- Werbung -

Kirchen rufen zum Gebetstag für die Ukraine auf

Weltweit rufen Kirchen zu einem Gebetstag für die Ukraine am 24. August auf – für einen gerechten und dauerhaften Frieden und den Schutz aller, die in den betroffenen Gebieten leiden.

Am 24. August, dem Unabhängigkeitstag der Ukraine, wollen Kirchen und religiöse Organisationen weltweit ein Zeichen der Solidarität setzen. Der Internationale Gebetstag für die Ukraine wurde vom Gesamtukrainischen Rat der Kirchen und Religionsgemeinschaften (UCCRO) initiiert, der nach eigenen Angaben etwa 95 Prozent der Religionsgemeinschaften der Ukraine vertritt. Zahlreiche Kirchen, internationale Werke und Glaubensgemeinschaften unterstützen den Aufruf, darunter der Ökumenische Rat der Kirchen, die Lausanner Bewegung, orthodoxe, katholische, evangelische und freikirchliche Gemeinden. Auch in Deutschland und der Schweiz beteiligen sich kirchliche Gruppen an der Aktion.

Der Aufruf erfolgt vor dem Hintergrund des anhaltenden Krieges in der Ukraine, der seit der russischen Invasion 2022 mehr als eine Million Opfer gefordert haben soll. Laut UCCRO wurden über 700 Kirchengebäude zerstört und mehr als 70 Geistliche getötet. Die Gebetsinitiative richtet sich an Gläubige weltweit und bittet um Fürbitte für ein Ende des Krieges, die Rückkehr verschleppter Kinder und die Wiederherstellung von Frieden und Gerechtigkeit.

- Werbung -

Unterstützt wird der Gebetstag auch von internationalen Netzwerken wie der Europäischen Evangelischen Allianz sowie von Kirchen in Nordamerika, Europa und Australien. In der Schweiz beteiligen sich unter anderem Freikirchen und die Evangelisch-reformierte Kirche. In Berlin ist ein ökumenisches Friedensgebet geplant. Einen Tag später findet in Kiew das Nationale Gebetsfrühstück der Ukraine statt.

Quellen: Livenet, APD, Weltkirchenrat, Evangelisch-reformierte Kirche Schweiz

NEWS & Themen

NEWSLETTER

BLICKPUNKT – unser Tagesrückblick
täglich von Mo. bis Fr.
Wir liefern dir die interessantesten NEWS,
Interviews und Geschichten aus der christlichen Welt.
Kompakt, relevant, inspirierend.

Wie wir Deine persönlichen Daten schützen, erfährst du in unserer Datenschutzerklärung.
Abmeldung im NL selbst oder per Mail an info@jesus.de

Konnten wir dich inspirieren?

Jesus.de ist gemeinnützig und spendenfinanziert – christlicher, positiver Journalismus für Menschen, die aus dem Glauben leben wollen. Magst du uns helfen, das Angebot finanziell mitzutragen?

3 Kommentare

  1. Man sollte eine Gruppe von Opfern nicht vergessen: Der Teil der Soldaten auf russischer Seite, der nicht freiwillig dabei ist sondern dazu gezwungen wurde. Das sind z.T. sogar Ukrainer aus den besetzten Gebieten.

    • Ich glaube an Wunder

      Richtig Cey: Die russischen Soldaten, die nicht in den Krieg wollen, sollte niemand vergessen. Aber wenn wir hier aber ehrlich sind, wären doch die allermeisten Leute bei uns mit einem Krieg niemals einverstanden und auch die nicht so demokratischen Herrscher fragen schon gar nicht nach Volkes Wille. Mir ist bewusst, daß wir uns aus Strukturen nicht verflüchtigen dürfen, auch nicht gedanklich, in denen wir alle leben. Aber trotzdem muss irgendwann, mit Sicherheit nicht schon übermorgen, aus Auf- und Überrüstung wieder Abrüstung werden. Vielleicht gibt es dann spürbares Bemühen, die Atomwaffen zu verschrotten. Allerdings wird eine solche Hoffnng zur Real-Utopie. Dennoch: Psychologisch ist das mit den unlieben Atomwaffen so, daß wir es den kriegerischeren Staaten und jenen die politisch unzuverlässig sind, nicht erlauben Atomwaffen zu haben. Andere dürfen sie nach Atomwaffenvertrag haben. Diese besitzen aucbh verbotene chemische Kampfstoffe, die man zwar nicht mehr verwenden darf, aber sie werden vorsorglich bevorraten. Eine real schöne neue Welt haben wir also noch nicht. Das ähnelt – wenn auch auf sehr niedriger Ebene – dem Verbot der Erwachsenen an die Jugendlichen, zu rauchen und Alkohol zu trinken. Die so weisen Erwachsenen tun es aber mit Vorliebe. Will sagen: Die Menschheit kann nur vernünftig werden, wenn (fast) alle es werden. Wenn ich dies als konkrete Utopie erhoffe, dann glaube ich auch an Wunder und ich glaube auch an solche Wunder. Wenn wir die Atombomben nicht ohne ein wenn und aber nicht abschaffen, dann schaffen uns womöglich die Atomwaffen ab (nicht Gott, aber wir müssen es daher auch entscheiden, wir haben einen freien Willen).

  2. Schwerter zu Pflugscharen machen

    Kirchen rufen zum Gebetstag für die Ukraine auf. Eine wirklich gute Idee. Eine genauso gute Initiative wäre es, wenn auch hier – die Gruppe der jeweils willigen Staaten und der UN das Projekt beginnen – den Krieg endgültig zu ächten und alles zu tun, ihn nicht mehr möglich zu machen. Dies dürfte sehr schwer sein, aber es gibt durchaus die Philosophie, daß nichts was wir denken können, zumindest theoretisch möglich wäre. Krieg und sein jüngerer Bruder der Terror sind Verwerfungen, die zutiefst alles was unmenschlich und brutal ist, in unseren Seelen befördern wird. Wenn Menschen gegen ihr Gewissen, gegen ihr innerstes Wertegerüst, Menschen vom Leben zum Tode bringen, hinterlässt dies stets grausame Spuren als Traumata. Wir haben es menschheitsgeschichlich geschafft, uns nicht mehr zu verspeisen, außer der Prostitution dann ebenso die Sklaverei abzuschaffen und dann noch die Leibeigenschaft. Dann wurde die Demokratie eingeführt, für die damaligen Fürsten und Herrscher geradezu ein Teufelsvorhaben.. Das nächste wäre anzugehen dem Krieg den Garaus zu machen. Wenn Krieg sich direkt gegen den Willen Gottes richtet, wie es die Ev. Kirche nach dem Krieg als Schuldbekenntnis feierlich formulierte, dann muss es im Umkehrschluss ebenso auch möglich sein, dem Krieg das Feuer abzugraben. Ich befürchte nur daß es Kräfte gibt, jene die in allen Zeiten an Waffen und Tötungsapparaten sehr viel Geld verdienten, alle nur denkbaren intellektuellen Möglichkeiten hervorbringen, uns dies als Leichtsinn auszureden. Selbstverständlich muss dann auch eine weltweite Gerichtsbarkeit, die so gut wie von allen Staaten anerkannt ist, auch geschaffen werden. Und ebenso selbstverständlich wird, dass die Abschaffung des Krieges, in dem wir nach der Prophetie der Bibel die Schwerter zu Pflugscharen machen, also damit den Willen Gottes erfüllen, dieses mit der Kraft des Heiligen Geistes auch erfüllbar. Aber wie alles auf Erden bedeutet dies eine lange von Zeit der Mühe und Arbeit. Aber die angeblich so perfekt funktionierende Vernunft vieler Menschen, vorallem in der Politik, wird den stärksten Widerstand in den Raum stellen.Es hat noch keinerlei Krieg eine wirkliche Befriedung und Verbesserung der Welt hervorgebracht. Dabei können die Billionen Euro, die dann nicht mehr für teure Kriege aufzuwenden wären, endlich einen weltweiten Kreuzzug gegen Hunger, Armut und Unterentwicklung ermöglichen. Die Erde würde noch kein Paradies werden, aber immerhin haben wir ein paar Sandkörner auf diesem Weg dann weggeräumt – mit der Hilfe Gottes. Sagte nicht Jesus, daß Himmelreich sei nicht irgendwo, oder komme irgendwo her, sondern in uns, in unserem Herzen und Sinnen. Wenn wir es noch nicht tun, dann sind wir einfach noch nicht reif für eine solche Entwicklung. Aber hinter einer solchen möglichen Behauptung sollte sich niemand verstecken.

WAS KANNST DU ZUM GESPRÄCH BEITRAGEN?

Bitte gib hier deinen Kommentar ein
Bitte gib hier deinen Namen ein