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Studie: Gestiegene Gewaltbereitschaft bei Muslimen nicht belegt
Für eine gestiegene Gewaltbereitschaft junger Muslime gibt es keinen wissenschaftlichen Beleg. Das ergibt sich aus Studien im Auftrag des Bundesfamilienministeriums, die am Freitag in Berlin vorgestellt wurden. Das Klischee des jungen, bildungsfernen und gewaltbereiten Muslims treffe nur auf eine sehr geringe Zahl zu, sagte Bundesfamilienministerin Kristina Schröder (CDU). Dennoch dürften bei der Debatte über gewaltbereite Migranten die kulturellen Ursachen nicht ausgeblendet werden. Pauschale Urteile wie «Der Islam lehnt Gewalt ab» seien ebenso falsch wie Aussagen «Der Islam predigt Gewalt», betonte die Ministerin. Es gebe allerdings einen Dreiklang: den Islam, durch den gewaltlegitimierende Männlichkeitsnormen weitergegeben würden, die zu einer erhöhten Gewaltbereitschaft führten. Der Dortmunder Erziehungswissenschaftler Ahmet Toprak, der für das Ministerium eine Studie über Gewaltphänomene bei jungen Muslimen und Prävention erstellte, teilte diese Ansicht nur bedingt. Muslimische Jugendliche würden in der Regel nur dann anfällig für solche religiös bedingten Männlichkeitsbilder, wenn ihre soziale und wirtschaftliche Lage prekär sei. Eine gestiegene Gewaltbereitschaft bei muslimischen Jugendlichen sei empirisch nicht belegt. Schröder hatte im «Wiesbadener Kurier» (Freitagsausgabe) eine deutlich erhöhte Gewaltbereitschaft unter jungen, männlichen Muslimen beklagt. Es gebe eine gewaltverherrlichende Machokultur bei einigen jungen Muslimen, die auch kulturelle Wurzeln habe. Die Gewaltbereitschaft sei deutlich höher als bei nichtmuslimischen Jugendlichen. Die Autorin der zweiten Studie für das Familienministerium, die Sozialwissenschaftlerin Sonja Haug, verwies auf eine Schülerbefragung von 2009. Darin äußerten sich Muslime häufiger gewaltbereit als nichtmuslimische Jugendliche. Auf einer Skala zur Gewaltaffinität kamen die befragten Muslime auf 24 Punkte, die nichtmuslimischen Migranten auf 16 und die nichtmuslimischen Einheimischen auf 15 Punkte. Haug, die bestehende Studien auswertete, kommt zugleich zu dem Ergebnis, dass die Gewaltprävalenz bei schlecht integrierten russischen Jugendlichen höher ist als bei jungen Türken. Russische Einwanderer sind in der Mehrzahl keine Muslime. Zur Stärkung der Prävention schlug Schröder neben den bekannten Maßnahmen wie etwa Elternarbeit auch vor, Imame in Deutschland auszubilden. Die Vorbeter in den Moscheen hätten große Bedeutung für die Wertevermittlung. Imame, die aus der Türkei nach Deutschland kämen, «können gar nicht integrationsfördernd wirken», sagte die Ministerin. Die Entwicklung eines «deutschen Islams» sei daher ebenso wichtig wie islamischer Religionsunterricht an den Schulen mit in Deutschland ausgebildeten Lehrern.
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