Das Rapduo „O’Bros“ hat auf der MEHR-Konferenz zusammen mit Tausenden Besuchern Gott gefeiert. Im Interview erzählt Alex, wie ihnen das größte Konzert ihrer Laufbahn gefallen hat und was die Brüder in diesem Jahr noch vorhaben. 
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Von Nathanael Ullmann

Wie war es für euch, auf der MEHR zu spielen?
Das ist eine Riesenehre, bei der MEHR eingeladen zu sein, weil wir sie extrem schätzen. Hier kommen Christen aller Denominationen und Konfessionen zusammen. Es herrscht eine Einheit und kein bisschen Spaltung. Außerdem war das der größte Auftritt, den wir jemals hatten. Das hat unfassbar viel Spaß gemacht und ist super gelaufen. Es ist, glaube ich, rübergekommen, dass das nicht nur ein Konzert war. Wir würden es gar nicht als Konzert bezeichnen. Das ist unsere Art, Gott anzubeten. Das ist unkonventionell. Aber Anbetung ist nicht an ein Genre gebunden.

Wie kam es eigentlich dazu, dass ihr auf der MEHR aufgetreten seid?
Wir waren mal zu Besuch im Gebetshaus Augsburg. Und da haben wir eins zu eins mit Johannes Hartl geschnackt. Und irgendwann kam er so: „Habt ihr Angst, vor großen Menschenmengen zu spielen?“ Ich sagte: „Nein.“ Er: „Wollt ihr auf die MEHR?“ Und ich: „Ja!“

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Habt ihr sonst etwas von der Konferenz mitbekommen? Oder stand euer Auftritt im Fokus?
Beides. Wir waren extrem fokussiert auf den Auftritt und haben ganz viel vorbereitet. Aber trotzdem sehen wir auch viele Stände und treffen viele Leute. Wir sind das erste Mal auf der MEHR. Und es ist so geistlich und gleichzeitig so entspannt.

Das neue Jahr hat gerade angefangen. Habt ihr Pläne?
Wir haben noch für kein Jahr so viele Visionen gehabt. Da wird einiges kommen, aber mehr kann ich nicht verraten.

Nicht mal ein bisschen?
Sagen wir es so: Das letzte Mal, dass wir Musik releast haben, das war 2017. Das ist schon eine ganze Weile her.