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UN-Organisationen warnen: Millionen Flüchtlinge in Afrika ohne Hilfe

Das Welternährungsprogramm und UNHCR beklagen drastische Kürzungen in der Flüchtlingshilfe. Millionen Menschen in Afrika sind betroffen.

Das Welternährungsprogramm (WFP) und das Flüchtlingshilfswerk der Vereinten Nationen (UNHCR) schlagen Alarm: Wegen massiver Unterfinanzierung könnten 2026 selbst grundlegende Hilfen wie Nahrung und Unterkünfte für Flüchtlinge in Afrika wegfallen. Mehr als ein Drittel der weltweit 117 Millionen Flüchtlinge und Binnenvertriebenen lebt auf dem Kontinent.

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Konflikte im Sudan und in der Demokratischen Republik Kongo treiben Hunderttausende in die Flucht – oft in Nachbarländer, die selbst von Hunger betroffen sind. In Burundi kamen allein im Dezember über 90.000 Menschen an. Das WFP musste die Nahrungsmittelrationen nach eigenen Angaben auf 75 Prozent kürzen. Aufnahmezentren sind überfüllt.

„Wenn wir Aufnahmestaaten nicht unterstützen, schafft das mehr Instabilität in fragilen Regionen“, warnt Dr. Martin Frick vom WFP. UNHCR-Vertreterin Katharina Thote ergänzt: „Dieses Jahr wird entscheidend für unsere Arbeit.“ Beide Organisationen appellieren an die Bundesregierung und andere Geber, die Mittel dringend aufzustocken.

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2 Kommentare

  1. Ein Schweres Schweres Thema… Wir können die Welt einfach nicht retten, so ist das nun einmal.
    Weniger Waffen in die Ukraine…
    Da geht mega mäßig viel Geld rein… In Waffen… Nicht in Essen…
    Ganz schön schlimm Alles…man darf sich wirklich keine Gedanken machen…
    Ich kann mir noch nicht einmal größeren Wohnraum leisten, wie viele Andere hier in Deutschland!!!
    Auf eine Wohnung kommen teilweise 1000 Bewerbungen.
    Die Vermieter haben die Wahl!
    Hier bei unserem ehemaligen Marine Stützpunkt sind Flüchtlinge untergebracht.
    Nun möchte die Bundeswehr zur Verteidigung den Stützpunkt zurück… es war Alles klar..
    und jetzt?
    Woher sollen die Wohnungen und Unterkünfte kommen?
    Hier sind zwei große Marine Stützpunkte, die das betrifft!
    Alleinerziehende sollen nach einem Jahr Vollzeit arbeiten gehen… ansonsten wird das Geld gekürzt… und und und… es ist traurig, dass gespart wird… auch was diese Spenden betrifft.
    Die Welt ist in Not!
    Egal wo…
    Wo fängt Hilfe an und wo endet sie?
    Es gibt hier Gott sei Dank noch Hilfen auch für Arme, Rentner und Obdachlose.
    Ich sehe viele Rentner Flaschen sammeln… ist doch auch nicht gut, oder?
    Jeder kann spenden… Alle wollen Spenden… das ist ein Anfang ohne Ende….
    Echt traurig, wie sich das entwickelt… trotzdem gibt es so Viele Reiche Menschen, die spenden könnten.
    Was hilft da… GEBET🙏 GEBET FÜR DIE REGIERUNG! SUPER WICHTIG FINDE ICH! Mehr könnte ich da nicht tun. Denn wir kleine Menschen können an Entscheidungen der Regierung wenig verändern.
    So traurig das ist.

  2. Starke Kürzungen für Nothilfe und Entwicklungshilfe schafft Flüchtlingeströme

    Die Bundesregierung will die Gelder für die weltweite Entwicklungszusammenarbeit im kommenden Jahr um mehr als acht Prozent kürzen. Dem Einzelplan 26 des Bundeshaushaltsgesetzes 2025 (20/12400) zufolge sollen für das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) unter der Leitung von Svenja Schulze (SPD) nur noch 10,28 Milliarden Euro statt wie bisher 11,22 Milliarden Euro zur Verfügung stehen. Damit schrumpft der Entwicklungsetat um 936,97 Millionen Euro – so stark wie kein anderer Einzeletat im Bundeshaushalt. Auch kann die Ministerin Schulze 2025 mit weniger Einnahmen rechnen als im Vorjahr: 729,97 Millionen Euro stehen 765,10 Millionen Euro gegenüber. Wenn wir Aufnahmestaaten nicht unterstützen, schafft das mehr Instabilität in fragilen Regionen“, warnt Dr. Martin Frick vom WFP. Die UNHCR-Vertreterin Katharina Thote ergänzt: „Dieses Jahr wird entscheidend für unsere Arbeit.“ Beide Organisationen appellieren um eine Aufstockung dieser Gelder.

    Sagte nicht Jesus: „Was ihr einem dieser meiner geringsten Brüder getan habt, dies habt ihr mir getan“! Im biblischen und theologischen Kontext gesehen kann und darf notfalls vieles sparsamer stattfinden, insbesondere bei konsumtiefen Ausgaben. Fraglich ist dann aber trotzdem, ob solche Geldverknappung wirtschaftspolitisch Sinn macht. Was niemals geht, ist an den für viele Menschen lebenswichtigen Ausgaben für Hungernde und Notleidende zu kürzen. Da geht es um Leben und Tod und wer hier – abgesehen aus humanitären Gründen – wirklich spart, muss sich daher kaum wundern, dass aus Ländern wie dem Sudan oder anderen Weltgegend noch mehr Flüchtlinge auf der Matte stehen, die wir ja – abseits jeglicher christlichen Regung – gerne lieber loswürden als sie aufzunehmen. Was gelten noch die Menschenrechte in diesem Zusammenhang? Oder hier alle Wertebasiertheit Europas? Gibt es nach dem Trumpismus nur noch das Recht des Stärkeren (stärkeren Staates) und die Unabdingbarkeit, dass Staaten nicht menschlich sein wollen/können, sondern es nur noch um Macht, Bodenschätze und das Recht des Starken geht? Schöne neue Welt. Wir müssen uns wundern, dass dies auch nicht mehr viele Menschen auf Idee bringt, das Christentum habe – einen wie immer gearteten Einfluss -auf die bundesdeutsche Politik. Ich würde mir noch stärker wünschen, dass hier eine kritische Partnerschaft der Kirche mit unserem guten Staat zum Tragen kommt, nämlich dass man den Politiker/innen in Berlin auf gute christliche Art bald die Leviten liest. Denn wenn der soziale Gedanke, auch jener der Investition in die internationale Stabilität, in Seenot gerät, dann können wir uns warm anziehen. Einen bedrückenden Roman der Zukunft habe ich als Kind gelesen, als am Mittelmeer (heute nicht mehr erforderliche) hohe Mauern erstellt wurden, weil die Bewohner Afrikas nur aus Hunger in Scharen hier versuchten einzuwandern. Leider sind Mauern am Meer nicht erforderlich, wegen fast eingestellter Seenothilfe werden die Menschen eher abgehalten zu flüchten, oder sie werden einfach im Meer ertrinken. Schöne neue christliche Welt, auch jene der Parteichristen.

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