Schlagwort: Asylrecht
Taufe von Asylbewerbern: Missbrauch nicht auszuschließen
Der Fall eines afghanischen Flüchtlings, der vor Jahren zum Christentum übergetreten war und am Wochenende einen fünfjährigen Jungen ermordet hat, hat zu Diskussionen über die Taufe von Asylbewerbern geführt.
Weiter Kritik an „Glaubensprüfungen“ des BAMF
Die "Glaubensprüfungen" des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge (BAMF) stehen weiter in der Kritik. Dieter Tometten, Superintendent im Kirchenkreis Soest (Westfalen), bezeichnet die gängige Praxis gegenüber der Süddeutschen Zeitung als "in höchstem Maße fragwürdig". Auch ein Grünen-Politiker kritisiert die Vorgehensweise.
Käßmann kritisiert „Glaubenstests“ deutscher Behörden
Die evangelische Theologin Margot Käßmann hat sogenannte Glaubenstests für konvertierte Flüchtlinge durch deutsche Behörden scharf kritisiert. "Es ist unerträglich, wenn Behörden meinen, Christinnen und Christen, die in Deutschland getauft wurden, einem Glaubenstest unterziehen zu können", sagte sie am Samstag bei einem interkulturellen Weihnachtsfest in Hannover.
Präses Rekowski: Menschenwürde muss oberste Priorität in der Migrationspolitik haben
In der Debatte über eine härtere Abschiebepraxis mahnt der evangelische Migrationsexperte Manfred Rekowski, bei allen Maßnahmen die Menschenrechte zu achten. "Grundsätzlich gehört zu einem rechtsstaatlichen Verfahren auch, dass eine getroffene Entscheidung - also die Ablehnung eines Asylantrags - umgesetzt wird, wenn sie rechtlich und humanitär vertretbar ist", sagte er dem Evangelischen Pressedienst (epd) in Düsseldorf. Über das Wie müsse politisch diskutiert und entschieden werden.
Trotz „Härte der Rückführung“: EKD-Ratsvorsitzender zeigt Verständnis für Abschiebungen
Die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) zeigt Verständnis für eine konsequentere Abschiebung nicht anerkannter Asylbewerber. "Es ist richtig, das Recht zu beachten", sagte der EKD-Ratsvorsitzende Heinrich Bedford-Strohm dem Evangelischen Pressedienst (epd). Wenn ein rechtsstaatliches Verfahren fair beendet wurde, müsse es auch die Möglichkeit der Rückführung geben.
Koptische Christen in Gefahr: Ägyptische Flüchtlingsfamilie darf in Deutschland bleiben
Die ägyptische Flüchtlings-Familie Shenouda, die seit drei Jahren in Speyer lebt, wird nicht abgeschoben. Das Trierer Verwaltungsgericht habe das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge angewiesen, den Asylantrag der katholisch-koptischen Christen anzuerkennen, sagte der Bonner Anwalt für Ausländerrecht, Jens Dieckmann, am Donnerstag dem Evangelischen Pressedienst (epd) in Speyer.
Kirchlicher Experte: Bei Flüchtlingstaufe auch über Risiken informieren
Bei Taufen von Flüchtlingen ist nach Ansicht des kirchlichen Zuwanderungsexperten Helge Hohmann eine sehr gründliche Vorbereitung nötig.
Flüchtlingspolitik: Bedford-Strohm und Marx loben Merkels Kurs trotz Kritik an Asylrechtsverschärfungen
Die Spitzenvertreter von katholischer und evangelischer Kirche in Deutschland loben trotz Kritik an geplanten Verschärfungen des Asylrechts die Flüchtlingspolitik von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU).
„Beschämend“: Ralph Meister kritisiert Gewalt gegen Asylbewerber
Der hannoversche Landesbischof Ralf Meister hat Gewalt gegen Flüchtlinge scharf verurteilt. «Mit allen rechtsstaatlichen Mitteln muss dafür gesorgt werden, dass die schändlichen Übergriffe auf Flüchtlinge und auf Asylbewerberheime aufhören», sagte er im Gespräch mit dem Evangelischen Pressedienst (epd).
Diakoniechef über Flüchtlinge: „Menschlichkeit darf keine Grenzen haben“
Der niedersächsische Diakoniechef Christoph Künkel ist Ängsten entgegengetreten, Deutschland könne irgendwann mit der Aufnahme von Flüchtlingen überfordert sein. "Menschlichkeit hat keine Grenzen", sagte der Theologe.





