Was hat der Dreikönigstag uns – jenseits der katholischer Bräuche – als Christen heute noch zu geben?
Peter Aschoff ermutigt uns dazu, mal wieder in den Himmel zu gucken. Und von der Weisheit der Sterndeuter zu lernen, die auf vielfältige Weise Vorbild sein können für die Gottsuche heute. Weil sie den Messias suchen „um seiner selbst Willen, ohne ihn für sich vereinnahmen zu wollen.“ Und Geschenke bringen, ohne sie mit Erwartungen zu verbinden.

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1 DIREKT-KOMMENTAR

  1. Peter Aschoff ist es gut gelungen, in seinem Text den Zusammenhang von Himmel und Erde wieder herzustellen. Leider sehe ich auch oft nicht mehr nach oben. Als wir nach einer Probe unserer Kantorei nachhause gingen, erblickte ich eher zufällig eine wunderbare Mondfinsternis. Niemand sah hinauf. Sind wir zu erdverhaftet, zu rational ? In der Wüste Sinai am Berg der zehn Gebote war unsere gesamte Reisegruppe geradezu fasziniert vom Sternenhimmel wie damals Abraham. Gott hatte ihm zugesagt er werde Nachkommen haben so viele wie die Sterne am Himmel. Eine Wüsten-Sternennacht erzeugt zurecht ein Gänsehautgefühl. So erging es wohl auch den Apollo-Astronauten und ihren Zuhörern, als sie an Weihnachten mit Blick auf den wunderbaren blauen Planeten Erde die Schöpfungsgeschichte vorlasen. Einen beobachteten Erdaufgang erleben nur ganz wenige Menschen: Welch schönes Zuhause für uns !

    Der 1997 in den Kino`s gekommene Film „Contact“ mit Jodie Foster in der Hauptrolle war inhaltlich auch ein solches Faszinosus. Vorallem für mich selbst, der schon als Kind viele Bücher über das Weltall verschlang, nicht immer ganz verstand und sie nochmals las. Man sieht das herrliche Licht von Milliarden Sternen, mitten im Universum, mit einer fremden Technik durch ein erzeugtes Wurmloch gejagt wie auf einer Achterbahn und in einem solchen Film muss es um Ausserirdische gehen. Der Priester in der Handlung fasst ganz ehrfürchtig zusammen: „Wir sind Teil von etwas sehr Großem“!

    Der Schöpfer, der ein fast unendliches Universum geschaffen hat, liebt Wesen auf einem kleinen Staubkörnchen namens Erde, mitten im Meer der Gestirne. Oder noch besser: Er ist wie ein Vater oder eine Mutter, er weiß alle unsere Namen, Lebensgeschichten und die dunklen Seiten. Von der Unendlichkeit her kam er auf den wunderbaren Blauen Planeten, wurde am Ende sogar zu einer barbarischen Todesstrafe verurteilt und er zeigte uns dadurch unmissverständliche, dass der Sinn des Lebens Liebe ist. Dem ungeduldigen Don Camillo in dem gleichnamigen Film sagt der Jesus Christus vom Kreuz, als sich sein Priester über die Ungerechtigkeit ärgert: „Du musst Geduld haben, Don Camillo, die Welt ist noch nicht fertig. Wir rechnen hier oben nach Milliarden Jahren“!

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