Der Bund Freier evangelischer Gemeinden (FeG) startet 2026 ein großes Förderprojekt für Jugendarbeit. 15 Projektstellen werden durch eine Großspende mitfinanziert – für drei Jahre.
Der Bund Freier evangelischer Gemeinden in Deutschland (FeG) bringt im nächsten Jahr ein Großprojekt im Bereich Jugend an den Start. Gemeinden können sich zusammenschließen und gemeinsam einen Jugendreferenten oder eine Jugendreferentin anstellen. Die Hälfte der Kosten wird den Gemeinden erstattet, heißt es in einer Pressemitteilung. Möglich wird das Projekt durch einen Großspender: Zu jedem Euro, den die Gemeinden in Hauptamtliche investieren, will der Spender einen weiteren Euro dazugeben. Bis zu 15 Stellen könnten so bis zu drei Jahre lang finanziert werden, heißt es.
Zukunftsatelier war Auslöser
Entstanden ist die Idee beim „Zukunftsatelier“ des Gemeindebundes im Juli dieses Jahres. Bei dieser Veranstaltung kamen verschiedene Akteure aus Kultur, Politik und Gesellschaft zusammen, um über die Zukunft von Freikirchen nachzudenken. „Unmittelbar danach meldete sich ein Großspender mit dem Vorschlag, Jugendarbeit vor Ort zu fördern. Ich konnte es kaum fassen. Aus eigenen Mitteln hätten wir so ein Projekt niemals stemmen können“, sagt FeG-Präses Henrik Otto.
Für die Koordination des Projekts konnte die FeG Deutschland die Theologin Evi Rodemann gewinnen. Seit Jahren ist sie in der Förderung von jungen Leitenden aktiv. Sie arbeitete unter anderem in der internationalen Arbeit der Lausanner Bewegung und dem Missionsausschuss der Weltweiten Evangelischen Allianz. Rodemann ist Gründerin des Vereins „LeadNow e. V“, der junge Leitende in Europa fördert.
Ein Konzept, nach welchem Verfahren sich Gemeinden um die 15 Projektstellen bewerben können, wird laut der Freikirche voraussichtlich Anfang 2026 veröffentlicht.
