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Ökumenisches Friedensgebet 2026: Madagaskar im Fokus

Das Ökumenische Friedensgebet 2026 kommt aus Madagaskar. Verfasst wurde es von einer Ordensfrau, die sich für die Zukunft von Kindern und Jugendliche einsetzt.

Das Ökumenische Friedensgebet 2026 richtet seinen Blick auf den Inselstaat Madagaskar: Die Mehrheit der knapp 32 Millionen Einwohnerinnen und Einwohner Madagaskars lebt von der Landwirtschaft, heißt es auf der Webseite des katholischen Hilfswerks missio. „Die illegale Abholzung der Wälder und der Raubbau an der reichhaltigen Natur bedrohen die Lebensgrundlage der Menschen.“ Auch „politische Krisen, extreme Armut und die Folgen des Klimawandels“ belasten die Bevölkerung.

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Verfasst wurde das Friedensgebet von der Madagassin Schwester Marie Odette Baomazava. Laut missio leitet sie seit 2018 das Kultur- und Sozialzentrum Filles Tanamakoa in Toamasina, einer Einrichtung für technische und berufliche Bildung. Ziel des Zentrums sei es, arbeitslose Jugendliche, junge Frauen und Menschen mit Behinderung bei der Arbeitssuche zu unterstützen. „Zudem verhilft sie Kindern und Jugendlichen ohne Schulbildung zu einer besseren Zukunft. Darüber hinaus ist Schwester Marie Odette Leiterin der Pfadfinderinnen der Diözese.“

Das Ökumenische Friedensgebet 2026

(übernommen von missio München)

Jesus Christus, Fürst des Friedens,
du hast gesagt: Selig sind, die Frieden
stiften, denn sie werden Gottes Kinder heißen.
 (Mt 5,9)
Für unsere verwundete Welt
wenden wir uns an dich mit hoffnungsvollen Herzen.

Inmitten der Konflikte,
die Nationen spalten,
inmitten des Hasses,
der Völker gegeneinander aufbringt,
inmitten der Kriege,
die unschuldiges Blut vergießen,
rufen wir dir zu:
Lass dein Licht des Friedens
in unsere Welt scheinen!

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Beschütze besonders die Familien,
die vom Krieg auseinandergerissen
wurden, und erwecke in uns allen die
Fähigkeit zu lieben, zu vergeben
und anderen die Hand auszustrecken.

Heiliger Geist, ewiger Friedensstifter,
du kannst Spaltungen und Hass
überwinden. Wir bitten dich:
Heile die seelischen Verletzungen
und vereine, was zerstreut ist.
Öffne die Augen all derer,
die Unterschiede als Bedrohung sehen,
und zeige ihnen die Schönheit
menschlicher Solidarität.

Mache jede Kultur, jede Religion,
jede Sprache zu einem Instrument,
das Einheit in Vielfalt befördert,
und lass so auch uns
zu Friedensstiftern werden.

Amen

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Link: Homepage des Ökumenischen Friedensgebets

Quellemissio

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