Paul Meier, Frank Minirth, Robert Hemfelt: „Mut zur Liebe“ (Hörbuch)

Was bedeuten "Kodependenz", beziehungsweise "Koabhängigkeit"? Ich konnte mir nicht vorstellen, dass ein Hörbuch zu einer derart komplexen Thematik so packend sein kann. Tatsächlich habe ich es an einem Nachmittag durchgehört. In verständlicher Art und Weise wird uns das spezifische Sucht-Phänomen nahe gebracht. Die Autoren laden dazu ein, gesunde Beziehungen aufzubauen und neu zu gestalten.

„Ja, ich könnte tanzen“: Die vermutlich größte Lüge im deutschen Lobpreis

Lobpreis und Fangesang – Martin Scott hat sich beobachtet, im Gottesdienst und im Fußballstadion. Wo zeigt er mehr Begeisterung? Wo kochen die Emotionen über? Nachdem Martin seine Mannschaft angefeuert hat, ist er heiser, seine Gottesdienstbeteiligung beschreibt er als "brave Biedermeierveranstaltung". Er versucht für Gott einen Kompromiss zu finden.

Stephan Abarbanell: „Morgenland“

Morgenland gibt einen beeindruckenden Einblick in die Nachkriegszeit. Dabei beschäftigt er sich eingehend mit der Hoffnung der verschiedenen Menschen der damaligen Zeit. Ein sehr spannendes und fesselndes Buch, das ich nur empfehlen kann.

Joel Salatin: „Schweineglück & Lebenslust“

Der Öko-Farmer Joel Salatin setzt sich humorvoll mit einem ernsten Thema auseinander: der Ausbeutung der Schöpfung. Dabei mutet er seinen Lesern Begriffe wie "Schweinigkeit" oder "Huhnigkeit" zu. Er fragt: "Wie benutzen wir unser Gehirn und unsere Hände, um als Verwalter, Pfleger und Beschützer an Gottes Schöpfung teilzunehmen?" Ein sehr herausforderndes und gerade deshalb empfehlenswertes Buch.

Hanspeter Nüsch: „Ruth und Billy Graham“

Dieses Buch zeichnet ein sehr überzeugendes Bild zweier Menschen, die von Gott zusammengeführt wurden, ihm ein Leben lang dienten und es schafften, ihn im Mittelpunkt stehen zu lassen. Ich wünschte, ich hätte die beiden näher gekannt.

Raphael Honigstein: „Ich mag, wenn’s kracht. Jürgen Klopp. Die Biographie“

Ein gelungenes Porträt über einen absolut sympatischen Jürgen Klopp, der ehrlich und glaubwürdig einen beeindruckenden Weg von Mainz über Dortmund und Liverpool hingelegt hat. Heute erfährt er von seinen ehemaligen Spielern und Vereinsmanagern große Wertschätzung.

Elisabeth Stiefel: „Sie waren Sand im Getriebe“

Ein kurzes und berührendes Buch über Frauen, die durch ihren Glauben während des Nazi-Regimes etwas bewegt haben. Sie konnten manchmal nur einen kleinen Beitrag leisten, aber sie waren der Sand im Getriebe eines Unrecht-Staates.

William Paul Young: „Lügen, die wir uns über Gott erzählen“

Jeder, der eine tiefere Beziehung zu Gott wünscht, sollte sich dieses Buch mal anschauen, denn es regt zum Um- und Weiterdenken an. Es ist außerdem sehr interessant und lebendig geschrieben, jedoch müsste es an manchen stellen etwas ausführlicher werden.

Jürgen Werth: „… und immer ist noch Luft nach oben!“

Ich bin dankbar für die Lektüre, denn ich darf dadurch vieles von einem Mann mit viel mehr Lebenserfahrung lernen. Er ist bereit, auch über seine Fehler zu schreiben, damit ich nicht dazu verdammt bin, alle selber noch einmal zu machen.

Attila Jo Ebersbach: „Der Fremde im Zug“

Biblische Gleichnisse ins "Heute" übertragen: Dem Autor ist eine lesenswerte und kurzweilige Sammlung moderner Gleichnisse gelungen. Er bleibt dabei nicht an der Oberfläche und spricht zu Recht auch die ernsten Aspekte im Evangelium an.