Das Projekt „Worte, die unter die Haut gehen“ sammelt Tattoos, die von Bibeltexten inspiriert sind. Das Ergebnis wird jetzt in einer Ausstellung in Berlin präsentiert – mit persönlichen Geschichten und Bibeltexten.
Die Ausstellung „Worte, die unter die Haut gehen“ wird am 8. Juli im Evangelischen Werk für Diakonie und Entwicklung eröffnet und ist dort bis zum 14. Juli zu sehen. Bei der Eröffnung wird auch ein interaktiver Story‑Walk vorgestellt, der Besucherinnen und Besucher einlädt, sich durch Tattoo‑Motive, ihre Entstehungsgeschichten und die zugrunde liegenden Bibelverse zu bewegen.
Grundlage der Ausstellung ist ein Projekt der Evangelischen Arbeitsstelle midi, das Tattoos sichtbar machen möchte, die aus einer persönlichen Auseinandersetzung mit einem Bibeltext entstanden sind – unabhängig davon, ob der biblische Bezug auf den ersten Blick erkennbar ist. „Es sind Bibelworte, die kunstvoll unter die Haut gehen. Worte, die unter die Haut gehen, weil sie begleiten, trösten, ermutigen“, heißt es auf der Projektwebseite. Ziel sei es, Popkultur und Bibel miteinander zu verbinden und neue Gesprächsanlässe über Glauben zu schaffen, sowohl in Gemeinden als auch im öffentlichen Raum.
Ausgangspunkt für das Projekt war die Beobachtung, dass immer weniger Menschen regelmäßig in der Bibel lesen. „Gleichzeitig gibt es Menschen, die sich aufgrund eines Bibeltextes etwas tätowieren lassen. […] Bibelworte können zu Worten werden, die unter die Haut gehen.“ Die Ausstellung will genau das zeigen: dass Glaube kreativ, persönlich und mitten im Leben verortet sein kann.
