John Bevere: „Killing Kryptonite“

1

Wer möchte nicht gerne Superman sein, der außergewöhnliche Kraft besitzt und jeden Feind besiegt? Doch auch er ist unter dem Einfluss von Kryptonit, einem Material von Supermans Heimatplaneten, nicht stärker als ein normaler Mensch. Natürlich ist das nur eine fiktive Person, doch Jesus-Nachfolger haben mit ihr einiges gemeinsam. Zum Beispiel sind auch sie übernatürlich von Gott befähigt. Die Berichte über die ersten Christen im Neuen Testament sind voll von Wundern und Heilungen. Sogar Jesus sagte, wer an ihn glaube, werde noch größere Werke tun als er (Johannes 14,12). Aber warum erleben wir das dann nicht auch in unserem eigenen Leben? John Beveres Antwort darauf ist einfach, aber auch erschreckend: Wir stehen unter dem Einfluss von Kryptonit – seien es Ungehorsam gegenüber Gott oder Wünsche und Sehnsüchte, die wir über ihn stellen.

Sehr anschaulich zeigt Bevere auf, was Gott eigentlich für uns bereithält, was Kryptonit ist, welche fatalen Folgen es für den Einzelnen und die Gemeinschaft hat und wie wir es überwinden. Er gibt Anregung, das eigene Leben und die eigene Beziehung zu Gott zu überprüfen. Was er schreibt, ist gut verständlich, eindrücklich, aber auch herausfordernd und manchmal schmerzhaft. Doch da Bevere viel über eigene Erfahrungen mit dem Thema berichtet, wirkt es auch sehr persönlich wie der Rat eines guten Freundes.

Das Buch besteht aus 28 Kapiteln in vier Buchteilen. Diese sind bewusst so kurz gehalten, dass sie innerhalb von etwa zehn bis fünfzehn Minuten gelesen werden können. Jedes Kapitel schließt mit dem Abschnitt „Aktiv werden“ ab, der anregt, über das Gelesene nochmals nachzudenken und auf das eigene Leben anzuwenden. Dabei spielt das Reden mit Gott und das Hören auf ihn meistens eine wichtige Rolle. Es bietet sich an, das Buch im Rahmen einer täglichen Andacht zu lesen, oder, wenn man es auf ungefähr ein halbes Jahr ausdehnen möchte, auch ein Kapitel pro Woche. Wer „Killing Kryptonite“ zusammen mit anderen lesen möchte, findet am Ende des Buches Fragen, die dazu anregen, über das Gelesene gemeinsam nachzudenken und zu diskutieren.

Werbung

Von J. Henle

Leseprobe (PDF)

Verlag: Asaph Verlag GmbH
ISBN: 978-3-9545903-3-9
Seitenzahl: 312
ÜBERBLICK DER REZENSIONEN
5

1 DIREKT-KOMMENTAR

  1. Man sollte Joh.14,12 aber bitte richtig zitieren. Vom Urtext ist mit. „Größeren Werken “ nicht die Qualität oder Quantität gemeint, sondern bezieht sich auf eindeutig auf die Entfernung, Weite, Wirkungskreis. Jesus selbst sagt ja, dass ER zu Israel gesandt wurde, seine Jünger jedoch in die ganze Welt. Das größte Werk von Jesus ist bekanntlich Sein Sterben an unserer Stelle. Gibt es da noch ‚grössere Werke‘.

Comments are closed.