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Christliches Hilfswerk: Millionen Menschen im Sudan droht Hungerkrise

Im Sudan droht eine Hungerkrise katastrophalen Ausmaßes. Mehr als 25 Millionen Menschen sind von Hunger bedroht, warnt das christliche Hilfswerk World Vision – darunter fast neun Millionen Kinder.

Alarmierende Prognosen sehen rund 25 Millionen Menschen im Sudan von Hunger bedroht. Das internationale christliche Hilfsorganisation World Vision warnt in einer Pressemitteilung vor einer großen Hungerkrise in dem afrikanischen Land und bezieht sich dabei auf den jüngsten IPC-Hungerbericht . Bereits jetzt litten hunderttausende Kinder an akuter Unterernährung, heißt es in einer Pressemitteilung. „Die Hungerkrise im Sudan ist die schlimmste, die das Land je verzeichnet hat. Die Situation ist katastrophal“, sagt John P. Makoni, Direktor von World Vision Sudan. „Die Betroffenen benötigten sofort Hilfe. Jede Verzögerung kann Menschenleben kosten.“ Im Sudan sind rund zehn Millionen Menschen aufgrund des Bürgerkriegs auf der Flucht. Viele Flüchtlinge können sich wegen der steigenden Inflation keine Nahrungsmittel mehr leisten.

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„Wir hören von Menschen, die Gras essen“

Die anhaltende Dürre verschärfe die Situation, heißt es. „Der Sudan ist auch vom Klimawandel stark betroffen; es ist nun schon die dritte Saison in Folge zu trocken. Damit gibt es keine Ernte. Der Krieg hat die Situation zusätzlich verschlimmert und macht es unmöglich, etwas anzubauen oder zu pflanzen“, erklärt Makoni. „Wir hören von Menschen, die Gras essen, Blätter oder die Schalen von Erdnusskernen kochen, um das damit aromatisierte Wasser zu trinken.“ Die Nahrungsmittelknappheit führe außerdem dazu, dass der Zugang der Kinder zu Bildung unterbrochen werde. Dies könne sie in „gefährliche Arbeit, frühe Heirat oder sexuelle Ausbeutung und Missbrauch treiben“.

World Vision fordert einen „ungehinderten Zugang“ für Hilfsorganisationen, um mit Nahrungsmittelhilfe eine drohende Hungersnot abzuwenden und um Geld für lebensnotwendige Güter und die medizinische Grundversorgung bereitzustellen. World Vision Deutschland ist nach eigenen Angaben derzeit mit Projekten in den sudanesischen Regionen Blue Nile, Kordofan und Darfur aktiv. Auch die Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO), das Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen (UNICEF) und das Welternährungsprogramm der Vereinten Nationen (WFP) sind im Sudan und in den Nachbarländern aktiv.

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5 Kommentare

  1. Solche Berichte sind wichtig, um die Aufmerksamkeit auf Nöte in der Welt zu lenken und zu überlegen, was man selbst tun kann.

    Denn es ist ja nicht nur der Sudan.

    Was das Spenden angeht, würde ich aber empfehlen, jetzt nicht anlassbezogen einmal für diese eine Not zu spenden

    sondern sich einmal die Mühe zu machen und sich eine Organisation zu suchen, die sich in diesem Themengebiet engagiert und diese regelmäßig zu unterstützen. Organisationen wie z.b.Ärzte ohne Grenzen (für die ich mich entschieden habe) oder wie hier world vision wissen am besten, wo man helfen muss. Sie vergessen oft eben nicht Gebiete, die medial keine Rolle spielen.

  2. Die Lage allgemein in Ostafrika ist wohl sehr schlimm. Jeder, der kann, sollte etwas geben.

  3. Man darf die Not der Menschen nicht instrumentalisieren, das wäre herzlos, aber ist es nicht auffallend, die Augen der Welt sind auf den Gazastreifen gerichtet, die Prapagandamaschine der Palästinenser läuft auf Hochtouren. Da verhungern angeblich Menschen und es geschehen allerhand schreckliche Dinge. Die Welt pumpt weitere Milliarden in diesen verfluchten Landstrich, der unter den Extremisten der Hamas leidet und die gehirngewaschenen Araber jubeln den Judenmördern zu. ( aktuelle Umfrage: 70 % der Araber befürworten den 7. Oktober ) Sobald Israel irgendwie involviert ist meldet sich das zarte Gewissen der Menschheit und nullkommanix wird irgendwo auf der Welt eine Demo organisiert, oder der internationale Gerichtshof angerufen, was die deutschen Medien natürlich ausführlich kommentieren müssen. Was im Sudan im Jemen in Syrien passiert interessiert nur die Wenigsten, da schlachten sich die Muslime gegenseitig ab, aber das scheint die Welt und im besonderen die muslimische Welt nicht wirklich zu tangieren.
    Wem diese, nennen wir es mal vorsichtig Schieflage nicht auffällt ist bereits Opfer dieser seltsamen „Berichterstattung“ geworden.
    So bin ich dankbar über den Sudan-Bericht, so schrecklich die Zustände dort auch sind, es ist absolut wichtig die Brennpunkte auch zu benennen, im Sudan spricht man von vielen Millionen hungernden Menschen, höchste Zeit, dass die Augen der Welt sich darauf richten. Und höchste Zeit, dass die Muslime und ihre Regime einmal klar Stellung beziehen !

    • Die Welt im extremen Unheil

      Leider hat mein lieber Stammtischbruder da absolut recht. Aber es müsste das Problem Israel, Hamas und Gazastreifen genauso wichtig sein wie die derzeitige existenzielle Krise im Sudan. Es scheint so zu sein, dass manche Landstriche und Problemanzeigen manchmal bei uns völlig aus den Berichten der öffentlichen Medien einfach herausfallen. Was so nicht stimmt an unserer Welt, betrifft sie als sogenannte „unheile Welt“ ziemlich in fast in ihrer Gänze. Die Defizite an Lebensmitteln, Lebensqualität und Lebensglück auf der seinen Seite – steht unseren relativ geordneten und zum Großteil wohlhabenden Staaten und Gegenden gegenüber.

      Da kann man im Gegenteil in unserer westlichen Welt deutlich davon reden, dass wir hier nur über Luxusprobleme klagen, wenn wir nicht gerade in bösen Kriegsgebieten darben. Aber gerade weil ich Christ bin habe doch große Hoffnung, (auch wenn ich diese wahrscheinlich auf Erden aus biologischen Gründen nicht als erfüllt erleben werde), daß die Schwerter zu Pflugscharen werden und die Kriege geächtet sind. Eine solche bessere Menschheit ist auch in der Lage, ihre dann vorhandenen Energie vollständig in das Brutto-Sozialglück aller Erdenbürger zu investieren. Immerhin handelt es sich um eine biblische Voraussage. Sie beinhaltet auch, dass das Himmelreich spürbar auch auf dem Planeten anbricht.

      Aber das Teilen würde dann auch dazu gehören, allerdings dass man auch bereit ist „Heilige Kühe“ zu schlachen – also unsere sehr festgefahrenen Verhaltensweisen gründlich zu ändern. Mit Neid wird heute noch Reklame und Politik gemacht und Neiderzeugung fließt auch in dickgedruckten Überschriften der Zeitungen: In absurder Weise sogar mit nachvollziehbarem Neid. Gäben Milliardäre und Multimillionäre nur 10 % ihres Besitzes dann freiwillig an die globalen Armen ab, dann wäre jegliches Problem von Armut sofort beseitigt. Aber bitte jetzt nicht argumentieren, Hilfe zur Selbsthilfe würde dadurch eher die Grundlage entzogen und niemand müsste sich seinen Wohlstand in der Hängematte selbst erarbeiten. Dass mag bei uns öfters zutreffen, gilt aber nicht für jene Letzten, die nach den Worten Jesu dann die Ersten sein werden. Es handelt sich um jene, die gar keine Möglichkeiten haben sich zu entwickeln. Deren Äcker aufgrund der Klimakrise so trocken sind wie Asche. Oder die in Bananenrepubliken wohnen, wo man nicht durch Arbeit reichen werden kann, sondern durch fleißige Korruption und Beziehungen. Von den vielen Kindern auf den Müllkippen, die so versuchen sich und die Familien zu ernähren, wird schon lange kaum noch geredet. Unberührbare haben keinerlei Lobby.

      Und diejenigen heute als Störer unseres Wohlstandes empfunden, die aus afrikanischen Ländern z.B. fliehen, oft jahrelang unterwegs sind und am Wegesrand an den vielen dort liegenden Leichen vorbeikommen, wovon oft nur noch Knochen übrig sind. Sie sind nicht ausgereist, um bei uns in die Sozialsysteme einzuwandern, oder unsere schwarze Null infrage zu stellen, sonden weil sie gerne leben möchten. Dabei sind nur diejenigen weltweit unterwegs, die entsprechend jung, kraftvoll, überlebensfähig sind und auch ihre Schlepper bezahlen können. Dafür wird ein Teil dieser Menschen im Grab des Mittelmeeres umkommen. Grotesk wäre: Wenn die privaten Seeretter demnächst von der Justiz in Italien in Haft kommen. Die ganz Armen sterben einfach unbeachten zuhause als unterernährte Kinder, arme Landbevölkerung oder als politisch verfolgte Minderheiten.

      Es ist also immer noch aktuell was Jesus sagte: „Was ihr einem dieser meiner Brüder getan habt dass habt ihr mir getan“! Da Jesus, (was er wohl als Menschensohn anfangs vielleicht selbst nicht wusste), für die ganze Welt bekommen ist, gilt dieser Satz für alle Menschen in der Welt. Da macht es also nicht glücklich, sich nur in die eigene Sozialgruppe, unsere heiligen Hallen und in Selbstgenügsamkeit zurück zu ziehen. Heute geht es beim Barmherzigen Samariter nicht um einen Menschen, der unter die Räuber gefallen ist, sondern um die ganze Menschheit unter vielen Räubern.

      Die berechtige Angst vor dem einmütigen politischen Rechtsruck in Europa muss man nicht als beispielswesise armer Konservativer oder abgestrafter Sozialdemokrat haben, aus dann eigennützigen Gründen: Sondern weil das Hauptthema der radikal Rechten in der Ablehnung und letztlich aus Hass gegen Migranten besteht. Oder dann vielleicht schnell so auch auf andere, die nur eine andere Hautfarbe oder Nationalität haben. Diejenigen die eine längst vergangene alte Welt zurück haben wollen, ernten höchstens eine verwüstete Welt und in der auch die Gutwilligen nicht genug Möglichkeiten und Mittel haben, den Klimawandel zu bekämpfen. Denn der befeuert alle Armut und Fluchtbewegungen.

  4. ….da muss man spenden!
    HUNGER ist schrecklich!
    Wer hätte nicht Angst vor Hunger?

    Danke Jesus, dass ich keinen Hunger leiden muss!
    Ich bitte dich um genügend Spenden, Jesus ,für alle alle Notleidenden Kinder und Menschen im Sudan!
    Vater, ich kann nichts tun -aber DU!
    Du kannst Alles verändern GOTT! Alles!
    Ich bitte dich um Regen dort…dass die Dürre aufhört, dass die Kriege ein Ende nehmen, dass Kinder genügend zu Essen haben und Lesen und Schreiben lernen können.
    Gott, der Du ALLMÄCHTIG bist, erbarme dich!
    Schenk Gnade!

    Hilf den Organisationen die Hilfe anbieten!
    Lieber Papa Gott, du liebst deine Menschen….bitte hilf im Sudan!
    Danke dir!
    Du Hörer des Gebets🙏
    Amen

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