Bei den Geschichten in diesem Buch geht es um viel mehr als persönliche Erlebnisse der Einzelnen. Die geschilderten Lebenssituationen werfen die Frage auf: Will ich, kann ich DENNOCH Gott vertrauen? Mich auf ihn einlassen? Bei ihm bleiben? Sieht Gott mich in meiner Not?
Da ist die Ehefrau, deren Mann an Krebs erkrankt. Was hält sie in dieser Zeit des Bangens und Hoffens? Wie findet sie zum „Dennoch“, als Gott ihren Mann keine Heilung erfährt, sondern stirbt und sie alleine mit den Kindern zurückbleibt?
Eine andre Autorin erlebt wiederum, wie sie als begeisterte Sportlerin erkrankt und den geliebten Sport, der ihr Leben ausmacht, nicht mehr ausüben kann. Ist ihr Leben noch lebenswert? Wo ist Gott ist all dem Schmerz? Dennoch bleibt sie nicht nur bei Gott, sondern erlebt konkret Gottes Hilfe und Führung.
Das Buch enthält haufenweise lebensverändernde Begebenheiten, in denen Gott manches Mal weit weg schien. Jeder der einzelnen Texte erzählt manchmal schöne, manchmal sehr traurige Erlebnisse. Von Lebensanfängen, Aufbrüchen und Umbrüchen, Umwegen des Lebens.
Oft ist es ein Ringen, manchmal eine Rebellion gegen Gott, der scheinbar nicht eingreift. Manchmal ein Zweifeln. Die „Warum“-Frage bleibt häufig unbeantwortet. Doch jeder einzelne der 52 Lebensberichte ermutigt zum Durchhalten und Dranbleiben. Sie erzählen vom „DENNOCH bleibe ich bei dir, Gott“! Trotz allem! Sehr authentisch, sehr ermutigend. Man findet sich in dem Ringen der Einzelnen wieder.
Von Christa Keip
