Die Norddeutsche Mission will ihren Namen ändern und sich vom Begriff „Mission“ lösen. Gründe dafür sind historische Belastungen – und ein neues Selbstverständnis.
Die Norddeutsche Mission mit Sitz in Bremen steht vor tiefgreifenden Veränderungen. Dazu gehört unter anderem eine Namensänderung, über die nach den Worten ihrer Generalsekretärin Heike Jakubeit gerade nachgedacht wird. „Wir möchten den Begriff der Mission ablegen, weil wir uns nicht mehr in der Linie einer Organisation sehen, die Mission betreibt“, sagte die leitende Theologin dem Evangelischen Pressedienst (epd). Das sei das Ergebnis einer Entwicklung, die im Grunde schon in den 1960er Jahren begonnen und sich seit einiger Zeit in der Diskussion um Mission und Kolonialismus verstärkt habe.
Vor 190 Jahren haben lutherische und reformierte Christen die Norddeutsche Missionsgesellschaft in Hamburg gegründet. Seit 1851 hat sie ihren Sitz in Bremen und heißt heute „Norddeutsche Mission“.
Unter dem Dach des Gemeinschaftswerkes arbeiten gleichberechtigt sechs Kirchen zusammen. Dazu gehören die Bremische Evangelische Kirche, die Evangelisch-Lutherische Kirche in Oldenburg, die Evangelisch-reformierte Kirche und die Lippische Landeskirche sowie evangelische Kirchen in den westafrikanischen Ländern Ghana und Togo.
„Kein Oben und Unten“
„Die Missionare, die in den Anfangsjahren entsandt wurden, waren kolonial geprägt und hatten ein eurozentrisches Denken“, blickt die evangelische Pastorin Jakubeit zurück. Sie hätten sich als Menschen erster Klasse gesehen und den Afrikanerinnen und Afrikanern ihre Überzeugungen übergestülpt. „Damit haben wir uns kritisch auseinandergesetzt und tun es noch. So wie die Mitgliedskirchen unseres Werkes heute zusammenarbeiten, passt der Begriff Mission nicht. Da gibt es kein Oben und Unten.“
Ein neuer Name könne auch helfen, etwa bei der Spendenakquise neue Zielgruppen anzusprechen, bekräftigte die Generalsekretärin. „Wir glauben, dass wir durch die Arbeit, die das Werk leistet, gute Anknüpfungspunkte haben, um Brücken zu bauen. Was wir tun, ist geprägt von Themen der globalen Gerechtigkeit und der Bewusstseinsbildung für eine vielfältige Gesellschaft.“ Auf der 200. Hauptversammlung der Norddeutschen Mission im Juni kommenden Jahres auf Borkum solle der neue Name vorgestellt werden. So viel könne sie schon verraten, sagte Jakubeit: „Die Begriffe Norddeutsch und Mission werden nicht mehr vorkommen.“
Vielfältige Hilfsprojekte
Das Werk hat Jakubeit zufolge einen Jahresetat von rund 1,4 Millionen Euro. Davon seien 760.000 Euro Mitgliedsbeiträge, 370.000 Euro Spenden und 260.000 Euro Drittmittel. „Mehr als 50 Projekte und über 30 längerfristige Programme, die die Mitgliedskirchen aus Ghana und Togo zur Förderung vorgeschlagen haben, werden von der Norddeutschen Mission unterstützt. Sie reichen von Gesundheitsstationen über Ausbildungs- und Schulinitiativen bis zur Landwirtschaft und Aufforstung.“
Weiterlesen:

@Seltsam:
Sie haben geschrieben, dass ein Bild immer unterschiedlich interpretiert werden kann und nicht nur eine einzige Wahrheit enthält.
Es geht aber nicht um eine unterschiedliche Interpretation, sondern um eine wahrheitswidrige und verkehrte Darstellung des Bildes, die Chey mehrfach gemacht hat!!!
Damit Sie es verstehen können, mache ich ein Beispiel:
Der Herr Jesus hat das Folgende sinngemäß gesagt:
Wenn euer Glaube auch nur so groß ist wie ein Senfkorn, werdet ihr zu diesem Berg sagen: Hebe dich weg von hier dorthin!
Und er wird sich hinwegheben; und euch wird nichts unmöglich sein. (Matthäus 17:20)
Es wäre KEINE INTERPRETATION, sondern eine WAHRHEITSWIDRIGE UND VERKEHRTE DARSTELLUNG, wenn jemand so tun würde, dass der Herr Jesus das Folgende gesagt hat:
Wenn euer Glaube so groß ist wie ein Berg, werdet ihr zu diesem Senfkorn sagen: Beweg dich ein bisschen! Und mit etwas Glück wird es vielleicht passieren.
Verstehen Sie den Unterschied?
So eine wahrheitswidrige und verkehrte Darstellung des Bildes hat Chey mehrfach gemacht!!!
Zum Beispiel als er so getan hat, dass man (ich) auf der Straße laut „Feuer“ rufen würde und den Leuten Angst machen würde, und dann nur sagen könnte, dass man glaubt, dass es irgendwo brennt. Und dann kam Chey noch mit der Polizei und der Psychiatrie daher.
Und natürlich sind das „alternative Fakten“!!!
Und das ist sogar ein Euphemismus, der von einer damaligen Mitarbeiterin von Donald Trump stammt. Eigentlich könnte man sowas viel schärfer bezeichnen!!!
Und das hat Chey an mehreren Stellen gemacht!!!
Aber ich habe nicht die Zeit, auf alles einzugehen.
Liebe Grüße
Aku
Seit vielen Jahren beobachte ich, dass ein großer Teil der EKD tatsächlich eine Abneigung gegen Mission hat. Und ich kenne die EKD sehr gut und kann das beurteilen.
Und gerade deshalb, weil ich eine gewisse Zuneigung zur Evangelischen Kirche habe, finde ich diese Abneigung eines großen Teils der EKD gegen Mission sehr schlecht!!!
Deshalb habe ich hier die „Norddeutsche Mission“ und insbesondere die Evangelische(n) Kirche(n) kritisiert. Ich habe niemanden persönlich kritisiert oder gar angegriffen und keinem Christen das Christsein abgesprochen.
Trotzdem wurde ich zu den „Fundamentalisten“ hinzugerechnet und in diesem Zusammenhang wurde mir unterstellt, dass ich Christen das Christsein absprechen würde.
In meinem bildlichen Vergleich mit dem brennenden Haus bin ich sogar der anderen Seite entgegen gekommen und habe auch die Möglichkeit dargestellt, dass das Haus eventuell nicht brennt.
Ich habe aber deutlich gemacht, dass man glaubt, dass das Haus brennt!!!
Trotzdem hat der Kommentator Chey so getan, als ob ich es okay finden würde, wenn man auf der Straße „Feuer“ rufen würde und den Leuten Angst machen würde und man nicht sagen könnte, wo es brennt!!!
Das ist ganz klar eine unwahre Unterstellung!!!
Zudem hat Chey mir gegenüber noch mehrere weitere unwahre Unterstellungen und Aussagen gemacht!!! Ich habe aber jetzt nicht die Zeit, darauf einzugehen!!! Wen es interessiert, der kann es ja (noch) nachlesen.
Liebe Grüße
Aku
Zum brennenden Haus lese man z.b. einfach mal das, was du am 25.02 um 0.05 Uhr geschrieben hast.
Nein, ich habe dir nichts unterstellt. Ich bin auf das eingegangen, was du geschrieben hast.
Und das ist eine Art von Mission, die nicht nur ich ablehne.
Wer missionieren will, könnte das ja z.b. mal mit vorbildhaften Lebenswandel tun. Davor hätte ich Respekt. Aber Ängste schüren ist natürlich einfacher.
„Nur es brennt kein Haus“ (Chey)
Das ist eine nicht mal begründete und zudem unbelegte Tatsachenbehauptung!!!
Damit bist Du eben nicht wirklich auf mich eingegangen!!! Erst als ich Dich darauf hingewiesen habe, bist Du ausführlicher auf meine Aussagen eingegangen.
Aber Du hast z.B das von mir verwendete Bild anders dargestellt und das ist nicht korrekt!!!
In Bezug auf meinen Lebenswandel kannst Du keine Mutmaßung machen.
Vielleicht lebst Du ja besser als ich, aber sicher nicht gut genug, um vor dem heiligen und vollkommenen Gott bestehen zu können!!!
Liebe Grüße
Aku
@Seltsam:
Seit meinem 10. Lebensjahr bin ich politisch interessiert und aktiv.
Mit meinem politischen Engagement hätte ich in dieser Welt eine größere Karriere machen können als mit dem Bezeugen des Herrn und Retters Jesus Christus!!!
Ich muss nicht missionieren, um mein Ego zu befriedigen.
Aber es ist trotz aller Fehler, die ich habe und mache, die Liebe zu Gott und den Menschen, die mich zum Bezeugen des Evangeliums führt.
Und so geht es vielen anderen echten Christen auch.
Es ist mir schon „lange“ klar, dass es für die geplante Namensänderung der „Norddeutschen Mission“ verschiedene Gründe gibt.
Und eine Abneigung gegen Mission ist in diesem Fall VIELLEICHT NICHT DER HAUPTGRUND.
Das ändert aber nichts daran, dass ein großer Teil der EKD tatsächlich eine Abneigung gegen Mission hat. Damit ist ein großer Teil der EKD gegenüber dem Herrn der christlichen Kirche ungehorsam!!!
Zum Beispiel möchte man oft lieber einen nicht missionarischen interreligiösen Dialog haben.
Oder z.B. hat die EKD-Synode im Jahr 2016 die sogenannte „Judenmission“ abgelehnt.
Persönlich tue ich sehr selten jüdischen Menschen das Evangelium vom Herrn und Retter Jesus Christus bezeugen, weil ich wenig Kontakt mit diesen Menschen habe.
Aber Juden brauchen genauso Sündenvergebung und ewiges Leben im Frieden mit Gott durch den Herrn und Retter Jesus Christus, wie die anderen Menschen!!!
„Denn ich schäme mich des Evangeliums nicht, denn es ist eine Kraft Gottes zur Errettung aller, die daran glauben, sowohl dem Juden zuerst als auch dem Griechen.“ (Römer 1:16)
Aus Liebe zu Gott und den Menschen muss eine christliche Kirche missionieren!!!
Liebe Grüße
Aku
@Chey:
Der bildliche Vergleich mit dem brennenden Haus bedeutet, dass man wirklich glaubt, dass ein Haus (eventuell) brennt.
Zum Beispiel deshalb, weil man Rauch sieht, der aus dem Haus kommt.
Schließlich kann sich herausstellen, dass der Rauch tatsächlich von einem gefährlichen Feuer stammt.
Aber vielleicht ist auch nur beim Kochen etwas angebrannt, ohne dass für das ganze Haus eine Gefahr bestand.
Jedenfalls hat es nichts mit Angst-Macherei oder absichtlich etwas Unwahres zu sagen, zu tun!!!
In so einem Fall ist es durchaus sinnvoll und ehrlich, wenn man die Hausbewohner bzw. die Feuerwehr informiert!!!
Wenn sich aber letztlich herausstellen sollte, dass es kein gefährliches Feuer gegeben hat, dann war es grundsätzlich trotzdem in Ordnung, die Hausbewohner bzw. die Feuerwehr zu informieren!!!
Hier gilt der Grundsatz, dass man lieber einmal zu viel als einmal zu wenig informiert!!!
In Bezug auf die Mission bedeutet das, dass man lieber vor einem göttlichen Gericht nach dem Tod gewarnt hat, als dass man nicht gewarnt hat!!!
Übrigens lehren die Zeugen Jehovas, dass es keine Hölle gibt. Und auch die Mormonen sehen das etwas anders bzw. komplexer in Bezug auf ein Gefängnis der Geister und der „äußeren Finsternis „.
Letztlich gibt es gute Gründe, um an das Evangelium vom Herrn und Retter Jesus Christus zu glauben!!!
Zum Beispiel deshalb, weil es konkret aufzeigt, wie man Sündenvergebung und ewiges Leben im Frieden mit Gott tatsächlich und ohne Überforderung der Menschen erhalten kann!!!
Wir sind als Menschen nämlich nicht gut genug, um vor dem gerechten Gericht des heiligen Gottes mit unserer Schuld bestehen zu können!!!
Echte Christen tun deshalb aus Liebe zu Gott und den Menschen missionieren!!!
Liebe Grüße
Aku
Hölle hat immer mit Angst zu tun. Das ist ihr Sinn.
Und es gibt auch keinen Rauch.
Wenn jemand durch die Straßen läuft, laut Feuer ruft, die Menschen in Angst versetzt und auf Nachfrage, wo es denn brennt, antwortet, er glaube einfach, dass es irgendwo brennt, ruft man sie Polizei und sperrt den wahrscheinlich in die Psychiatrie.
Ungefragt Mission ist die Missachtung des Gegenüber. Mit ‚Hölle‘ sind wir schon bei Missbrauch.
Viele Christen haben das inzwischen erkannt. Das ist positiv.
Ach ja, Juden brauchen keine christliche Mission. Sie haben genug darunter gelitten.
@Chey:
Dein Beitrag hat ungefähr die gleiche Qualität, wie wenn Donald Trump seine „alternativen Fakten“ verkündet.
Damit ist klar, dass ich mir keine weitere ernsthafte Mühe machen muss, um darauf einzugehen.
Liebe Grüße
Aku
Von Missionaren erwarte ich auch kein Eingehen auf Kritik. Da kommt dann eben eher ein Trump-Vergleich.
Wobei: Wer arbeitet denn mit alternativen Fakten? Der der Feuer ruft, wo keines ist oder der, der auf diesen Umstsnd hinweist?
Der Vergleich mit alternativen Fakten finde ich absolut unfair und frage mich, warum man mit dem Niveau so weil in den Keller gehen muss. Trump praktiziert bewusste Täuschung. Das ist bei Hr. Chey eben überhaupt nicht ersichtlich (höchstens ein bisschen provokant).
Ich denke, es geht schlicht darum, dass die Welten so weit auseinanderliegen. Das aber muss man aushalten. Viele Christen machen sich nicht klar, wie die Sichtweise auf das Christliche von ganz weit außen ist und setzen zu unreflektiert voraus, dass man ihren Denkmustern, Auslegungsweisen, Weltsichten zustimmen müsste.
Viele Freikirchen z.B. haben über Jahrzehnte (das sagen sie ja selbst) vor allem aus dem Reservoir der (unzufriedenen) Kirchenmitglieder der großen Kirchen geschöpft und nicht unbedingt vorrangig völlig Außenstehende, absolut Kirchenferne, kirchlich nicht Sozialisierte erreicht.
Wichtig wäre für Christen gerade, sich aber für so einen Dialog wirklich Mühe zu geben, zu verstehen, wie völlig anders jemand denkt, fühlt usw., wie wenig Übereinstimmung es oft gibt, wie ganz anders jemand fremdes die vertraute Dinge vielleicht von außen sieht, von denen man bisher dachte, es gibt doch nur die eine Möglichkeit, es so zu sehen. Das ist z.B. das, was ist mit „Wahrnehmung des Gegenübers“ meinte. Also kann ein Dialog da erst anfangen und dann fruchtbar werden. Ich habe gerade das Kommunikationsquadrat von Schulz von Thun vor Augen. Die meisten Menschen nehmen einseitig auf der Appell- Ebene wahr und senden auch oft vorrangig auf dieser.Das macht eine Kommunikation oft hochtourig. Dabei gehen meist die Inhalte verloren. Echter Dialog kann aus meiner Sicht nur fruchtbar sein, wenn er sachlich ist. Das ist oft umfassender als einseitige Missionierungsversuche, die nur appellativen Charakter haben und bewusst oder unbewusst ein Gefälle erzeugen, dass einem wirklichen gegenseitigen Verstehen oft im Wege steht. Missionierung (beidseitig freiwillig) mag ja folgen, aber das ist dann ein anderes Kapitel.
@Seltsam:
Chey hat mehrere wahrheitswidrige Aussagen gemacht!!!
Obwohl ich mir dreimal die Mühe gemacht habe und meinen bildlichen Vergleich mit dem brennenden Haus dargestellt habe, hat Chey dieses Bild MEHRFACH ERHEBLICH ANDERS UND NICHT WAHRHAFTIG DARGESTELLT!!!
Beispielsweise mit Polizei und Psychiatrie usw. usw.!!!
Weil ich tatsächlich Gott und die Menschen liebe, habe ich das als „alternative Fakten“ bezeichnet.
Ich hätte das noch sehr viel deutlicher nennen können!!!
Dass Sie trotzdem Cheys Verhalten verteidigen und mich kritisieren, finde ich schon sehr SELTSAM!!!
Liebe Grüße
Aku
Was du nicht verstehst, vielleicht nicht verstehen kannst, ist, dass du glaubst und nicht weißt. Dein Rauch ist Teil deines Glaubens, für alle anderen ist er nicht existent.
Dieses Spielen mit Angst ist bei Mission nicht ungewöhnlich, sie ist aber verwerflich.
Übrigens gilt die Verwendung von Großbuchstaben als schreien. Wieso schreist du mich hier an?
Zu Trump: Trump behauptet z.b. wahrheitswidrig, dass in demokratischen Städten die Kriminalität aus dem Ruder läuft und schickt Truppen die letztlich für diese Unruhe tatsächlich sorgen. Er behauptet also, dass dort Rauch ist, was nicht stimmt. Insofern ist dein Lügenvorwurf mir gegenüber mit Verweis auf Trump schon absurd.
@Aku:
Ich nehme Bezug auf „…hat Chey dieses Bild MEHRFACH ERHEBLICH ANDERS UND NICHT WAHRHAFTIG DARGESTELLT!!!…“ – Sie sagen ja selbst: es ist ein Bild! Ein Bild kann immer unterschiedlich interpretiert werden, es enthält nicht nur eine einzige Wahrheit, das liegt in der Natur der Sache, weil es eben ein Bild ist, kein Begriff, keine Formel. Das ist nicht zu vermeiden und in gewisser Weise bereichert es sogar, bzw. macht eben die unterschiedlichen Herangehensweisen sichtbar. Das mit Polizei usw ist die Interpretation Ihres Bildes durch Hr Chey. Ich gehe mal davon aus, dass er Ihre Sichtweise des Bildes intellektuell sehr wohl verstanden hat, aber er teilt sie eben nicht.
Aber auf beiden Seiten sehe ich da keine „Fakten“, die gefälscht wurden.
Es treffen schlicht nur ganz verschiedene Weltsichten aufeinander. Das ist der Punkt, den ich bedeutsam finde: Die ganz fremde Sichtweise des anderen urteilsfrei zu verstehen versuchen, halte ich für eine christliche Aufgabe vor aller möglicherweise folgenden Mission. Wenn das unterbleibt, kann die Absicht der Mission noch so gut sein, die Wirkung geht gegen Null, man redet schlicht aneinander vorbei und ist in der Gefahr, dem unverstandenen Gegenüber schlechte Absichten zu unterstellen. Ich erinnere noch mal daran: Jesus ist sehr auf die verschiedenen Lebenswelten der Menschen eingegangen.
@seltsam: Wenn etwas brennt, muss man helfen. Ich glaube, darüber gibt es keine Meinungsunterschiede.
Beim Vergleich mit Mission wird daraus also eine Rechtfertigung (für fast alles). Denn schließlich muss man doch retten.
Und genau deshalb widerspreche ich dem Bild so entschieden. Denn es geht (nur) um individuellen Glauben.
Nichts gegen religiösen Austausch, den praktiziere ich auch gern. Aber wenn einer meint, beim anderen brennt es und er muss gerettet werden, ist doch gar kein Dialog mehr möglich. Denn ein Feuer kann man ja nicht akzeptieren.
„Nur es brennt kein Haus.“ (Chey)
Das ist doch kein Argument!!!
Man kann nicht sicher wissen, dass kein Haus brennt!!!
Man kann zwar (noch) nicht zu 100% objektiv beweisen, dass der bibeltreue Glaube an den Herrn und Retter Jesus Christus der einzige Weg zum ewigen Leben im Frieden mit Gott ist, aber es gibt glaubwürdige Hinweise dafür!!!
Und wenn sich irgendwann herausstellen sollte, dass das Evangelium vom Herrn und Retter Jesus Christus die Wahrheit ist, dann wird der Schaden einer fehlenden Missionstätigkeit zum Grund für große Reue sein.
Aber wenn „kein Haus brennt“, was man nicht sicher wissen kann, dann gibt es keinen Grund für eine große Reue, wenn man mit der christlichen Mission nicht die Wahrheit bezeugen konnte.
Natürlich kommt es mehr auf das an, was man tatsächlich macht, als auf den vermeintlich richtigen Namen.
Ich habe selber schon in christlich geprägten Projekten und Einrichtungen gearbeitet, die keinen christlichen Namen hatten.
Aber es ist zum Beispiel auch die Frage, warum man den Begriff „Mission“ nicht (mehr) haben will.
Es ist eine offensichtliche Tatsache, dass ein großer Teil der Evangelischen Kirche(n) in Deutschland nicht missionieren will.
Und das ist ganz klar im Widerspruch zu dem, was der Herr und Retter Jesus Christus geboten hat!!!
Und die geplante Umbenennung der „Norddeutschen Mission“ ist ein Ausdruck der Abneigung eines großen Teils der Evangelischen Kirche(n) in Deutschland gegen die Mission, die die Notwendigkeit des bibeltreuen Glaubens an den Herrn und Retter Jesus Christus verkündet!!!
Liebe Grüße
Aku
„Und die geplante Umbenennung der „Norddeutschen Mission“ ist ein Ausdruck der Abneigung eines großen Teils der Evangelischen Kirche(n) in Deutschland gegen die Mission, die die Notwendigkeit des bibeltreuen Glaubens an den Herrn und Retter Jesus Christus verkündet!!!“ –
Also nochmal: Die Umbenennung dieser Gesellschaft ist eben die Umbenennung einer ganz konkreten Gesellschaft: um zu zeigen, dass die ehemaligen Missionierungsgebiete jetzt als gleichwertige Kirchen anerkannt werden und um zu zeigen, dass das koloniale und nur auf die Seelenrettung isolierte Missionsverständnis des 19. Jahrhunderts nicht mehr angewendet wird. Ich finde es verkehrt, wenn das aus dem Zusammenhang gerissen wird.
Und die ev. Kirchen verstehen Mission nicht fundamentalistisch. Es geht nicht ohne das Gegenüber wahrzunehmen und ernst zu nehmen, und es geht nicht ohne zu verstehen, dass Glaube ein Weg ist und nicht wie mit Lichtschalter einfach angeklickt werden kann, nur weil man gehört hat, wie jemand die Bibelworte euphorisch dargelegt hat (das dabei gute Gefühle ausgelöst werden, ist unbenommen, aber das sagt noch nichts über die Tiefe des Glaubens) Und Messbarkeit von Glaube ist sowieso niemals möglich, über den Glauben der anderen zu richten ist uns nicht erlaubt. Es gibt so viele Christen, die aus fundamentalistischer Sicht nicht als Christen wahrgenommen werden, weil sie nicht akkurat dieselbe Auslegung der Bibel praktizieren, da ist die Frage, ob diese Ignoranz nicht schon etwas sündiges birgt.
„ Die Notwendigkeit des bibeltreuen Glaubens“ würde ich als großen Bedarf gerade an Fundamentalisten richten. Nochmal neu auf das schauen, was Jesus gesagt und getan hat.
> „Nur es brennt kein Haus.“ (Chey)
Das ist doch kein Argument!!
Doch, das ist das entscheidende Argument.
Bist du Zeuge Jehova? Wohl nicht. Wenn die Recht haben , landest du in der Hölle. Solltest du da nicht sicherheitshalber dort eintreten?
Natürlich macht das nur Sinn, wenn nicht die Mormonen Recht haben, denn wenn diese Recht haben, bist du als Nichtmormone auch in der Hölle.
Haben die Juden hingegen Recht, trennt dich dein trinitarischer Glaube von Gott.
Moslem bist du auch nicht. Hoffen wir mal, dass damit dein Haus nicht brennt.
Und so weiter, die Beispiele, wo was brennen könnte, sind nahezu endlos.
Nein, es brennt nirgends. Das einzige, wo man sich sicher sein kann: Wenn jemand „Feuer“ ruft, es ist aber keines da, ist das ein Lügner, der Angst hervorrufen will.
Und Angst ist keine Basis, auf der ein Glaube gründen sollte. Denn sie trägt nicht.
Ich kenne übrigens keinen einzigen wirklich glaubwürdigen Hinweis dafür, dass der christliche Glaube stimmt. Ich kenne aber viele Widersprüche, die deutlich dagegen sprechen. Deshalb bin ich auch kein Christ mehr.
Ich kenne übrigens viele Christen, die glaubwürdig ihren Glauben vertreten und die ich sehr schätze. Diese predigen aber keine Angst.
Wenn ich meine, dass ein Haus brennt, dann habe ich geradezu die moralische Verpflichtung, die Hausbewohner bzw. die Feuerwehr zu informieren!!!
Was für einen schlechten Charakter hätte ich, wenn ich es nicht täte!!!
Sogar dann, wenn sich am Ende herausstellen würde, dass das Haus nicht brennt, wäre der Grundsatz, dass man lieber einmal zuviel als einmal zuwenig alarmiert!!!
Es ist die Liebe zu Gott und den Menschen, die mich dazu antreibt, das Evangelium des Herrn und Retters Jesus Christus zu bezeugen, weil der Herr Jesus Christus der einzige ist, in dem das Heil ist!!! (Apostelgeschichte 4:12 und viele andere Stellen)
Und wenn ich entgegen meiner Erwartung doch falsch liege, dann habe ich (wohl) keinem geschadet.
Wenn aber das Evangelium die Wahrheit ist, dann kann ich nicht genug den Herrn und Retter Jesus Christus bezeugen.
Kein vernünftiger Mensch behauptet, dass zum Beispiel die Evangelische Kirche zu 100% die Missionierung aufgegeben hat.
Aber sie hat es zu einem großen Teil getan und ist damit ungehorsam gegen den Herrn der christlichen Kirche.
Und in Bezug auf Glaube, Hoffnung, Liebe usw. ist das auch problematisch.
Dass ein großer Teil der Evangelischen Kirche nicht mehr richtig missionieren will und tut, das ist so offensichtlich, dass man es nicht mit konkreten Beispielen belegen muss.
Ich möchte trotzdem etwas aus meinem Leben erzählen.
Ich habe für ein paar Jahre in einem gemeinnützigen Sozialunternehmen der Evangelischen Diakonie gearbeitet.
Das Unternehmenslogo ist das sogenannte „Diakoniekreuz“. Und der Aufsichtsratsvorsitzende ist ein Evangelischer Pfarrer.
Für dieses diakonische Sozialunternehmen habe ich ein paar Jahre jeweils einen Beitrag zum Online-Adventskalender geschrieben.
Bei meinem ersten Beitrag musste ich mindestens FÜNF GESPRÄCHE MIT MEINEM CHEF FÜHREN, BEVOR MEIN BEITRAG VERÖFFENTLICHT WURDE!!!
Mein Chef sagte mir, dass mein Beitrag „nicht unserem Duktus entspricht!“
Der Punkt war, dass ich bei einem ONLINE-ADVENTSKALENDER einer EVANGELISCH-DIAKONISCHEN Einrichtung so ziemlich der einzige war, der die Bibel zitiert und über den christlichen Glauben etwas geschrieben hat.
Ein anderer Aspekt ist, dass ein großer Teil meiner Arbeitskollegen aus bekennenden Atheisten bestand. Trotzdem haben diese Atheisten mir zum Geburtstag Gottes Segen gewünscht, weil sie wussten, dass mir der Segen Gottes wichtig ist.
Also so schlimm bin ich nicht gewesen, wenn sogar die Atheisten mir Gottes Segen wünschen!
Deshalb ist für mich ganz klar, dass sowohl Christen als auch eine „christliche Kirche“ das Evangelium vom Herrn und Retter Jesus Christus bezeugen muss!!!
Und zwar aus Liebe zu Gott und den Menschen!!!
Liebe Grüße
Aku
Nur es brennt kein Haus.
Wie sagte mal ein Rabbi zu einem christlichen Missionar, der auf Kritik zur Judenmission meinte, man dürfe doch einem Kranken nicht die Medizin vorenthalten: „Ich bin aber nicht krank“.
Ich muss ehrlich sagen: Ich versage schonungslos, wenn es darum geht, dem Missionsbefehl Jesu zu folgen (Matthäus 28,18–20). Gleichzeitig zerreißt es mir das Herz, wenn ich an meine Schwester denke, die noch nicht wiedergeboren ist, oder an meine lieben Freunde, die atheistisch leben – ich wünsche mir, dass wir einmal gemeinsam die Gemeinschaft im Himmel erleben dürfen und bete dafür.
Und doch tröstet mich die absolute Güte und Gerechtigkeit unseres HERRN (Psalm 89,14; Römer 8,28). Ich darf darauf vertrauen, dass alle, die vor Anbeginn der Zeit im Buch des Lebens stehen (Offenbarung 13,8), von Gott geführt und wiedergeboren werden.
Mein tiefster Respekt gilt allen Missionaren, die nicht nur menschlichem Widerstand begegnen, sondern vor allem dem geistlichen Kampf (Epheser 6,12). Ihr Zeugnis zeigt mir, wie herausfordernd und zugleich wichtig es ist, Menschen in Liebe und Wahrheit zu dienen – mit der Hoffnung, dass Gottes Wort nicht leer bleibt.
Die Kirchen haben den Auftrag Jesu keineswegs aufgegeben, wie hier von manchen Kommentatoren behauptet wird.
Aber Mission wird dabei eben nicht fundamentalistisch verstanden, der Glaube nicht einseitig als kognitive Leistung und nicht auf das Für-wahr-halten von etwas reduziert.
Nicht einfach jemanden Bibelworte an den Kopf knallen, mit der ausgesprochenen oder unausgesprochenen Drohung: „Friss oder stirb“.
Manche Christen beeilen sich so sehr, neben der Gnadenbotschaft die Gerichtsbotschaft mitzusagen mit dem Tenor, jemand sei erst in Sicherheit, wenn er sich bekehrt habe zu Jesus. Dadurch wird die menschliche (Bekehrungs)leistung so sehr hervorgehoben, als dürfte er darauf mehr vertrauen als auf die Gnade Gottes.
Niemand kann sich auf seine Bekehrung berufen, wenn er danach wieder abgleitet.
Er kann aber umkehren und auf die Vergebung Gottes vertrauen. Luther hat von lebenslanger Umkehr gesprochen. Der christliche Glaube als Weg, die christliche Gemeinschaft als Weggemeinschaft.
Der Glaube empfängt die Gnade Gottes, er darf sich nicht damit brüsten, sondern kann dankbar dafür sein.
Glaube lässt sich nicht herstellen oder einreden. So wie man auch Liebe und Freundschaft nicht einfach so jemandem lehren kann. Glaube kann dort entstehen und geschenkt werden, wo das Evangelium glaubhaft hörbar wird und Menschen anderen Raum geben, sich frei damit auseinanderzusetzen. Es geht um Dialog, um Kommunikation, um Kontakt. Und um die eigene Glaubwürdigkeit. Jemand hat mal gesagt: „Nicht überzeugen wollen sondern selbst überzeugt sein.“
Es ist entscheidend, das Gegenüber wahrzunehmen, wirklich kennenlernen zu wollen, dessen Lebenswelt kennenzulernen, auch gerade dessen Weltanschauung. Nicht, um all das unbedingt verändern zu wollen. Sondern vor allem um ein Gespür dafür zu entwickeln, wie ganz anders andere Menschen fühlen, wollen, denken und handeln. Und z.B. zu erkennen, wie sehr fremd ihnen vielleicht die spezielle Sprachwelt und Denkwelt der Bibel ist. Und es ist ein Unterschied, ob Sie sich für jemanden interessieren, so wie er ist, oder ob Sie nur interessiert sind, „Mission“ zu praktizieren.
Jesus hat sich für die Menschen interessiert, ist auf sie zugegangen in ihren Lebenswelten, hat sie eingeladen zum Vater. Und er hat ganz andere Maßstäbe angelegt als wir Menschen es gewohnt sind und erwartet hätten.
Ich wünsche den Kommentatoren hier, sie würden sich dafür öffnen, zunächst wirklich zuzuhören, aufmerksam und wohlwollend, sogar ohne feste Absichten und Gott vertrauen, dass er sie führt und ihr Gegenüber auch. Vielleicht hat jemand, den Sie gerade noch missionieren wollten, viel mehr Ahnung vom Glauben, von Gott, von Jesus, als Sie vermutet hätten oder sogar als Sie selbst haben. Aber er drückt es ganz anders aus, als Sie es gewohnt sind, ohne die Ihnen bekannten Bibelworte.
Sicher wirft so mancher etwas schnell mit (Bibel-) Worten, statt erst zu hören und dann zu begreifen, Es ist auch gut, den menschlichen Machbarkeitswahn in Frage zu stellen und stattdessen Gott wirklich wirken zu lassen. Und die Versäumnisse und Verbrechen ermöglichenden, kolonial geprägten Missionstheologie sind vielfältig beschrieben Aber was mich (sehr) stört an Ihrer Argumentation und der Stellungnahme der „Norddeutschen Mission“ ist der „komplette Seitenwechsel“. Man muss kein „Fundamentalist“ sein, um immer noch einen klaren Auftrag zur Verkündigung des Evangeliums außerhalb der eigenen Kultur- und Kommunikationszone zu vertreten. Als Christ glaubhaft zu leben, heißt nach meiner Überzeugung nicht nur sozial zu denken und zu handeln, Sonden dabei durchaus auch eigene Glaubensüberzeugungen weiter zu geben und nicht aus kulturellen, politischen oder pekuniären Gründen zu „kneifen“. So gesehen verstehe ich wirklich nicht, warum man sich als Missionsgesellschaft auch sprachlich vom eigentlichen Grund der eigenen Arbeit entfernen möchte.
Vor ca. 190 Jahren wurde die Norddeutsche Mission gegründet mit dem Ziel der Mission in Westafrika. Im Unterschied zu damals sind die ehemaligen Missionierungsgebiete heute selbständige Kirchen und keine Missionierungsobjekte mehr. Jetzt verstehen sie sich insgesamt als 6 gleichberechtigte Kirchen, 4 in Deutschland, 2 in Westafrika. Mit der Namensänderung soll diese Gleichberechtigung gegenüber der früheren einseitigen Sichtweise deutlich gemacht werden.
Es ist aber nun nicht einfach eine neutrale NGO. Das Ziel ist gem. Homepage die Verwirklichung des Wortes Gottes in den verschiedenen Lebensbereichen der Menschen. Die evangelische Mission soll im Alltag der Menschen konkret werden.
Aber im Gegensatz zum früheren Verständnis (ausschließlich „Rettung verlorener Seelen“ – so wurde die Aufgabe der Norddeutschen Mission viele Jahre lang einseitig verstanden.) sieht sich die Organisation unter dem Auftrag „Das ganze Evangelium für den ganzen Menschen“.
Entsprechend setzen sie sich zusätzlich zu der Wortverkündigung auch ein für das Wohl von Menschen und die Verbesserung ihrer Lebensverhältnisse.
„Kneifen“ würde daher für mich eher bedeuten, wenn man nur Worte predigt, und die Lebenssituationen und Problemlagen der Menschen außer Acht lässt.
Das ist mir dann doch zu „euphemistisch“. Die Wandlung der Mission von einem eurozentristischen Blick hin zu einer echten partnerschaftlichen Arbeit wird wohl nahezu jeder begrüßen können und wollen. Auch die Erkenntnis, dass nicht nur gute Worte, sondern auch gute Werke zum missionarischen Alltag gehören, ist ja nicht ganz neu. Vielleicht wäre es auch an der Zeit die Zentrale aus der norddeutschen Provinz in die reale Arbeitsumgebung zu verlegen. Aber dass es wirklich außerhalb Deutschlands ein Problem sein könnte, die Mission im Namen zu tragen, halte ich für nicht zutreffend. Da ist wohl eher die eigene Entfremdung an der bestehenden „Heimatbasis“ der Auslöser für den Prozess gewesen. Und dann sollte man auch dazu stehen, statt andere (vermeintliche) Gründe zu formulieren. Wäre wohl ehrlicher.
Im Fremdwörterduden ist die erste Definition von MISSION: Sendung, [ehrenvoller] Auftrag, innere Aufgabe.
Da ist doch nichts anstößiges dran.
Dann hatten wohl viele christliche Missionare in der Geschichte kein Fremdwörterlexikon dabei.
Lieber Aku, du hast versucht liebevoll und aus Gottes Sicht ! , eben nicht der Sicht von Landeskirche oder Fundis, gute Argumente für die Mission Jesu selbst, zu geben. Gut gemacht.
Wir sollen Segen sein! Egal wie. Die Seele wird jedoch nur so gerettet wie es Jesus selbst uns gesagt hat. und er sagte das was der Vater durch ihn sagen wollte…..und will…und wird
Die Umbenennung ist konsequent, wo sie doch schon lange keine (geistliche):Mission mehr haben. Sonst kämen vielleicht noch die afrikanischen Partnerkirchen auf die Idee „Norddeutschland“ als Missionsland zu betrachten. Das würden die norddeutschen Kirchenvorsteherinnen sicher nicht gut finden. So können sie wenigstens in Afrika noch Gutes mit den monetären Mitteln ihrer Mitglieder tun, ohne über ihren eigenen distanziert differenten Glauben auch noch reden zu müssen.
Genau das ist es aber. Wir können geistlich so viel von den Afrikanern und Südamerikanern und sicher noch weiteren lernen, dass wir uns als Missionsland betrachten dürfen. Einige Prediger bestätigen das auch.
Deutsche Prediger!!
Mann, Mann, Mann; oder besser: Frau, Frau, Frau!
Als ich „Bremen“ gelesen habe, dachte ich mir schon, dass das Evangelium verwässert werden könnte.
„Themen der globalen Gerechtigkeit und der Bewusstseinsbildung für eine vielfältige Gesellschaft“ könnte auf einen Namen wie „Global Rainbow“ hindeuten. Ok, etwas sarkastisch. – Ich hoffe, ich habe Unrecht.
Kampfbegriff „Kolonisation“ finde ich gut. Das trifft es. Ja, Mission ist leider schon negativ belegt. Das heißt aber nicht, dass deswegen die Bibel an der Stelle zu löschen ist. Der Missionsbefehl von Jesus (Matthäus 28:18-20) ist doch völlig klar! Mr. oder Mrs. Seltsam. Wie können Sie das denn anders lesen?
Gott stört sich doch nicht daran, wenn uns etwas peinlich oder unangenehm ist. Aber wir stören uns an einem Auftrag oder gar „Befehl“!
Das Evangelium ist mit unendlichem Abstand die beste Nachricht, die man verkünden kann. Und wer diese bewusst zurückhält, der vergräbt sein Silber und macht sich zum unnützen Knecht (Matth. 25).
P.S.: Wenn es Fundamentalisten gibt, Seltsam, was sind denn die anderen (Christen)? Verwässerer?! – Ab Offb. 2 steht, was mit denen passiert, durch Botschaft von Jesus selbst! (Ist jedoch nur in der Lesart des Hl. Geistes zu verstehen.)
Achso, im Namen eines missionarischen Christentums sind schlimme Dinge geschehen!?
Das weiß mittlerweile jeder Messdiener, aber es ist auch viel Gutes entstanden, Menschen haben Christus erlebt, medizinische und soziale Hilfe ist in die entlegendsten Gebiete der Erde gekommen. Mit dem Kampfbegriff „Kolonisation“ versucht man das Evangelium ( die Gute Nachricht) schlecht zu reden.
Aber wie Aku richtig feststellt , der Missionsbefehl gilt für alle Generationen, wer das nicht mehr glaubt und lebt soll es bleiben lassen !
Wenn die „Norddeutsche Mission“ auf den Begriff „Mission“ in ihrem Namen verzichten will, dann ist das wenigstens ein Schritt in Richtung Ehrlichkeit!
Aber es entspricht nicht dem Missionsbefehl des Herrn Jesus Christus!!! (Matthäus 28:18-20)
Und den Begriff „christliche Kirche“ könnten sie ja eigentlich auch aufgeben!!!
Liebe Grüße
Aku
„Und den Begriff „christliche Kirche“ könnten sie ja eigentlich auch aufgeben!!!“ – Warum ist es eigentlich für Fundamentalisten so schwer zu verstehen, dass ihre Sichtweise des Christlichen und ihre Leseweise der Bibel n i c h t die einzig christliche ist. Warum brauchen sie es, den anderen Christen ihr Christsein abzusprechen.
Ich frage mich eher, wie man jemandem zum Norddeutschen missionieren kann. Das geht doch gar nicht.
Ich habe keinem Christen das Christsein abgesprochen.
Weder persönlich noch allgemein.
Jedoch ist die Mission wesentlicher Bestandteil einer christlichen Kirche und vom HERRN der Kirche ganz klar geboten!!! (Matthäus 28:18-20 und andere Stellen)
Wenn nun eine sich selbst als christliche Kirche bezeichnende Organisation mit der Mission nicht mehr identifiziert werden möchte, und zwar sowohl in Bezug auf den Inhalt als auch hinsichtlich des Namens, dann GEHORCHT SIE NICHT DEM HERRN DER CHRISTLICHEN KIRCHE und kann sich EHRLICHERWEISE ANDERS NENNEN!!!
Es ist schon SELTSAM, dass von dieser Seite nicht mit offenen Karten gespielt wird!!!
Liebe Grüße
Aku