In nur drei Tagen will der Bremer Priester Pawel Nowak mit dem Rennrad von Hildesheim nach Rom fahren. Mit der Tour sammelt er Spenden und bringt persönliche Botschaften zum Papst.
Der katholische Priester Pawel Nowak aus Bremen will mit einem Rennrad in 72 Stunden ohne Schlaf von Hildesheim nach Rom fahren. Mit der 1.630 Kilometer langen Tour will der 39 Jahre alte Theologe mit Spenden für das Kinderhospiz in Syke bei Bremen sammeln, wie der Katholische Gemeindeverband in Bremen am Montag mitteilte. Nowak startet am Freitag zunächst von Syke nach Hildesheim. Am Samstag will er seine Marathon-Tour beginnen. Die Ankunft im Vatikan ist für Dienstag (5. August) geplant.
Am 6. August will Nowak den Angaben zufolge bei einer Generalaudienz im Vatikan Briefe von Bewohnerinnen und Bewohnern des Kinderhospizes an Papst Leo XIV. überreichen. Begleitet wird der Priester von vier Familien aus seiner Kirchengemeinde, die ihn unterwegs mit Ersatzrädern, Proviant und Kleidung versorgen.
Nicht seine erste Tour
Der radelnde Priester hat schon Erfahrung mit längeren Radtouren: Im Juni 2024 umrundete er nach Angaben des Verbands innerhalb von 54 Stunden das katholische Bistum Hildesheim und legte dabei rund 1.200 Kilometer zurück. Bei der Aktion sammelte er Geld für die Hilfsorganisation «Bremer Engel», die sich um schwer kranke Kinder kümmert.
Gut eine Woche nach der Rom-Fahrt wolle er gleich wieder für eine Langstrecken-Fahrt auf das Rad steigen, hieß es: Vom 11. August an, nehme er an der Ultra-Cycling-Weltmeisterschaft rund um Österreich teil. Die Strecke ist rund 2.200 Kilometer lang. Der Erlös dieser Radtour soll der Bremer Kinderkrebsstiftung zugutekommen. Pawel Nowak leitet als Priester die katholische Gemeinde Heilige Familie in Bremen-Grohn.
Interessierte können Nowak über den Live-Tracker verfolgen.

Spenden sammeln für ein Kinderhospiz ist super.
Mich wundert allerdings, dass sein Radeln offensichtlich über einen Sonntag geht, was bei 3 Tagen ja nicht zwingend notwendig gewesen wäre.
Ich sehe das natürlich nicht so eng, aber ich dachte bisher, das wäre im Katholischen strenger gesehen.
Ich wünsche ihm alles Gute für seine Tour. Ist mal was, was mir ziemlich positiv vorkommt.
Einige Tische in den Tempeln der Mächtigen müssten umgeworfen werden
In nur drei Tagen will der Bremer Priester Pawel Nowak mit dem Rennrad von Hildesheim nach Rom fahren. Mit der Tour sammelt er Spenden und bringt persönliche Botschaften zum Papst. Zuerst habe ich gedacht, daß man ja nicht jeden Unsinn nachmachen und gutfinden muss. Ich denke da nicht an die Fahrt selbst, oder wenn zu Fuß gegangen würde, oder als Traktorreisen. Allerdings solch extremer Schlafentzug muss ja nicht sein.
Aber dann bin ich doch vom Saulus und Paulus geworden und meine, daß hier die Absicht das Ziel mit einem Prädikat versieht. Vielleicht müssen wir angesichts der vielen Baustellen und Sickergruben des Bösen weltweit, als Christinnen und Christen, mehr unsere Tische im Tempel umwerfen – sprich in den Kirchen – aber da würde ich mir auch andere Orte vorrangig aussuchen, wo lauter Protest und ziviler Ungehorsam eher ärgert oder gar aufrütteln würde. Unsere Regierung hätte eine Fahrradstaffel von minimal 3000 Radlern notwendig, weil sie die Rettung von Flüchtlingen im Mittelmehr nicht mehr finanziert. Sie lassen also sinnbildlich Jesus für finanzielle Einsparungen im Meer ertrinken und nageln ihn so nochmals an sein Kreuz. Von den Herren Putin und Trump gar nicht zu reden, oder dem nicht mildtätigen absolutistischen Herrscher in Nordkorea. Aber dann geht die Predigt so auch an mich, stellvertretend für alle Mitmenschen, daß wir auch unsere Balken aus den Augen ziehen. Bei Balken signalisiert schon das Gleichnis Jesu, daß da einer allein das nicht machen kann, denn das Gebälk unserer öfteren Gewissensdehnung ist manchmal extrem schwer. (Etwa Thema Abtreibung ???. Oder die Unmenschlichkeit der Hamas und im Gazastreifen ???) Auch unser ganzes Problem mit unserer europäischen Migration wäre keines, wenn jedes der Euroländer eine kleine Anzahl Flüchtlinge nehmen würde. Aber nicht nur Dummheit, auch die fortwährende Angst vor den Rechtsradikalen in vielen EU-Staaten verwirklicht die Theorie, daß Angst oder Hass die allerschlechtesten Ratgeber sind. In der Liebe Gottes (und unserer) sollte weniger Angst sein und gegenüber Hass oder mit solchen Reden kann nie Waffenstillstand bestehen.
Ich warne, sich die Bundestagsreden der AfD im Internetstream des Parlamentes auch am Abend anzusehen, weil das für die Menschen, die noch positive Gefühle haben, zur Schlaflosigkeit führt. Nachdem bereits vor mehr asl 80 Jahren ein Herr Adolf aus Braunau am Inn durch piep-normale Wahlen Regierungschef wurde, und man sicher war er würde sich nur einige Monate halten, hat sich dies doch bald als tödlichster großer Irrtum erwiesen. Seit 1933 steht fest, daß man leicht Diktator werden kann nur durch Wahlen. Sogar der an Demenz leidende Donald Trump wusste dies noch einzuleiten Der gute Donald gehört in den Krankenstand versetzt zu werden und ein deutsches Verfassungsorgan sollte bei uns schleunigt prüfen können, ob diese unsere deutschen Lieblingsradikalen nicht auch herzlich in ihre Privatexistenz entlassen werden sollten. Das Argument, sie könnten eine ähnliche Partei gründen, ist hoffentlich nicht ernstgemeint. Vielleicht sollten wir Jesusfreunde auch mehr politisch denken und hier auf viele Unsäglichkeiten der Regierenden kritischer reagieren. Ich will nicht herummeckern und alles schlecht finden, aber das was wirklich schon stinkt, muss abgestellt werden. Leider riecht man organisierte Lieblosigkeit nicht, sonst müssten in großer Menge Masken gekauft werden.