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Herausgeberin sucht (ehemalige) Zweifler für Buchprojekt

Für ein neues Buchprojekt sucht der Verlag Gerth Medien noch Menschen, die Fragen an den Glauben stell(t)en. Was es damit auf sich hat und wer sich melden kann, beantwortet die Herausgeberin Désirée Gudelius in einem Kurzinterview.
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Ihr plant ein neues Buchprojekt, was habt ihr da vor?

Die einen können es, die anderen nicht (mehr): glauben. Offensichtlich war die Fähigkeit, in allen Herausforderungen des Lebens glauben zu können, schon immer etwas, worum die Menschen ringen mussten. Die Jahreslosung aus Markus 9,24 ist der beste Beweis dafür: „Ich glaube, hilf meinem Unglauben.“ Zu diesem ungewöhnlichen Vers möchten wir im Herbst 2019 einen Sammelband mit wahren Geschichten herausgeben, in dem ganz unterschiedliche Menschen Raum bekommen sollen, um zu erzählen, wie es um ihren (Un-)Glauben steht – und warum.

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Wie seid ihr auf die Idee gekommen?

Ich selbst habe einen bunt gemischten Freundes- und Bekanntenkreis, in denen es entschiedene Christen gibt, die so schnell nichts umhaut, überzeugte Christen, die trotzdem schnell ins Zweifeln und Hadern geraten, überzeugte Atheisten, die glücklich ohne Glauben sind, und solche, die gern glauben würden, aber es irgendwie (noch) nicht können. Da kommen immer wieder interessante Gespräche zustande. Warum und wie Menschen an Gott glauben und festhalten oder eben nicht, finde ich unglaublich faszinierend – so kam mir die Idee zu einem Buch. Als ich dann von der Jahreslosung 2020 erfuhr, dachte ich, das wäre der perfekte Aufhänger dafür.

Dafür sucht ihr noch neue Autoren. Wen sucht ihr? Was sollten sie mitbringen?

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Konkret suchen wir drei Gruppen von Autoren und Autorinnen:
Zum einen suchen wir Menschen, deren Glaube durch große Nöte oder andere Herausforderungen schon hart auf die Probe gestellt wurde, doch die trotzdem immer an Gott beziehungsweise ihrem Glauben festgehalten haben. Dabei interessiert uns: Wie ist ihnen das gelungen? Was hat ihren Glauben „krisenfest“ gemacht? Wie hat sich ihr Glaube durch die schweren Zeiten verändert? Oder kurz gefragt: Warum glauben sie – immer noch?
Zum anderen suchen wir Menschen, die früher einmal geglaubt haben, aber es eine Zeit lang plötzlich nicht mehr konnten. In diesem Fall würden wir gern wissen: Wie kam es dazu? Wie hat die Glaubenskrise angefangen? Wie erging es ihnen in der Phase ohne Glauben? Und wie haben sie Ihren Glauben zurückbekommen? Kurz gefragt: Wie wurde Ihrem „Unglauben“ geholfen? Und hat sich ihr Glaube nach dieser Phase verändert, vertieft? Ist er vielleicht weiter geworden, gelassener, großzügiger oder fröhlicher?
Außerdem möchten wir sehr gern Leute zu Wort kommen lassen, die nicht glauben, aber eine Sehnsucht danach haben, es zu können. Von ihnen wollen wir wissen: Warum würden sie gern glauben? Was hält sie davon ab? Und was müsste passieren, damit sie es könnten?
Etwas Besonderes „mitbringen“ müssen sie nicht – außer der Bereitschaft, uns ihre Geschichte zu erzählen. Man muss kein Germanist oder Bestsellerautor sein, für den sprachlichen Feinschliff gibt es schließlich noch uns Lektoren.

Nach welchen Kriterien werdet ihr später die Texte auswählen?

Sich unter den (hoffentlich) vielen Einsendungen für eine begrenzte Auswahl an Geschichten zu entscheiden, ist immer eine Herausforderung, da jede Geschichte, die ein Mensch mit Gott erlebt, per sé erzählenswert und wertvoll ist. Aber natürlich muss man für die Veröffentlichung in einem Buch auch danach gehen, wie sich eine Geschichte liest und ob der Leser etwas aus ihr mitnehmen kann. Ich finde, gerade bei solchen persönlichen Texten ist es jedoch auch wichtig, Gott um Weisheit zu bitten, bei welchen Geschichten es genau jetzt dran ist, dass sie in diesem Rahmen veröffentlich werden.

Wo können sich Interessierte bei Fragen melden?

Am besten direkt bei mir, per E-Mail an gudelius@gerth.de oder telefonisch unter 06443/68-748.


Die Geschichte sollte mit der vollständigen Angabe des Namens, der E-Mail-Adresse und der Postadresse bis zum 30. Januar 2019 an gudelius@gerth.de geschickt werden. Die Berichte sollten zwischen 6.500 und 9.000 Zeichen lang sein (inklusive Leerzeichen), was ungefähr drei bis vier Dokumentseiten in Schriftgröße zwölf mit 1,5-fachem Zeilenabstand entspricht.

Gerth Medien gehört wie auch Jesus.de zur SCM-Verlagsgruppe.

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