„Erschütternde Nachrichten“: Kirchliche Arbeit in Weißrussland wird massiv eingeschränkt

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Soldaten vor einer Kirche in in Minsk, Belarus
Soldaten vor einer Kirche in Minsk, Belarus (Foto: Viktor Tolochko / picture alliance / dpa)
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Der Kirchenpräsident der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN), Volker Jung, hat sich besorgt über die Lage in Belarus geäußert. Die hessen-nassauische Kirche unterstützt seit über 30 Jahren Versöhnungs-Initiativen und Hilfsorganisationen in dem osteuropäischen Land. Von belarussischen Partnerorganisationen habe er in den vergangenen Tagen „erschütternde Nachrichten“ erhalten, heißt es in einer Pressemitteilung der EKHN.

So würden kirchliche Vermittlungsversuche in der Krise als politische Einmischung diffamiert. Kirchliche Aktivitäten würden von Einschränkungen bedroht. Dazu sei dem Erzbischof der katholischen Kirche, Tadeusz Kondrusiewicz, ungeachtet seiner belarussischen Staatsbürgerschaft die Rückkehr in sein Land verweigert worden.

Die EKHN unterstützt seit drei Jahrzehnten Aussöhnungsprojekte in Belarus. Dieses Engagement sei getragen von dem Motiv, angesichts der deutschen Verbrechen im Zweiten Weltkrieg zur Versöhnung und Verständigung zwischen Belarus und Deutschland beizutragen, heißt es.

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