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Rund 11.000 Christen verschiedener Konfessionen kamen in der ersten Januarwoche zur MEHR-Konferenz des Gebetshauses Augsburg. Das vorgestellte „Mission Manifest“ zur geistlichen Erneuerung der katholischen Kirche fand ein großes Echo. „Es läuft“, könnte man sagen. Und doch: Im kommenden Jahr ist Pause. Warum? Gebetshaus-Leiter Johannes Hartl erklärt.

„Wenn alles gut läuft und wächst, liegt die Versuchung nahe, einfach alles genau so weiter zu machen und noch zu beschleunigen“, schreibt er auf seiner Facebook-Seite. “ … wir spüren, dass wir dieses Tempo nur auf Kosten der Tiefe weiterfahren können. Und wir haben den Eindruck, dass der Herr uns in diesem Jahr ruft, mehr in die Tiefe zu wachsen als in die Breite“, so Hartl weiter. Dafür kündigt er an, dass die MEHR vom 3. bis 6. Januar 2020 wieder stattfinden wird. Bis dahin bittet er um Gebet: „Bitte betet mit uns, dass wir als Gebetshaus und auch ich als Person im Innen echter sind als wir im Außen ‚erfolgreich‘ sind. Alles im Leben geht um wahres Wachstum in Liebe und im Ganz-Sein. Das jedenfalls spüren wir für 2018.“ Das Gebetshaus Augsburg ergänzt auf seiner Facebookseite: „Das bricht ein wenig mit der Tradition, dass es die MEHR jedes Jahr gibt, doch auch Traditionen können Selbstläufer werden.“

Die Reaktionen auf die Ankündigung fallen überwiegend positiv aus: „Das ist eine hervorragende Entscheidung – gratuliere zu diesem mutigen Schritt“, schreibt ein Nutzer. Eine Nutzerin lobt: „Na endlich mal einer, der in die Gegenrichtung geht! Das ist für mich immer etwas, was mich bei christlichen Kongressen stört. Es wird mit ‚Schon 10000 Anmeldungen‘ geworben.“

7 DIREKT-KOMMENTARE

    • Ganz genau. Da kann ich nur zustimmen. Und die Vermischung der evangelikalen mit der Lehre des Katholizismus ist m.E. nicht biblisch (Verehrung des Papstes, Anbetung Maria, u,v.a).

      • @Manfred Klein
        Es ist schon erstaunlich das es immer noch welche gibt die davon sprechen das Maria angebetet wird.

        Das geschieht nicht bei den Katholiken und du solltest dir mal überlegen wie weit du es als Christ vereinbaren kannst es zu behaupten, obwohl ers keinen Beweis dazu gibt und du sicher weiß das es nicht stimmt.

        PS: … und Menschen zu verehren ist nicht kritikwürdig. Das darf jeder so handhaben wie er es will.

        • Nun, wenn Maria nach katholischem Bekenntnis Mittlerin (aller Gnaden) zwischen Mensch und Gott ist, muss der Mensch also Maria darum bitten, dass sie sich vor Gott stark macht. Das ist nicht aus dem Wort Gottes und damit verdrängt Maria Jesus von seinem Platz!

        • So verehrten sie den Herrn und dienten auch ihren Göttern nach der Gewohnheit jedes Volkes, von dem sie hergebracht worden waren.(2 Könige 17.33)

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