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Uneinigkeit über deutschen „Bible Belt“ (pro)

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Gibt es in Deutschland einen mit den USA vergleichbaren „Bible Belt“? Zum Beispiel in Würrtemberg und dem südlichen Sachsen? Ein Web-Talk der Friedrich-Naumann-Stiftung lieferte dazu unterschiedliche Meinungen, wie das Medienmagazin pro berichtet.

Die Religionswissenschaftlerin Katharina Neef konstatierte laut pro, dass es einzelne Regionen mit „höherer Religiosität“ gebe. Aber im Unterschied zu den USA zielten Evangelikale zum Beispiel im Erzgebirge in erster Linie auf Einflussnahme auf innerkirchliche Entscheidungen, weniger auf politische.

Der Religionssoziologe Detlef Pollack verwies auf die Ergebnisse einer nicht repräsentativen Online-Befragung. Evangelikale neigten demzufolge zu einem „exklusiven Glaubensverständnis“ und vertrauten weniger Regierung und Institutionen. Sie seien israel- und judenfreundlich, würden sich überdurchschnittlich für familiäre Belange einsetzen und ebenfalls überdurchschnittlich AfD wählen.

Der frühere Bundestagsabgeordnete Stefan Ruppert (FDP) stellte laut pro eine „Professionalisierung der politischen Interessenvertretung evangelikaler Kreise“ fest. Während es den beiden großen Kirchen eher um strukturelle Einflussnahme gehe, setzten Vertreter evangelikaler Kreise auf Beziehungsarbeit.

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