Zwischen Juli und Dezember 2017 unterstützt Jesus.de ein Projekt der „ora Kinderhilfe“ in Freetown, der Hauptstadt von Sierra Leone. Dort erhalten junge Menschen eine Bäcker-Ausbildung und damit eine (neue) Perspektive für ihr Leben. Fatmata ist zweifache Mutter. Ihr Mann ist an Ebola gestorben. „Bitte helft uns weiter“, sagt sie.

„Ich sorge dafür, dass meine beiden Kinder und ich genügend Brot zu essen haben“, erzählt Fatmata. „Ohne das Projekt der ora Kinderhilfe wäre das nicht möglich. Ich danke Gott, dass ora nach Sierra Leone und in unsere Gemeinschaft gekommen ist, um uns Frauen zu helfen. Ich wüsste nicht, wie ich meine Kinder sonst ernähren sollte.“

Sierra Leone in Westafrika gehört zu ärmsten Ländern der Welt. Im HDI-Index der menschlichen Entwicklung rangiert es auf Platz 179 (von 188). Armut, Krankheit und Perspektivlosigkeit bestimmen das Leben der meisten Menschen. In den Jahren 1991 bis 2002 versank das Land im Bürgerkrieg, 2014 und 2015 traf eine Ebola-Epidemie Sierra Leone. Vielerorts herrscht Hoffnungslosigkeit.

Fatmata erzählt weiter: „Ich habe zwei Kinder, Mein Sohn ist elf Jahre alt, meine Tochter zwei Jahre. Mein Mann ist an Ebola gestorben, seitdem bin ich alleinerziehend. Das ist schwer. Ich gehe auch in die Schule, immer abends. Mit den anderen Frauen zusammen habe ich dort viel gelernt, aber noch nicht genug. Es ist sehr wichtig, dass die Kurse weitergehen! Wir würden alle gerne mehr lernen und noch mehr Geschäfte machen. Aber die Menschen hier sind so arm, dass sie oft das Brot nicht bezahlen können, was wir backen. Sie erhalten Brote und Kuchen auf Kredit, aber sie zahlen nicht. Das ist ein Problem, denn wir müssen doch alle die Schulgebühren für unsere Kinder bezahlen. Bitte helft uns weiter!“

Auch die 21-jährige Wiyata arbeitet in der Zukunftsbäckerei in Freetown. Hier findet ihr ihren Erfahrungsbericht.

1 DIREKT-KOMMENTAR

  1. Bin gerade sehr irritiert und erkenne keine Verbindung von der Bitte um Spenden für die Zukunftsbäckerei zu dem Kommentar von Lutz Schnelle.

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