Im nigerianischen Bundesstaat Kaduna haben Bewaffnete zwei Kirchen gestürmt und mehr als 150 Christen entführt. Die Region gilt als Rückzugsort für kriminelle Banden.
Im Norden Nigerias haben bewaffnete Männer am Sonntag zwei Kirchen überfallen und mehr als 150 Christen entführt. Nach Angaben der Christlichen Vereinigung für Nordnigeria blockierten die Angreifer während der Gottesdienste die Eingänge und verschleppten insgesamt 172 Gläubige. Neun von ihnen konnten fliehen. In einem UNO-Bericht, war von mehr als hundert entführten Gläubigen die Rede, berichtet der SPIEGEL.
Der Vorfall ereignete sich in der dünn besiedelten Gegend Kajuru im Bundesstaat Kaduna. Laut UNO ist die Region ein bevorzugtes Ziel für Entführer, da sie dort ungestört agieren und Sicherheitskräfte meiden können. Seit Jahren terrorisieren kriminelle Banden den Nordwesten und die Mitte Nigerias, um Lösegeld zu erpressen. Tausende Menschen wurden bereits getötet.
Nigeria ist tief gespalten zwischen einem mehrheitlich muslimischen Norden und einem überwiegend christlichen Süden. Immer wieder kommt es zu Angriffen auf Dörfer und Kirchen. Die Behörden weisen Vorwürfe zurück, Christen würden gezielt verfolgt. Die US-Armee hatte im Dezember die IS-Miliz in Nigeria angegriffen.

Es ist traurig, dass wir Menschen uns gegenseitig verbal oder körperlich zerfleischen müssen, um recht zu behalten. Das ist Kleingeist in Reinform. Mir tun die Menschen bzw. ihre Hinterbliebenen leid.
Lieber Herr AlbertC, es tut mir leid, wenn ich mich missverständlich ausgedrückt habe. Ich habe mich auf die im Artikel bezogene Situation bezogen und wollte dann einen Bogen nach Deutschland spannen. Auch ich habe Freunde die keine Christen sind, von denen ich nichts zu befürchten habe, aber trotzdem weht mir als Christ ein heftiger Wind entgegen. z.B. beim Thema Lebensschutz, oder dem bibelverständnis. Man wird auf die Stufe mit Extremisten gestellt, nur weil man an Gottes Wort, der Bibel festhält.
Lieber Herr Hehner, bei Ihnen gibt es nur schwarz und weiß. Bei allem Bösen auf der Welt sind Putin und Trump die Schuldigen, und bei allem Guten sind Sie und Ihre Gutmenschen die Vollbringer. Haben Sie keine andere Denkrichtung? Gutes vollbringen kann, wer Jesus im Herzen trägt. Wer von Jesus nichts wissen will, wird die drangsalieren die Jesus im Herzen haben. Es ist reine Christenverfolgung und die Anfänge hiervon haben wir auch in Deutschland.
Liebe Grüße und einen gesegneten Tag.
Sehr geehrter Herr Geppert, sie schreiben von schwarz-weiß und machen es selbst! „Wer von Jesus nichts wissen will, wird die drangsalieren die Jesus im Herzen haben.“ Ernsthaft? Ich bin fassungslos angesichts einer solch pauschalen Unterstellung.
In was für einer Welt leben Sie? Kennen Sie wirklich nur „böse“ Nichtchristen, die es auf Sie und anfdere Christen abgesehen haben? Weil sie es sein „müssen“? Ich habe hauptsächlich Christen als Freunde, aber ich würde Ihnen gerne meinen Apotheker vorstellen (Bahai), meinen Kollegen (Muslim), meinen Arzt (Agnostiker), alte Schulfreunde (Atheisten) usw. etc. Überraschung: Die tun Ihnen nichts! Gehen Sie einfach mal mit offenem Herzen auf Menschen zu, die keine Christen sind. Sie werden Überraschungen erleben.
Jesus ist auch Programm für Versöhnung
Lieber Reinhold Geppert, wer Jesus im Herzen hat, kann weder Trump noch Putin gut finden, sondern die 10 Gebote, die Bergpredigt und er wird auch im Leben Jesus erkennen, dass er die Dinge und Zustände beim Namen nennt, oder über Jerusalem herzergreifend weint. Gott wurde auch durchaus deshalb Mensch, damit wir ebenso menschlicher werden. Allerdings halte ich es für absurd, wir hätten in Deutschland die Anfänge einer Christenverfolgung. Obwohl ich eher Wähler auch linker Parteien bin, würde ich hier der CDU und CSU eine solche Haltung niemand unterstellen. Die Unchristlichkeit in Reinform verbreiten meist Rechtsradikale und auch inzwischen gerichtsfest die AfD. Als Christ bin ich ein Realist. Ich glaube nicht, dass wir die Welt morgen heilen können, aber doch noch die Schwerter zu Pflugscharen werden, die Kriege geächtet und die Menschen auf Gott hören und auch das Recht ehren werden. Ich bin überzeugt, dass Christen Salz in die Suppe der Gesellschaft sein könnten/müssten, die Denk- und Handlungsweise Jesu als Vorbild betrachten und dies bescheiden nachahmen. Der Glaube ist leider ohne Werke tot und dies alles hätte mit der Werkgerechtigkeit nichts zu tun. Das Versagen der Christinnen und Christen im Laufe der letzten 2000 Jahren ist umso bedauerlicher, weil das große Vertrauen zu Gott, hier vor allem in der Urgemeinde, (dass sogar Römische Soldaten ihre Schwerter wegwarfen) sich bald viele Gläubige den Mächtigen brav unterordneten (es auch mussten) und eine in diesem Sinne weltliche Kirche entstand, die Kreuzzüge veranstaltete, Hexenprozesse und bereits Judenverfolgungen. Luther hatte gute richtige Ideen, aber auch seine dunkle Seite. Heute erlaubt uns aber Bildung, Wissen auch über unseren Glauben, sowie zudem die Auslegung der Bibel am Neuen Testament, dass die kulturellen Grundvoraussetzungen besser sind, heute dem Evangelium zu folgen. Dazu dass die Bergpredigt nicht unpolitisch ist, weil sie Friedlichkeit, Versöhnung und Selbstkritik fördert, wenn wir zuerst immer den Balken nur aus dem eigenen Auge ziehen. Vor allem sind wir verantwortlich für die Schöpfung auf diesem schönen Planeten und für den Kampf daher gegen den Klimawandel. Die Gesellschaft wird dann gefühlt zu einem Haifischbecken, wenn die Liebe zum Mitmenschen fehlt, die im Ideal die Erde zum Paradies machen würde. Wir unterstellen Gott die Apokalypse, obwohl unsere Staaten sie durch viele Kriege überall auch betreiben und diese Hölle haben wir geschaffen. Mein Gott, an den ich glaube, lenkt das ganze unendliche Universum nur mit der Macht der Liebe.
AbertC hat hier Realitäten geäußert, wo ich dieser Sichtweise sympathisch finde. Ich glaube fest, dass Gott jeden einzelnen Menschen sehr liebt.
Im nigerianischen Bundesstaat Kaduna haben Bewaffnete zwei Kirchen gestürmt und mehr als 150 Christen entführt. Die Region gilt hier sehr als ein Rückzugsort für kriminelle Banden. Ich denke, man kann davon ausgehen, dass das bösartige Geschäftsmodell der sehr großen Entführungen inzwischen – lange übernommen von Terroristen – vor allem in superarmen Gegenden ein krimineller Geschäftsmodell ist. Mit dieser Kopierung von „STRAFTATEN GEGEN MENSCHENLEBEN“ hat es begonnen beim Terror mit Auto`s als Waffe und ist in Afrika offensichtlich auf den fruchtbaren Boden unschöner sozialer Verhältnisse, Korruption, Kriminalität und Terrorismus gefallen. Es ist durchaus nachvollziehbar und letztlich durchaus auch gerechtfertigt, gekidnappte Menschen gegebenenfalls freizukaufen, wenngleich sich die Methode hierdurch geradezu als erfolgreich erweist.
Ich sehe grundsätzlich keinen inhaltlichen Unterschied zwischen kriminellen und terroristischen Straftaten und solchen, die Tyrannen sowie auch Kriegsverbrecher gegen Internationales Recht und gegen Völkerrecht begehen. Letztlich auch globale kriminelle Nötigungen eines Herrn Donald Trump, der gleich Kanada, Grönland und Kuba sich einzuverleiben gedenkt (damit den USA und seinen Geschäften) und darüber hinaus vielleicht hier sogar völkerrechtswidrig (weiter) andere Staatsoberhäupter zu töten oder entführen. Gleiches gilt für Putin. Rechtlich zutreffendenfalls, falls dies innerstaatlich nicht justitiabel, gehört die Internationales Justiz letztlich eingeschaltet. Böses und destruktives ist böse und das Gute stets gut. Am besten man tut es. In ferner Zukunft, wenn die Schwerter eher Pflugscharen sind und Kriege geächtet, benötigte es für den demokratischen und sozialen Prozess einer viel besser funktionierenden UN, sowie einer weltweiten Polizeitruppe, die in wenig strukturierten Gegenden eingreift. kann
[Bitte beim Thema bleiben, und nicht über den geistigen Zustand anderer Kommentatoren philosophieren. Siehe Netiquette-Regeln, Punkt 2. MfG, das JDE-Team]
Aber die US- Administration mit den Terrorbanden Nigerias zu vergleichen ist ziemlich geschmacklos.
Solche Fehldeutungen haben wir auch im Hamas/Israel Konflikt erlebt […]
Ich bin kein Trump-Fan, ich denke wir haben es hier mit einem politischen Narzisten zu tun, der Maga propagiert aber eigentlich „make Donald great again“ sagen will !
Auch diese Ära und die Putins wird zu Ende gehen und die Welt hoffentlich wieder in ruhigere Fahrwasser kommen.