.

Die kombinierte Sterblichkeitsrate durch AIDS, Tuberkulose (TB) und Malaria sei seit 2002 um 63 Prozent gesenkt worden, heißt es. „Dies zeigt, dass wir mit den richtigen Instrumenten, starken Partnerschaften und nachhaltigen Investitionen den Kurs der globalen Gesundheit zum Besseren wenden können“, sagte Peter Sands, Exekutivdirektor des Globalen Fonds. An erster Stelle nennt der Bericht dabei die Gesundheitsfachkräfte vor Ort.

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Trotz der positiven Zahlen gebe es keinen Raum für Selbstzufriedenheit. Die globale Gesundheitsgemeinschaft müsse noch besser auf die sich wandelnden Bedürfnisse der Länder reagieren und den Übergang zu national geführten und finanzierten Gesundheitssystemen beschleunigen.

Zudem bereiten die international rückläufigen Finanzmittel für den Fonds Sorgen. Krisen, Konflikte, Vertreibung und die Aushöhlung der Menschenrechte gefährdeten den Kampf gegen AIDS, Tuberkulose und Malaria und brächten Millionen von Menschenleben in Gefahr. Die achte Wiederauffüllung des Globalen Fonds, die im Februar 2025 gestartet wurde, sei ein entscheidender Moment für die globale Gesundheit. Ohne dringende und gezielte Investitionen könnten die menschlichen, sozialen und wirtschaftlichen Folgen verheerend sein, heißt es.

Seit der Gründung des Globalen Fonds 2002 hat Deutschland rund 5,1 Milliarden Euro zur Verfügung gestellt (Stand: November 2024 / Quelle: Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung). Deutschland ist damit derzeit der viertgrößte staatliche Geber des Fonds.

Link: der komplette Jahresbericht des Gesundheitsfonds (Englisch)

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1 Kommentar

  1. Hallo!
    Politiker würden sagen: keine gute Entwicklung, denn je länger die Menschen leben umso mehr Wohnungen bräuchten wir – und die haben wir nicht!
    Gruß,
    Peter

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