„Es ist wichtig zu betonen, dass der Heilige Geist nicht nur eine nette Vollendung einer trinitarischen Formel ist, sondern Gott in Person“, schreibt David Brunner in seinem Blog. Und das verändere alles!

Warum? Weiterlesen im > Blog von David Brunner

 

2 DIREKT-KOMMENTARE

  1. Ohne den Heiligen Geist kann ich gar keine Offenbarung erfahren, Jesus Christus nicht erleben und die Liebe des Abba Vaters nicht spüren!
    Ohne den Tröster und Beistand verläuft sich Glauben in ein religiöses Werk.
    Danke für den Impuls! Die Landeskirchen schauen leider oft auf uns Charismatiker herab.
    Sich dem Sprechen des Heiligen Geistes hinzugeben erlöst von jeglicher Selbstumdrehung 😘😇
    Fetter Segen ❣

    • Gott ist als Heiliger Geist „LIEBE“

      Ich glaube und erlebe den Heiligen Geist in meinem Leben. Allerdings trauen wir uns, und damit auch dem Geist Gottes in uns, nicht wirklich etwas zu – zumindesten im Allgemeinen. Der Heilige Geist wird nur insoweit in uns wirken, wie wir dies zulassen. Unsere Würde als Menschen haben wir durch den von Gott geschenkten Freien Willen. Meines Erachtens steht dieser freie Wille, mit der Möglichkeit (alles) tun und lassen zu können, grundsätzlich nicht dem Wirken des Geistes in uns im Wege.

      Nur wenn unser Freies Wollen und das sich hieraus ergebende Vollbringen nicht im Einklang stehen mit dem Willen Gottes, werfen wir dem Heiligen Geist Knüppel zwischen die Füße. Dabei besteht der Wille Gottes – zusammengefaßt – darin, Gott und unseren Nächsten sowie uns selbst zu lieben. In diesem Kernsatz lassen sich alle Reden Jesu und jegliche Lehre von Gott zusammenfassen. Es ist sehr einfach, aber alles was sehr einfach ist erscheint auch sehr komplex und kompliziert. Aber alles was existiert, besteht nur, weil im fast unendlichen Universum und damit auch auf unserem kleinen Planeten alles zu einer unendlichen Liebe hin gedacht ist. Gott ist diese Liebe, er ist überall, in allen Menschen, Tieren, in den Sternen und in der Unendlichkeit – und auch im Schatten über unserer rechten Hand .In Jesus Christus bekam diese Liebe Gestalt und ein Gesicht. Dazu musste sich Gott ganz tief zu uns hinab beugen, um uns ganz unten zu erreichen: In unserem Leiden, Versagen, aller Mutlosigkeit, in der Sünde und in unserer Rebellion gegen Gott. Nach Jesu Himmelfahrt haben wir als Gabe den Heiligen Geist. Er erzeugt ein namenloses Seufzen in uns, auf deutsch eine tiefe Sehnsucht nach Gott. Er gibt uns die Gabe der Liebe. Es ist eine Gabe, die nur Gabe ist, wenn wir sie weitergeben.

      Gott werden wir schauen in einem zukünftigen Neuen Himmel und einer Neuen Erde, in einfacher Sprache ausgedrückt: In einem ganz neuen Universum, in dem alles anders sein wird. Es gibt kein Fressen und Gefressenwerden mehr, kein Krieg, keine Lieblosigkeit, keine Tränen der Verzweiflung und keinen Tod. Jede denkende oder fühlene Kreatur wird erlöst sein und wieder ihren Platz bei und in Gott gefunden haben. Das ist die Hoffnung von uns Christen, auch als eine Hoffnung für alle Menschen. Der Heilige Geist nährt die Flamme dieser Hoffnung und alle Aktivitäten, diese Hoffnung zu leben. Mit Anderen.

      Warum wir hier leben müssen, werden wir erst im Ewigen Leben erfahren. Nämlich dann, wenn wir Gott schauen dürfen. Er wird uns richten nach unseren Taten und nach unserer gelebten Liebe. Aber weil Gott Liebe ist, geschieht dies mit Liebe.
      Das Gericht fand am Kreuz statt, für alle Menschen und damit für die ganze Welt. Unbegreifbar ist Gottes liebe. Sie lässt sich nicht erklären und in rein menschlichen Dimensionen denken.

HINTERLASSE EINEN KOMMENTAR

Please enter your comment!
Bitte gib deinen Namen ein