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„ÖkoFair“: So geht Gemeinde grün

Mit der Aktion „ÖkoFaire Gemeinde“ sollen Kirchengemeinden ermutigt werden, faire und ökologische Aspekte in ihr Kaufverhalten zu integrieren, beispielsweise durch den Umstieg auf Recycle-Papier oder den Kauf von Fairtrade-Produkten. Mindestens zehn der Aktions-Kriterien müssen für das Siegel „ÖkoFair“ der Nordkirche erfüllt werden.
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Auch die Bewirtung mit vegetarischen Mahlzeiten bei Gemeindefesten oder die Nutzung von Bus, Bahn und Fahrrad, um Termine und Veranstaltungen zu besuchen oder in nachhaltige Geldanlagen zu investieren, gehören dazu. Gemeinden, die das Siegel erhalten, unterzeichnen anschließend eine Selbstverpflichtungserklärung und überprüfen regelmäßig die Umsetzung ihrer Maßnahmen.

Als erste Gemeinde hat die nordfriesische Kirchengemeinde Breklum Ende November von Landesbischof Gerhard Ulrich die Auszeichnung erhalten. Die Hamburger Markus-Kirchengemeinde wird am kommenden Sonntag als „ÖkoFair“ ausgezeichnet. Bischöfin Fehrs sagte im Vorfeld der Verleihung: „Christinnen und Christen haben die Aufgabe, die Welt zu gestalten und sich für eine lebenswerte Zukunft einzusetzen. Wenn wir ökologisch hergestellte und fair gehandelte Waren kaufen, dann gehen wir kleine Schritte auf diesem Weg.“

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Initiiert wurde die Aktion im März 2017 vom evangelischen Hilfswerk „Brot für die Welt“, den Diakonischen Werken in Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein, der Infostelle Klimagerechtigkeit im Zentrum für Mission und Ökumene in der Nordkirche, von den Kirchenkreisen Altholstein, Hamburg-West/Südholstein und Mecklenburg sowie dem Umweltbeauftragten der Nordkirche.

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