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Mann des Dialogs: EKD-Ratsvorsitzender Schneider erhält Buber-Rosenzweig-Medaille

Für seinen Einsatz im christlich-jüdischen Dialog erhält der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Nikolaus Schneider, an diesem Sonntag im Gewandhaus in Leipzig die Buber-Rosenzweig-Medaille. Mit der Ehrung wird die bundesweit gefeierte 60. «Woche der Brüderlichkeit» eröffnet.

 Mit der Auszeichnung Schneiders würdigt der Dachverband der christlich-jüdischen Gesellschaften das nachhaltige Wirken des rheinischen Präses für die Beziehungen von Christentum und Judentum. Die Laudatio hält der Vorsitzende der SPD-Bundestagsfraktion, Frank Walter Steinmeier. Die zentrale Eröffnungsfeier am Sonntag wird vom ZDF live übertragen.

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 Die undotierte Buber-Rosenzweig-Medaille wird seit 1968 an Personen oder Institutionen vergeben, die sich um die Verständigung zwischen Christen und Juden verdient gemacht haben. Sie erinnert an die jüdischen Philosophen Martin Buber und Franz Rosenzweig.

 Seit 1952 veranstalten die Gesellschaften für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit im März eines jeden Jahres die «Woche der Brüderlichkeit». Bundesweit werden unter dem Motto «In Verantwortung für den Anderen – 60 Jahre Woche der Brüderlichkeit» aus diesem Anlass Veranstaltungen angeboten, um auf die Ziele der Gesellschaften und das jeweilige Jahresthema hinzuweisen.

 Bereits am Samstag findet in dem Neuen Rathaus in Leipzig eine christlich-jüdische Gemeinschaftsfeier statt, an der neben dem EKD-Ratsvorsitzenden der Bischof von Aachen, Heinrich Mussinghoff und Landesrabbiner Henry G. Brandt mitwirken. Am Montag ist eine Begegnung zwischen Mitgliedern des Rates der EKD, der katholischen Deutschen Bischofskonferenz und der Rabbinerkonferenzen vorgesehen.

(Quelle: epd)

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