Einer der letzten Zeitzeugen, die das Konzentrationslager Buchenwald überlebten, ist mit 102 Jahren gestorben. Raymond Renaud hat in Thüringen bleibende Spuren hinterlassen.
Als einer der letzten Überlebenden des KZ Buchenwald ist der Franzose Raymond Renaud im Alter von 102 Jahren gestorben. Mehr als 20 Jahre lang habe er sich in der Erinnerungsarbeit mit Jugendlichen engagiert, teilte die Gedenkstätte Buchenwald am Donnerstag in Weimar mit. 2014 erhielt er dafür den Ordre national de la Légion d honneur. 2022 ernannte ihn die Stadt Weimar zu ihrem Ehrenbürger. Er starb am Mittwochmorgen.
Renaud wurde am 15. Juli 1923 in Palinges im Burgund geboren. Der gelernte Tischler war Mitglied der kommunistischen Jugend. 1942 wurde er wegen Verteilung von Flugblättern festgenommen und im April 1943 zu 13 Monaten Gefängnis verurteilt. Im September 1943 deportierten die deutschen Besatzungsbehörden ihn nach Buchenwald. Nach der Befreiung am 11. April 1945 kehrte er in seine Heimatstadt zurück.
Bleibende Spuren
Thüringens Ministerpräsident Mario Voigt (CDU) würdigte Renaud als besonderen Menschen. Nach der Befreiung habe er ein engagiertes Leben geführt, unzähligen Jugendlichen seine Geschichte erzählt und gegen das Vergessen gearbeitet. Er habe deutlich gemacht, wohin Menschenhass, Antisemitismus und autoritäres Denken führten. Renaud habe in Thüringen bleibende Spuren hinterlassen. Durch sein Wirken habe er ein unverrückbares Zeugnis gegen das nationalsozialistische Unrecht abgelegt.
Die Gedenkstätte erinnerte daran, dass Renaud noch im April 2025 an der Gedenkfeier zum 80. Jahrestag der Befreiung von Buchenwald teilgenommen habe. Seine Freundlichkeit, Energie, sein Humor und seine versöhnenden Worte würden vermisst, hieß es.

Einer der letzten Zeitzeugen, die das Konzentrationslager Buchenwald überlebten, ist mit 102 Jahren gestorben. Raymond Renaud hat in Thüringen bleibende Spuren hinterlassen. Wir benötigen sehr dringend solche ZEITZEUGEN und wenn es sie wohl bald nicht mehr gibt, dann Zeugen von Zeugen, dies sind Angehörige oder Menschen, die von ihnen beeindruckt waren und nun diesen Staffelstab weitergeben. Der Holocaust war das größte Menschheitsverbrechen, woran ursprünglich wir Christinnen und Christen sowie insbesondere die damalige Theologie nicht ganz unschuldig sind. Jesus ist ja nicht gestorben, um anschließend die Israeliten bzw. jüdische Menschen in alle Welt zu vertreiben und zudem zu uns zu erlauben sie wie *** zu vernichten. Jesus Christus starb freiwillig am Kreuz, in ihm wohnte der Menschensohn Jesus und Gott selbst. Und der Opfertod am Kreuz ist die Vergebung der Sünde der ganzen Welt, also aller Menschen die je gelebt haben, über diesen Erdboden laufen und sie werden alle von dem Schöpfer aller Dinge so geliebt, als seien sie die Einzigen. Das neutestamentliche Zeugung von Jesus zeigt uns eine noch richtigere Perspektive auf unser Gottesbild: In einer Notunterkunft geboren, am Kreuz hingerichtet, hat Jesus auch den Römern und der Befehlskette unter den Römern (den Juden damals) vergeben. Denn auch Gott liebt seine Feinde und versöhnt die ganze Schöpfung mit sich. Der Schöpfer aller Dinge wirft kein Feuer vom Himmel, er quält keine Menschen und er tut jenes, was er auch von uns fordert, nämlich 70×7 mal zu vergeben, also immer und dies bedeutet, nie endgültig über einem Menschen den Stab zu brechen. Gott herrscht über ein unendliches Universum und diese kleine Erde nur mit der Macht seiner Liebe und nicht mit Methoden der Gewalt. Dafür ist das Kreuz ein riesiges Hinweisschild, was heute offensichtlich viele noch nicht so erkannt haben. Schluss-Satz: Gott nimmt nie seine Liebe zurück, auch nicht zu seinem jüdischen Volk und von daher ist es wichtig hier die Erinnerungskultur aufrecht zu erhalten – moderne KI-Technik setzt da zusätzliche Möglichkeiten