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Weihnachtskrippe sorgt für Polizeieinsatz

In Höchstadt rief eine Frau die Polizei, weil sie auf ihrer Überwachungskamera einen „Einbrecher“ sah. Doch der „Täter“ trug kein Brecheisen, sondern ein Schaf auf der Schulter.

Eine Frau im mittelfränkischen Höchstadt an der Aisch hat die Notrufnummer gewählt, weil sie, während sie außer Haus unterwegs war, per Videoüberwachung eine „verdächtige Person“ in ihrem Wohnzimmer gesehen hatte. Sie schickte einen Screenshot an die Einsatzzentrale. Eine Polizeistreife war schnell vor Orte, doch die Beamten konnten in der Wohnung keine Einbruchsspuren oder unbefugte Personen entdecken.

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Einer Mitarbeiterin in der Einsatzzentrale kam bei näherer Betrachtung des Bildes schließlich der Verdacht, dass es sich bei dem vermeintlichen „Einbrecher“ um eine Krippenfigur handeln könnte. Und tatsächlich: Die Anruferin erinnerte sich, dass sie kurz vor dem Verlassen des Hauses die Krippe umgestellt hatte. Der Hirte mit geschultertem Schaf war dabei offenbar direkt vor die Kamera geraten.

Die Frau entschuldigte sich daraufhin mehrfach bei den Beamten der Einsatzzentrale. Diese sahen hierfür gar keinen Anlass und erklärten, dass man im Zweifel lieber einmal zu oft als zu selten anrufen sollte.

Quelle: Polizei Bayern

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1 Kommentar

  1. Über den Umgang mit größerer Angst

    Ich kann außer über andere auch über mich selbst gerne lachen. Aber derweil scheint mir, spritzt eine Furcht- und Angstwelle über viele vor allem die jüngeren (oder älteren) Menschen. Es scheint mir die Gemengelage zu sein von unverarbeiteten Pandemie-Erlebnissen, vor Krieg und baldigem Weltuntergang, der Klimakrise und leider die emotionalen Aufwallungen durch dem politischen Rechtsruck im Bundestag. Viele Menschen haben krankhafte Furcht oder Angst. Über die lustige Geschichte der verstellten Krippenfigur und den Polizeieinsatz als Realsatire, also hier keinerlei Kritik.
    Die folgenden Gedanken sind wie Lottozahlen, leider ohne Gewähr. Hier schreibt KEIN Arzt, Philosoph, Theologe. Es gibt folgende Angst-Optionen:
    „In der Welt habt ihr Angst“, hatte selbst Jesus Christus gesagt. Er hatte diese Angst überwunden und er ist unser aller Angst-Pfadfinder auf Erden. Aber nach der Überzeugung ganz vieler Christinnen und Christen sind heutige Fachfrauen und Fachmänner auch für Angstbehandlung zuständig.

    1) PHSYCHOTHERAPIE: Wer große Angst hat, hohe Selbstzweifel, sich wertlos fühlt, der sollte dafür sehr kurzfristig auch den Hausarzt konsultieren. Denn Angst und Furcht, durchaus auch ohne den Grund zu kennen, kann dazu führen, dass Menschen sich leider nicht mehr auf die Straße trauen. Solange sollte niemand warten. Selbst Jesus vor seiner Hinrichtung in Golgatha hatte große Angst als Menschensohn ( in dem Gott ganz wohnte).

    2) KEINE ANGST ZU HABEN. Falsch: Wer die eigene Angst ignoriert, der würde die Alarmzentrale im Gehirn zu Unrecht bezichtigen, hier nicht gut heldenhaft sein zu dürfen. Die Instinkte sind aber wie alle Urinformationen, die auch unsere Mitkreaturen als Instinkte von Gottes erhalten haben, ein wichtiges Korrektiv. Sie sind (auch ursprünglich) Überlebenshilfen. Es können defekte Smartphons die Angst wie vor Säbelzahntigern erzeugen, wenn die Instanz für Angst im Kopf hier falsch tickt. Oder Panik vor riesigen Räumen und Plätzen, auch die Luftnot in eher kleinen Räumlichkeiten.
    Die Angst nachts allein im Wald ist guter Instinkt, als es dort noch vor gierigen Tieren wimmelte. Aber im eigenen Zimmer ist sie leider krankhaft.

    3) ANGST UND VERNUNFT versöhnen sich: Dies wäre mein Vorschlag, wenn Zeit bleibt, die Angst gegen die Vernunft abzuwägen. Ich will hier mal mutig behaupten, dies könnte mit wenig Angst, viel Vernunft und einem gehörigen Maß Urvertrauen auch in Gott durchaus einen Weg darstellen.
    Einmal glaube ich nicht dass die Welt nur dunkel, der Teufel überall am Werk ist (da wir selbst mit den eigenen Abgründen die Welt böse machen). Ich würde aus eigener Erfahrung vorschlagen, intensiv mit Gott zu sprechen, alle Angst gedanklich zu formulieren und ihn hier um Hilfe zu bitten.

    4) EIN WEG DER NIE SCHEITERT: Ich schlage diesen Weg ausdrücklich nicht vor. Er ist, wie auch im Märchen, eine Art Spiel mit den Teufel, hier um Leben oder Tod, wo wir angeblich gewinnen. Man könnte (rein philosophisch) feststellen: Wenn es keinen Gott gibt, der Glaube also Einbildung ist, wir so aus dem Nichts kommen und dorthin auch wieder verschwinden, dann kann uns nicht passieren, denn dann sind wir wieder wie vor unserer Geburt in einer völligen Nichtexistenz. Dies tut nicht weh, es kümmern niemand, es wäre tiefer unendlicher Schlaf.: Einige lieben diese Vorstellung.

    4b) DAS SPIEL UM DEN LETZTEN SCHACHZUG: Nun könnte man (philosophisch) einwenden, niemand und keiner kann etwas verlieren. Er mag an Gott glauben und hoffen, dann könnte eintreten dass es ein Ewiges Leben gibt. Dann haben alle gewonnen die glauben. Gibt es aber kein Ewiges Leben, dann haben auch alle nichts verloren, denn in einem Nichts, in dem wir nicht mehr existieren, sind wir auch dann für nichts verantwortlich. Angeblich ist auf der Straße angeblicher Sicherheit jeder, der so denkt. Ich glaube nicht an Ewige Verdammnis, aber so darf Gott nie behandelt sein

    5) DER GLAUBE ist nicht nur das Wahrhalten einer Glaubenslehre, sondern Gott hier mit aller Kraft und Zuversicht zu trauen und alle Hoffnung in ihn zu setzen. Es kann sodann ein Existenzieller Akt sein, in dem ich mich mit meiner ganzen Seele und allem was mich bedrückt, ihm in die Arme werfen. Dies mag einfach ein Gebet sein, eine stumme Zwiesprache und die einfache gute Zuversicht, dass er hilft. Er wird es tun. Aber dies schließt nicht aus, dass wir für seelische und körperliche Notzustände trotzdem einen Notarzt brauchen. Der arbeitet auch unbeauftragt ebenso für Gott. Frohe Weihnachten mit dem Kind in der Krippe. Dies ist die größte Liebeserklärung Gottes an alle Kreaturen in der riesigen Welt des Schöpfers.

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