Brot, Hängematten, Klemmbausteine: Der Ökumenische Jugendkreuzweg 2026 nimmt junge Menschen in Stuttgart mit auf eine Glaubensreise.
Unter dem Titel „Durchkreuzt“ lädt der Ökumenische Jugendkreuzweg 2026 vom 17. bis 28. März zu einer interaktiven Ausstellung in die Stuttgarter Martinskirche ein. Zielgruppe sind Schulklassen, Konfi- und Firmgruppen sowie Jugendliche und Einzelbesucher. Die sechs Stationen orientieren sich an Motiven des Künstlers Scott Erickson, der bewusst auf direkte Darstellungen Jesu oder des Kreuzes verzichtet.
Die Ausstellung startet am großen Tisch mit jüdischem Matzenbrot – ein symbolischer Einstieg in das letzte Abendmahl. Im „Garten Getsemani“ laden Hängematten und Sitzkissen zum Ausruhen ein. Andere Stationen setzen auf Beteiligung: Mit Klemmbausteinen entsteht auf dem Altar ein gemeinsames Kunstwerk. An einer weiteren Station können Besucher mit Kopfhörern die Kreuzigungsgeschichte in drei Varianten hören: erzählt, als Bibeltext und als Song. Jugendpfarrer Mateo Weida betont: „Am Ende wird klar: Keiner von uns geht seinen Weg allein!“
Der Ökumenische Jugendkreuzweg ist ein Projekt vom Katholischen Jugendreferat Stuttgart, der Jugendkirche Stuttgart und der Evangelischen Jugend Stuttgart (EJUS). Für Gruppenbesuche ist eine Anmeldung erforderlich. Am 22. März findet ein Publikumstag ohne Anmeldung statt.
