In einem Blogbeitrag des ERF Plus stellt Martin Leupold in seinem Wort zum Tag eine etwas unkonventionelle Herrnhuter Losung vor: 1. Chronik 13,8 „David und ganz Israel tanzten mit aller Macht vor Gott her, mit Liedern, mit Harfen, mit Psaltern, mit Pauken, mit Zimbeln und mit Trompeten.“
Dieser Vers stößt manchen Leuten vor den Kopf. Sind Selbstbeherrschung und Zurückhaltung nicht christliche Tugenden? Selbst zu feierlichen Anlässen ist die Ansicht weit verbreitet, dass man sich in Kirchen unauffällig und ruhig zu verhalten habe. Warum also verurteilt die Bibel Davids ausschweifende Tanzaktion nicht, wie beispielsweise seine Frau Michal es tut? Sie schimpft mit ihm, dass er sich öffentlich so zum Affen gemacht hat.
Wichtig ist es jedoch, den Kontext dieses „Tanzens mit aller Macht“ zu betrachten: Es war der Zeitpunkt, an dem die Israeliten unter David den tragbare Schrein, der in den Mosebüchern nach Gottes präzisen Anweisungen zusammengebaut wurde – die Bundeslade – endlich nach Israel heim brachten.
Ist also das Aufgeben der Selbstkontrolle unter bestimmten Vorausetzungen in Ordnung? Oder ist Davids Tanz per se kein Problem? Ist es vielleicht viel mehr die „Selbstbeherrschung“ beim Lobpreis und in Gottesdiensten?
>>> Das erfahren Sie im vollständigen Blogbeitrag von ERF PLUS.
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