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„Orgelduell“ in Berlin zum Eröffnungsspiel der Fußball-EM

Beim Public Viewing in der Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche in Berlin wird nicht nur auf dem Rasen gekämpft. Ein „Orgelduell“ untermalt das Spielgeschehen.

Die Musiker Sebastian Heindl und Jack Day vertreten jeweils eine Mannschaft und begleiten den aus München übertragenen Spielverlauf live auf der großen Orgel, wie die Stiftung Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche mitteilte. Der Eintritt ist frei, Tickets können online reserviert werden. Mit ihren fast 6.000 Pfeifen in 63 Registern zählt die Orgel der Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis-Kirche zu den größten Orgeln der Stadt. Ein Interview mit Organist Sebastian Heindl gibt es hier. Ein Organist sitzt an der Orgel, einer am Klavier.

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Während der Fußball-Europameisterschaft veranstaltet die Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche bis zum 14. Juli ein eigenes Programm unter der Überschrift „Willkommen im Blau“. Mitten im EM-Trubel wolle die Kirche auch ein Ort sein, an dem die Fans zur Ruhe kommen, eine Kerze entzünden oder ein Gebet sprechen können, hieß es. Der achteckige, vom Architekten Egon Eiermann entworfene Kirchenraum ist unter anderem für seine tiefblauen Glaswände bekannt.

Link: Homepage der Gedächtniskirche

Quelleepd

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3 Kommentare

  1. Ulrich Wößner schreibt: Darauf haben die Fußballfans natürlich schon lange gewartet, sicher strömen sie in Massen herbei, und die Orgelspieler haben endlich auch mal ein Publikum, vor dem sie mit ihrer Kunst glänzen können.

    Sicherlich werden die Fußballfans in Massen herbeiströmen (das dürfte man so sehen). Nicht stimmt und war sicherlich kritisch bzw. ironisch gemeint, dass die Orgelspieler jetzt auch mal vor (mehr) Publikum glänzen können. Ob deshalb wirklich mehr als sonst zum Orgelkonzert kommen, ist duchaus die Frage, da diese Art von Musik leider auch keinen Massenbegeisterung verzeichnet.

    Nicht nur weil ich selbst Fußballfan bin, gönne ich den Veranstaltern beim Fußball rege Teilnahme. Mich macht dies auch als Christ nicht eifersüchtig beim vergleichsweise geringen Andrang beim Orgelfest: Weil wir Christinnen und Christen in unserer Gesellschaft immer schon zu einer Minderheit gehörten, auch wenn früher die Nur-Kirchensteuerzahler:innen früher meist Kirchenmitglieder blieben, von der Wiege bis zur Bahre. Heute treten sie (was durchaus ehrlicher ist, leider) aus. Nicht Millionen Fliegen können sich irren, oder auch nicht wir alle die wir am Massengenuss Fußball teilnehmen, weil auch Gläubige keinen Sesselhocker und Kindern von Traurigkeit sind. Eher im Gegenteil – wir freuen uns, soweit der Fußball zum Geschmack gehört – am Wettbewerb. Man darf das Leben schön finden. Auch als Christ. Aber es soll Leute geben die sich für ihr Lachens schämen und dafür in den Keller gehen.

  2. Gute Idee

    Beim Public Viewing in der Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche in Berlin wird nicht nur auf dem Rasen gekämpft. Ein „Orgelduell“ untermalt das Spielgeschehen. Eine gute Idee, wenn man so eine phantastische Orgel besitzt.

  3. Darauf haben die Fußballfans natürlich schon lange gewartet, sicher strömen sie in Massen herbei,
    und die Orgelspieler haben endlich auch mal ein Publikum, vor dem sie mit ihrer Kunst glänzen können …

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