„Was auch immer geschieht, seid dankbar“, heißt es schon in der Bibel, im 1. Thessalonicher 5,18. Wieso dafür also nicht mal den Pinsel zur Hand nehmen – oder die Gitarre?

  1. Im Oktober ist wieder Erntedankfest. Nutzen Sie die Gelegenheit, sich bei Gott durch Essensgaben oder Geldspenden zu bedanken. Er versorgt und erhält Sie – Halleluja!
  2. Teilen Sie mit anderen auch, was Gott Ihnen sonst noch geschenkt hat: Gaben, Zeit, Kreativität …
  3. Sammeln Sie ein Jahr lang alles, was sie zum Danken bewegt. Schreiben Sie dazu ein paar kurze Stichworte auf einen Zettel und legen diesen zum Beispiel in ein schönes Einmachglas. Nach einem Jahr können Sie Ihre Dankbarkeit gesammelt lesen – und dankbar für Ihre Dankbarkeit werden!
  4. Sind Sie musikalisch? Dann ran ans Notenpapier! Schreiben Sie Gott ein persönliches Danke-Lied. Wenn Sie möchten, dann nehmen Sie andere Menschen in Ihrem Umfeld mit in den Danke-Lobpreis.
  5. Nehmen Sie Ihre Bibel zur Hand und durchsuchen Sie diese nach dem Wort Danke. In den Psalmen werden Sie sicher fündiger als im Buch Hiob … Wo verbergen sich die dankbaren Menschen aus der Zeit der Bibel?
  6. Überlegen Sie sich jeden Morgen direkt nach dem Aufstehen fünf Dinge, für die Sie Gott dankbar sind. Denken Sie im Laufe des Tages immer wieder an diese fünf Dinge.
  7. Werden Sie mit Pinseln, Farbe und einer Leinwand kreativ. Danken Sie Gott mit Ihren Fähigkeiten und Ihren individuellen Ideen in Form eines Bildes.
  8. Ihre Dankbarkeit Gott gegenüber darf sich auf Ihre Dankbarkeit anderen Menschen gegenüber auswirken und sich in diese verwandeln. Ein dankbares Herz wirkt sich auf alle Lebensbereiche aus!
  9. „Danket dem Herrn; denn er ist freundlich, denn seine Güte währet ewiglich.“ Lesen Sie den Psalm 136 und staunen Sie, wie der Psalmbeter damals Gott mit Worten gedankt hat.
  10. Schreiben Sie für Gott ein Danke-Gedicht. Wenn Sie möchten, kann dieses Gedicht noch durch Farben verschönert werden. Im Bilderrahmen macht es sich gut an der Wand und erinnert Sie immer wieder da­ran, für wen es gedacht ist.
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2 DIREKT-KOMMENTARE

  1. DER WURM
    In der Fülle der Ernte ruht die Liebe versteckt.
    Wohl dem, der diese Wahrheit im Herzen entdeckt.
    Denn Augen, die vor Sattheit nicht mehr sehen
    und Ohren, die vor Taubheit nicht verstehen,
    führen in den „Acker der Herzenshärtigkeit“.
    Die Folge ist ein „Herz der Undankbarkeit“.
    Dennoch, kein Fall, wenn nicht Abfall, ist hoffnungslos.
    Niemand frage: Was macht man da nur bloß? –
    Ist auch der Herzensacker hart wie ein Stein,
    ein Winzling, unscheinbar, gekrümmt, nicht gerade fein,
    kann sich durch jeden Steinberg pflügen,
    ja, ihn bekriegen in lieblich listigen Zügen,
    ihn durch-schlängeln, lüften und durchbohren,
    nie aufgeben, nie sagen: Dieser Acker ist verloren! –
    Was rede ich noch lange drumherum:
    Jeder Acker braucht den richtigen Wurm!
    Wie sollte wohl sonst die Frucht entstehen? –
    Ohne den Wurm wird es niemals gehen.
    Gar rechte Frucht muss es aber sein.
    Nicht rosarot schillernd in falschem Schein.
    Darin ruht nicht die Liebe versteckt,
    wohl der „Wurm“, und der wird einmal entdeckt.
    Der „Vater der Barmherzigkeit“ hat einen „Wurm“ gesetzt,
    unauffällig arbeitend, doch wirksam bis jetzt,
    in den „Acker des Herzens“ hinein, dem Gewissen,
    um alle fleischlich sanften Ruhekissen,
    in ihrem Lebensnerv heilsam zu verletzen,
    ja, sie sogar der Glut der Sonne auszusetzen.
    Der eigenwillige Jona durfte das erleben:
    Ein kleiner Wurm tat sich im Wunderbaum regen,
    und schon war alles schattige Wohlgefühl vorbei.
    Doch, dieser Wurm ward gesandt zum Heil.
    Frucht der Barmherzigkeit wird der HERR durch ihn sehen.
    Dazu wurde Er selbst wie ein „Wurm“. Wer kann diese Liebe verstehen? –
    Siehe Jona 4, 5-11/Hiob 25, 6/Jesaja 41, 14 und Psalm 22, 7! (Elberfelder Bibel 1982)

    KaRo

  2. Kreativ Gott danke sagen

    Kreativ Gott danke sagen darf man immer. Ich persönlich finde es für mich nicht hilfreich, mir beispielsweise 10 Punkte vorzunehmen und quasi mit Methode und Schema vorgehen. Die Liebe zu Gott ist wie die Liebe zu einem Menschen und auch uns selbst gegenüber immer etwas, daß nicht reglementiert werden sollte: Die Liebe ist die Liebe. Meine Haltung ist daher, spontan danke zu sagen. Mönchische Sitten wie festgelegte Stille- und Gebetszeiten sind mE grundsätzlich eine persönliche Hilfe, die eigene Spiritualität wieder mehr in den Mittelpunkt zu rücken. Hiermit habe ich – wie sicherlich auch die meisten anderen Menschen – so meine Schwierigkeiten. Es fehlt entweder die Zeit, die Gelegenheit und auch – so ist eben die Realität – auch die Lust dazu. Jedenfalls immer mit Gott zu reden, obwohl er doch alles weiss, dürfte für jeden bei gutem Willen machbar sein. Jedenfalls glaube ich, daß die Sache mit Gott etwas ist, was mich unbedingt angeht. Wenn mir etwas auf der Seele liegt, oder auch ein schwererer Ärger, dann wäre es eigentlich sinnvoll das Gebet zu suchen. Aber mein innerer Abgrund versucht mich dann immer zu überreden, Gott die kalte Schulter zu zeigen. Das verstehe ich auch als im frommen Sprachgebrauch als eine Anfechtung. Es nicht unähnlich dem Verhalten eines Kindes, dem man seinen Nachtisch vorenthält. Aber dies macht uns auch zum unvollkommenen Menschen. Vor einem angeblich vollkommenen Menschen hätte ich eher angst.

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