Wie die Kirche DDR-Häftlingen half
Die Bundesrepublik kaufte zwischen 1963 und 1990 mehr als 33.000 politische Häftlinge aus der DDR frei – unter maßgeblicher organisatorischer Beteiligung der evangelischen Kirche. Doch die humanitäre Hilfe hatte einen moralisch ambivalenten Preis.
Skepsis bei kirchlichen Sonderrechten
Viele Deutsche wünschen sich weniger kirchliche Sonderrechte und erwarten von den Kirchen vor allem soziales Engagement. Ein Politiker fordert gar eine Kulturabgabe statt der Kirchensteuer.
Zoff bei Gedenken: Ärger um AfD-Kranz
Bei einer Gedenkveranstaltung für NS-Widerstandskämpfer entfernte der Großneffe von Dietrich Bonhoeffer einen niedergelegten Kranz der AfD. Daraufhin eskalierte die Situation: Es kam zu einem Handgemenge.
Spektakulärer Fund: zwei neue Augustinus-Predigten entdeckt
In Handschriften aus einem polnischen Kloster haben Wissenschaftler zwei bislang unbekannte Predigten des Kirchenvaters Augustinus entdeckt – mit überraschenden Einblicken in eine rätselhafte Bibelgeschichte.
Wie die Kirche ehemalige DDR-Pfarrer im Stich ließ
Hunderte systemkritische Pfarrer verließen die DDR ohne Genehmigung. Doch im Westen fanden die Geistlichen oft ebenfalls keine Anstellung.
„Kirchengeschichte geschrieben“: Rebellische Nonnen zurück im Kloster
Die österreichische Journalistin Edith Meinhart hat drei Nonnen bei ihrem Protest gegen ihre Einweisung ins Altenheim begleitet. Sie findet: Die katholische Kirche kann davon viel über den Umgang mit Ordensschwestern lernen.
Zwischen Schutz und Schuld: Studie beleuchtet Bethels Rolle in der NS-Zeit
Eine neue Studie zeichnet ein differenziertes Bild von Bethels Verhalten im Nationalsozialismus. Zwar wurden viele Deportationen und Tötungen verhindert, aber es kam zu Zwangssterilisationen.
„Sieben Sünden“ – Ausstellung in Dresden
Hochmut, Neid und Zorn gehören zu den überlieferten sieben christlichen Todsünden. Eine Präsentation in Dresden fragt nach der Relevanz der moralischen Vorgaben in der Gegenwart.
Wie die römische Eroberung Jerusalems das Christentum prägte
Die Zerstörung Jerusalems und des Tempels im Jahr 70 nach Christus prägte die Entstehung des Christentums – und wurde im Mittelalter religiös neu gedeutet.
Gründonnerstag: Papst Leo XIV. wäscht Priestern die Füße
Papst Franziskus hatte an Gründonnerstag Migranten und Strafgefangenen die Füße gewaschen. Sein Nachfolger kehrt zu einer früheren Auslegung des Brauchs zurück.










